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Ökologische Lärmschutzwände und Wohnhausfassaden

Vorlagentyp: NRFDP
140 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren10 SitzungenAngenommen

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Thema Wohnen verfolgen

Begründung

Wohnhausfassaden Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird aufgefordert, gemeinsam mit der ABG-Holding zu prüfen, welche Liegenschaften der Stadt und der Holding für eine mögliche Fassaden- und / oder Dachbegrünung geeignet sind.
  2. Im Falle einer positiven Prüfung soll die Begrünung an Frankfurter Wohnhäusern umgesetzt werden. Zusätzlich wird der Magistrat aufgefordert, Investoren, die in Frankfurt Wohnhäuser errichtet haben oder planen, für die Umsetzung des Begrünungsprojektes an ihren Wohnhäusern zu gewinnen. Zur Umsetzung des Projektes sollen auch eventuell verfügbare Bundes- und Landesfördermittel abgerufen werden.
  3. Des Weiteren wird der Magistrat aufgefordert zu prüfen, welche Möglichkeiten bestehen Lärmschutzwände in und um Frankfurt herum zu begrünen. Ziel der Prüfung soll zum einen die Ermittlung der Standorte möglicher Lärmschutzwände sein und zum anderen der Kosten, die mit dieser Umsetzung verbunden sind.
  4. Ferner soll auch geprüft werden, inwieweit sich Lärmschutzwände im Frankfurter Stadtgebiet für die Anbringung von Solarmodulen eignen und diese effizient eingesetzt werden können. Begründung: Die Grünflächen, die durch Neubau am Boden verloren gehen, sollten an anderer Stelle wieder ersetzt werden. Wenn die Begrünung direkt an den Neubauten passiert, hätte dies nicht nur einen ökologischen Effekt, sondern würde auch die Wohnqualität vor Ort deutlich erhöhen. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert, gemeinsam mit der ABG-Holding zu prüfen, welche Liegenschaften der Stadt und der Holding für eine mögliche Fassaden- und / oder Dachbegrünung geeignet sind. Im Falle einer positiven Prüfung soll dieses Projekt an den jeweiligen Wohnhäusern umgesetzt werden. Zusätzlich wird der Magistrat aufgefordert, Investoren, die in Frankfurt Wohnhäuser errichtet haben oder planen, für die Umsetzung dieses Projektes an ihren Wohnhausfassaden zu gewinnen. Hierzu sollen auch gegebenenfalls verfügbare Bundes- und Landesfördermittel abgerufen werden. Neben Wohnhausfassaden können auch Lärmschutzwände für eine mögliche Begrünung geeignet sein. Daher wird der Magistrat aufgefordert zu prüfen, welche Lärmschutzwände in und um Frankfurt begrünt werden können und mit welchen Kosten diese Maßnahme verbunden ist. Gerade an S-Bahnlinien, die sich im Stadtgebiet befinden, müssen Anwohner auf unschöne graue Wände schauen. Mit einer Begrünung würde nicht nur das Grau verschwinden und damit auch mögliche Graffiti-Schmierereien, sondern bei dem Einsatz von entsprechenden Pflanzen können z.B. auch Schadstoffe gefiltert werden. Zusätzlich kann die Fläche der Lärmschutzwände auch für Solarmodule genutzt werden. Hier soll der Magistrat prüfen, welche Wände eventuell für eine Installation von Solarmodulen geeignet sind. Ziel soll es sein, das Stadtklima deutlich zu verbessern und gleichzeitig auch die Wohnqualität zu steigern. Darüber hinaus sollen mögliche ökologische Potenziale zur Einsparung von CO2 genutzt werden sowie die Förderung von erneuerbarer Energie.

