Frankfurter Anpassungsstrategie an den Klimawandel
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Thema Wohnen verfolgenBegründung
den Klimawandel Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Dem Vortrag des Magistrats M 146 wird zugestimmt. Der Magistrat wird gebeten folgende Fragen unter Darstellung der durchgeführten Maßnahmen zu beantworten. PLANEN
- Wurden die noch nicht abgeschlossenen Planungen für Neubaugebiete hinsichtlich der Anpassung an den Klimawandel und der Optimierung des Klimaschutzes geprüft?
- Wurden Klimaschutzkriterien in Planverfahren und bei städtebaulichen Wettbewerben mit hoher Gewichtung aufgenommen und abgeprüft?
- Wurden Nah-/Fernwärme- und Kältenetze auf Basis regenerativer Energien im Neubau und Bestand ausgebaut?
- Wurden Regenwasserbewirtschaftungskonzepte stärker in die Stadtplanung einbezogen?
- Wurden im gesamten Stadtgebiet die zur Belüftung der Innenstadt identifizierten Kaltluftschneisen im Zuge von Rahmen und Bebauungsplänen detailliert erfasst und verbindlich gesichert? BAUEN
- Werden bei der Gestaltung von Gebäuden und Freiflächen stadtklimatische Gesichtspunkte berücksichtigt?
- Wie werden Unwettereinwirkungen berücksichtigt?
- In welcher energetischen Qualität bezüglich optimierter Bauweise und Gebäudetechnik werden Neubauten in Frankfurt errichtet?
- Wie viel energetische Sanierungen, gegliedert nach Umfang der Maßnahme, wurden in Frankfurt durchgeführt?
- Wie stark werden in Frankfurt Kraft-Wärme-Kopplung und regenerative Energien bei Gebäuden genutzt?
- In welchen Umfang wird Niederschlagswasser von Gebäuden auf dem Grundstück versickert? GRÜNBEREICH
- Wie stark wurde der Anteil der Dach- und Fassadenbegrünung in den letzten Jahren gesteigert? MOBILITÄT
- In welchem Umfang wurden hellere Oberflächen in bituminösen Fahrbahndecken realisiert und wie hoch ist der Gesamtanteil im städtischen Straßen- und Wegenetz? WASSER
- Welche zusätzlichen Wasserstandsmessstationen an Gewässern wurden in den letzten Jahren errichtet?
- Wurde eine hochwassergerecht Stadt- und Hochbauplanung etabliert, die auch Starkregenüberflutungsereignisse berücksichtigt? Begründung: Die "Frankfurter Anpassungsstrategie an den Klimawandel ist ein schönes Papier, allerdings fehlen die konkreten hieraus abgeleiteten Maßnahmen und eine Umsetzungsstrategie.
Inhalt
Antrag vom 01.10.2014, NR 1027
Betreff: Frankfurter Anpassungsstrategie an den Klimawandel Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Dem Vortrag des Magistrats M 146 wird zugestimmt. Der Magistrat wird gebeten folgende Fragen unter Darstellung der durchgeführten Maßnahmen zu beantworten. PLANEN
- Wurden die noch nicht abgeschlossenen Planungen für Neubaugebiete hinsichtlich der Anpassung an den Klimawandel und der Optimierung des Klimaschutzes geprüft?
- Wurden Klimaschutzkriterien in Planverfahren und bei städtebaulichen Wettbewerben mit hoher Gewichtung aufgenommen und abgeprüft?
- Wurden Nah-/Fernwärme- und Kältenetze auf Basis regenerativer Energien im Neubau und Bestand ausgebaut?
- Wurden Regenwasserbewirtschaftungskonzepte stärker in die Stadtplanung einbezogen?
- Wurden im gesamten Stadtgebiet die zur Belüftung der Innenstadt identifizierten Kaltluftschneisen im Zuge von Rahmen und Bebauungsplänen detailliert erfasst und verbindlich gesichert? BAUEN
- Werden bei der Gestaltung von Gebäuden und Freiflächen stadtklimatische Gesichtspunkte berücksichtigt?
- Wie werden Unwettereinwirkungen berücksichtigt?
- In welcher energetischen Qualität bezüglich optimierter Bauweise und Gebäudetechnik werden Neubauten in Frankfurt errichtet?
- Wie viel energetische Sanierungen, gegliedert nach Umfang der Maßnahme, wurden in Frankfurt durchgeführt?
- Wie stark werden in Frankfurt Kraft-Wärme-Kopplung und regenerative Energien bei Gebäuden genutzt?
- In welchen Umfang wird Niederschlagswasser von Gebäuden auf dem Grundstück versickert? GRÜNBEREICH
- Wie stark wurde der Anteil der Dach- und Fassadenbegrünung in den letzten Jahren gesteigert? MOBILITÄT
- In welchem Umfang wurden hellere Oberflächen in bituminösen Fahrbahndecken realisiert und wie hoch ist der Gesamtanteil im städtischen Straßen- und Wegenetz? WASSER
- Welche zusätzlichen Wasserstandsmessstationen an Gewässern wurden in den letzten Jahren errichtet?
- Wurde eine hochwassergerecht Stadt- und Hochbauplanung etabliert, die auch Starkregenüberflutungsereignisse berücksichtigt? Begründung: Die "Frankfurter Anpassungsstrategie an den Klimawandel ist ein schönes Papier, allerdings fehlen die konkreten hieraus abgeleiteten Maßnahmen und eine Umsetzungsstrategie.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 12.09.2014, M 146
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 1. Oktober 2014Sie sind hierNRNR 1027Frankfurter Anpassungsstrategie an den KlimawandelSTVV-Antrag · SPD
- 6. März 2015Antwort des Magistrats · nach 22 WochenBB 91Frankfurter Anpassungsstrategie an den KlimawandelMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf6 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP und RÖMER gegen SPD und LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 1027) sowie FREIE WÄHLER (= Ablehnung) zu 2. SPD, LINKE., FDP und RÖMER gegen FREIE WÄHLER (= Ablehnung); CDU und GRÜNE (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. a) CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER (= Zurückstellung) b) CDU, GRÜNE und RÖMER gegen SPD und LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 1027) sowie FDP und FREIE WÄHLER (= Ablehnung) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und RÖMER gegen FDP und FREIE WÄHLER (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. a) CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER (= Zurückstellung) b) CDU, GRÜNE und RÖMER gegen SPD und LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 1027) sowie FDP und FREIE WÄHLER (= Ablehnung) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und RÖMER gegen FDP und FREIE WÄHLER (= Ablehnung)