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eungesheimFraktion: GRÜNETitel/Betreff: Ökologische Energieerzeugung

Vorlagentyp: OF
17 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Thema Wohnen verfolgen

Begründung

Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten zur Frankfurter Anpassungsstrategie an den Klimawandel M 146 vom 12.09.2014 im Zusammenhang mit dem Anhang auf Seite 6 zu der Aussage: "Auf der baulichen Ebene werden die Aspekte der Klimaanpassung (z. B. Sonnenschutz / Verschattung, Hochwasserschutz / Sturm) an Bedeutung gewinnen. Dies gilt für den Wohnungsneubau, aber in noch viel größerem Maße für den Wohnungsbestand und natürlich auch für die Büro- und Gewerbenutzungen. Andernfalls ist bei hohen sommerlichen Temperaturen mit einem verstärkten Energieverbrauch für die Gebäudeklimatisierung zu rechnen, bei gleichzeitig eingeschränkter Energieerzeugung infolge von Kühlungsproblemen in den Kraftwerken. " folgende Fragen zu beantworten: 1) In wieweit werden bei den Neubauprojekten Wärmepumpen eingeplant, die im Sommerbetrieb problemlos auf Kühlung umgestellt werden? 2) Gibt es Erkenntnisse, dass in Frankfurt trotz der wesentlich gestiegenen Zahl an Photovoltaik-Anlagen während der Mittagszeit im Sommer die Stromspitzen ansteigen? 3) Existiert ein Zusammenhang mit der zunehmenden Wärmedämmung von Gebäuden und den dadurch künstlich erzeugten Wärmestau im Sommer, was zusätzliche Kühlung mit unnötiger Energieverschwendung erfordert? Begründung: Kaum ein Neubau im privaten Ein- und Zweifamilienhausbereich wird ohne Wärmepumpe gebaut. Diese können im Sommerbetrieb mit einem einfachen Schalter von Wärmen auf Kühlen umgestellt werden. Zusätzliche Kühlungen erfordern doppelten Kapital- und Energieaufwand. Durch den erfolgreichen Zubau von Photovoltaikanlagen glätten diese Ökostromanlagen mit nennenswerten Strommengen die Sommerspitzen. Eine Außenwanddämmung von Gebäuden arbeitet im Sommer, wofür diese angebracht wurden: sie hält die Wärme in den Wohnräumen. Es wäre kontraproduktiv, wenn die im Winter eingesparte Energie im Sommer durch zusätzlichen Strombezug neutralisiert würde. Im Zeichen der drohenden Klimakatastrophe mit drastischen Energieeinsparungen von Heizungswärme und Stromverbrauch (zusammen!) durch fossile Brennstoffe, darf eine Einsparmaßnahme keinen neuen Energieverbrauch verursachen.

Inhalt

Antrag vom 16.11.2014, OF 703/10

Betreff: Ökologische Energieerzeugung Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten zur Frankfurter Anpassungsstrategie an den Klimawandel M 146 vom 12.09.2014 im Zusammenhang mit dem Anhang auf Seite 6 zu der Aussage: "Auf der baulichen Ebene werden die Aspekte der Klimaanpassung (z. B. Sonnenschutz / Verschattung, Hochwasserschutz / Sturm) an Bedeutung gewinnen. Dies gilt für den Wohnungsneubau, aber in noch viel größerem Maße für den Wohnungsbestand und natürlich auch für die Büro- und Gewerbenutzungen. Andernfalls ist bei hohen sommerlichen Temperaturen mit einem verstärkten Energieverbrauch für die Gebäudeklimatisierung zu rechnen, bei gleichzeitig eingeschränkter Energieerzeugung infolge von Kühlungsproblemen in den Kraftwerken. " folgende Fragen zu beantworten: 1) In wieweit werden bei den Neubauprojekten Wärmepumpen eingeplant, die im Sommerbetrieb problemlos auf Kühlung umgestellt werden? 2) Gibt es Erkenntnisse, dass in Frankfurt trotz der wesentlich gestiegenen Zahl an Photovoltaik-Anlagen während der Mittagszeit im Sommer die Stromspitzen ansteigen? 3) Existiert ein Zusammenhang mit der zunehmenden Wärmedämmung von Gebäuden und den dadurch künstlich erzeugten Wärmestau im Sommer, was zusätzliche Kühlung mit unnötiger Energieverschwendung erfordert?

Begründung: Kaum ein Neubau im privaten Ein- und Zweifamilienhausbereich wird ohne Wärmepumpe gebaut. Diese können im Sommerbetrieb mit einem einfachen Schalter von Wärmen auf Kühlen umgestellt werden. Zusätzliche Kühlungen erfordern doppelten Kapital- und Energieaufwand. Durch den erfolgreichen Zubau von Photovoltaikanlagen glätten diese Ökostromanlagen mit nennenswerten Strommengen die Sommerspitzen. Eine Außenwanddämmung von Gebäuden arbeitet im Sommer, wofür diese angebracht wurden: sie hält die Wärme in den Wohnräumen. Es wäre kontraproduktiv, wenn die im Winter eingesparte Energie im Sommer durch zusätzlichen Strombezug neutralisiert würde. Im Zeichen der drohenden Klimakatastrophe mit drastischen Energieeinsparungen von Heizungswärme und Stromverbrauch (zusammen!) durch fossile Brennstoffe, darf eine Einsparmaßnahme keinen neuen Energieverbrauch verursachen.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 12.09.2014, M 146 Beratung im Ortsbeirat: 10

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 16. November 2014Sie sind hier
    OFOF 703/10eungesheimFraktion: GRÜNETitel/Betreff: Ökologische Energieerzeugung
    Ortsbeiratsantrag
  2. 2. Dezember 2014VV 1194Ökologische EnergieerzeugungAnfrage
  3. 16. März 2015Antwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 449eungesheimTitel/Betreff: Ökologische EnergieerzeugungStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 10
Sitzung 37 · 02.12.2014
TO I, TOP 12
Angenommen
Auskunftsersuchen V 1193 2014 Auskunftsersuchen V 1194 2014 Auskunftsersuchen V 1195 2014 Auskunftsersuchen V 1196 2014 Auskunftsersuchen V 1197 2014 Auskunftsersuchen V 1198 2014 1. Der Vorlage M 146 wird zugestimmt. 2. Die Vorlage OF 702/10 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. 3. Die Vorlage OF 703/10 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. 4. Die Vorlage OF 704/10 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. 5. Die Vorlage OF 705/10 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. 6. Die Vorlage OF 706/10 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. 7. Die Vorlage OF 707/10 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 2)
Enthaltung:
CDU
zu 3)
Enthaltung:
CDU
zu 4)
Enthaltung:
CDU
zu 5)
Enthaltung:
CDU
zu 6)
Enthaltung:
CDU
zu 7)
Enthaltung:
CDU
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Annahme bei Enthaltung CDU zu 3. Annahme bei Enthaltung CDU zu 4. Annahme bei Enthaltung CDU zu 5. Annahme bei Enthaltung CDU zu 6. Annahme bei Enthaltung CDU zu 7. Annahme bei Enthaltung CDU

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