Inhalt

Antrag vom 27.08.2019, NR 948

Betreff: Ökologische Lärmschutzwände und Wohnhausfassaden Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird aufgefordert, gemeinsam mit der ABG-Holding zu prüfen, welche Liegenschaften der Stadt und der Holding für eine mögliche Fassaden- und / oder Dachbegrünung geeignet sind.
  2. Im Falle einer positiven Prüfung soll die Begrünung an Frankfurter Wohnhäusern umgesetzt werden. Zusätzlich wird der Magistrat aufgefordert, Investoren, die in Frankfurt Wohnhäuser errichtet haben oder planen, für die Umsetzung des Begrünungsprojektes an ihren Wohnhäusern zu gewinnen. Zur Umsetzung des Projektes sollen auch eventuell verfügbare Bundes- und Landesfördermittel abgerufen werden.
  3. Des Weiteren wird der Magistrat aufgefordert zu prüfen, welche Möglichkeiten bestehen Lärmschutzwände in und um Frankfurt herum zu begrünen. Ziel der Prüfung soll zum einen die Ermittlung der Standorte möglicher Lärmschutzwände sein und zum anderen der Kosten, die mit dieser Umsetzung verbunden sind.
  4. Ferner soll auch geprüft werden, inwieweit sich Lärmschutzwände im Frankfurter Stadtgebiet für die Anbringung von Solarmodulen eignen und diese effizient eingesetzt werden können. Begründung: Die Grünflächen, die durch Neubau am Boden verloren gehen, sollten an anderer Stelle wieder ersetzt werden. Wenn die Begrünung direkt an den Neubauten passiert, hätte dies nicht nur einen ökologischen Effekt, sondern würde auch die Wohnqualität vor Ort deutlich erhöhen. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert, gemeinsam mit der ABG-Holding zu prüfen, welche Liegenschaften der Stadt und der Holding für eine mögliche Fassaden- und / oder Dachbegrünung geeignet sind. Im Falle einer positiven Prüfung soll dieses Projekt an den jeweiligen Wohnhäusern umgesetzt werden. Zusätzlich wird der Magistrat aufgefordert, Investoren, die in Frankfurt Wohnhäuser errichtet haben oder planen, für die Umsetzung dieses Projektes an ihren Wohnhausfassaden zu gewinnen. Hierzu sollen auch gegebenenfalls verfügbare Bundes- und Landesfördermittel abgerufen werden. Neben Wohnhausfassaden können auch Lärmschutzwände für eine mögliche Begrünung geeignet sein. Daher wird der Magistrat aufgefordert zu prüfen, welche Lärmschutzwände in und um Frankfurt begrünt werden können und mit welchen Kosten diese Maßnahme verbunden ist. Gerade an S-Bahnlinien, die sich im Stadtgebiet befinden, müssen Anwohner auf unschöne graue Wände schauen. Mit einer Begrünung würde nicht nur das Grau verschwinden und damit auch mögliche Graffiti-Schmierereien, sondern bei dem Einsatz von entsprechenden Pflanzen können z.B. auch Schadstoffe gefiltert werden. Zusätzlich kann die Fläche der Lärmschutzwände auch für Solarmodule genutzt werden. Hier soll der Magistrat prüfen, welche Wände eventuell für eine Installation von Solarmodulen geeignet sind. Ziel soll es sein, das Stadtklima deutlich zu verbessern und gleichzeitig auch die Wohnqualität zu steigern. Darüber hinaus sollen mögliche ökologische Potenziale zur Einsparung von CO2 genutzt werden sowie die Förderung von erneuerbarer Energie. Bericht des Magistrats vom 13.11.2020, B 605 Bericht des Magistrats vom 06.05.2022, B 202 Bericht des Magistrats vom 08.12.2023, B 462 Bericht des Magistrats vom 06.01.2025, B 5 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Verkehrsausschuss Ausschuss für Umwelt und Sport Versandpaket: 28.08.2019

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 27. August 2019Sie sind hier
    NRNR 948Ökologische Lärmschutzwände und Wohnhausfassaden
    STVV-Antrag · FDP
  2. 13. November 2020BB 605- Klimaallianz - Klimaallianz - Meilensteine setzen - Haushaltswirksamkeit der KlimaallianzMagistratsbericht
  3. 6. Mai 2022Antwort des Magistrats · nach 140 WochenBB 202Klimaallianz Klimaallianz - Meilensteine setzen Haushaltswirksamkeit der KlimaallianzMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf10 Beratungen
Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 33 · 12.09.2019
TO I, TOP 13
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 948 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und FRAKTION

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 33 · 16.09.2019
TO I, TOP 15
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 948 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION

Verkehrsausschusses
Sitzung 33 · 17.09.2019
TO I, TOP 16
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 948 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und FRAKTION

Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 34 · 24.10.2019
TO I, TOP 13
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 948 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 34 · 28.10.2019
TO I, TOP 12
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 948 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Verkehrsausschusses
Sitzung 34 · 29.10.2019
TO I, TOP 11
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 948 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 35 · 28.11.2019
TO I, TOP 11
Angenommen
Der Vorlage NR 948 wird im Rahmen der Vorlage M 199 zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneBFFFrankfurter
Ablehnung:
AfDLinkeFDPFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE., FDP und FRAKTION (= Annahme ohne Zusatz) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF und FRANKFURTER (= Annahme ohne Zusatz)

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 35 · 02.12.2019
TO I, TOP 9
Angenommen
Der Vorlage NR 948 wird im Rahmen der Vorlage M 199 zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
AfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme ohne Zusatz) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme ohne Zusatz)

Verkehrsausschusses
Sitzung 35 · 03.12.2019
TO I, TOP 9
Angenommen
Der Vorlage NR 948 wird im Rahmen der Vorlage M 199 zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFRAKTION
Ablehnung:
AfDFDPBFFFrankfurterLinke
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, FDP, BFF und FRANKFURTER (= Annahme ohne Zusatz) sowie LINKE. (= Annahme unter Distanzierung von dem abwertenden Begriff "Graffiti-Schmierereien") Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme ohne Zusatz)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 38 · 12.12.2019
TO II, TOP 9
Angenommen
Der Vorlage NR 948 wird im Rahmen der Vorlage M 199 zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme ohne Zusatz)

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