Wärmeversorgung Zoo
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, alternative Wärmeversorgungen für den Zoo Frankfurt zu prüfen, um eine nachhaltige und kosteneffiziente Wärmeversorgung zu gewährleisten. Die energetische Modernisierung des Zoos erfordert eine umfassende Analyse aller möglichen Wärmequellen, um den zukünftigen Wärmebedarf präzise zu ermitteln.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Dem Magistratsvortrag M 186 vom 06.12.2024 "Fernwärmeausbau und -dekarbonisierung im Zoologischen Garten Frankfurt" wird mit folgenden Maßgaben zugestimmt:
Die energetische Modernisierung des Zoos wird begrüßt. Der Magistrat wird aufgefordert, vor Abschluss entsprechender Verträge folgende Vorarbeiten zu erfüllen und der Stadtverordnetenversammlung die Ergebnisse zu berichten:
- Es werden alternative Wärmeversorgungen für den Zoo geprüft. Der mögliche Einsatz von bodennaher Geothermie und Tiefengeothermie ist Bestandteil der Prüfung.
- Im Rahmen dieser Alternativenprüfung wird eine Berechnung der vorzuhaltenden Wärmeleistung, die benötigt wird, um den Wärmebedarf des Zoos im Rahmen der vom Magistrat geplanten zukünftigen Maßnahmen zu decken, vorgelegt. Dabei sind insbesondere der gemäß Grundsatzbeschluss M 184/2020 zu errichtende Neubau zur Aufnahme von zentralen Einrichtungen des Zoos inklusive eines dauerhaften zweiten Eingangs im Osten des Zoos (Entrée Ost), ein "Frankfurt Conservation Center", das Kinder- und Jugendtheater im Zoogesellschaftshaus und die Konzeptstudie ZOOKUNFT2030+ (M80/2020) zu berücksichtigen.
- Alle Wärmequellen werden in einer Gegenüberstellung unter Angabe der Vor- und Nachteile transparent dargestellt.
Begründung
Die energetische Modernisierung des Zoos setzt eine umfassende Prüfung aller möglichen Wärmequellen voraus, darunter Fernwärme und Geothermie. Eine transparente Gegenüberstellung stellt sicher, dass ökologische, wirtschaftliche und technische Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden. Es ist fahrlässig, eine Entscheidung über die Wärmeversorgung zu treffen, ohne den tatsächlichen Bedarf zu kennen - kein Mensch bestellt eine Heizung, ohne zu wissen, wie viel Wärme sein Haus benötigt. Deshalb muss vor Vertragsabschluss eine präzise Berechnung des zukünftigen Wärmebedarfs erfolgen, um eine bedarfsgerechte und wirtschaftlich sinnvolle Lösung zu gewährleisten. Ziel ist eine nachhaltige, klimafreundliche und kosteneffiziente Wärmeversorgung, die langfristig tragfähig ist und den städtischen Klimazielen entspricht.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. Mai 2020MM 80Zookunft 2030 - Die ZOOKUNFT beginnt schon jetzt!Magistratsvortrag
- 13. November 2020MM 184Grundsatzbeschluss zu Planung und Errichtung eines Neubaus zur Aufnahme von zentralen Einrichtungen des Zoos inklusive eines dauerhaften zweiten Eingangs im Osten des Zoos (Entrée Ost) sowie eines „Frankfurt Conservation Center“Magistratsvortrag
- 22. Januar 2025Sie sind hierNRNR 1100Wärmeversorgung ZooSTVV-Antrag · Gartenpartei
- 25. April 2025Antwort des Magistrats · nach 257 WochenBB 153Wärmeversorgung ZooMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt und FRAKTION gegen CDU (= Annahme im Rahmen NR 1100) AfD (= Ablehnung) sowie BFF-BIG (= Annahme im Rahmend des Revisionsberichts); ÖkoLinX-ELF (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) zu 2. GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und BFF-BIG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1100), Linke (= Annahme im Rahmen des Revisionsberichtes) sowie AfD und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) zu 2. GRÜNE, SPD, FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU, Linke und FRAKTION (= Ablehnung der Delegation); AfD (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (M 186 = Annahme im Rahmen des Revisionsberichtes) Gartenpartei (M 186 = Enthaltung) Stadtv. Yilmaz (M 186 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1100), Linke und BFF-BIG (= Annahme im Rahmen des Revisionsberichtes) sowie AfD und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) zu 2. GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt und FRAKTION gegen CDU und BFF-BIG (= Annahme), AfD (= Ablehnung) sowie ÖkoLinX-ELF (= Satz 1 Ablehnung, Punkte 1. bis 3. Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (M 186 und NR 1100 = Enthaltung) Stadtv. Yilmaz (M 186 = Annahme) Stadtv. Dr. Schulz (M 186 = Annahme, NR 1100 = Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP, Volt, FRAKTION, Stadtv. Yilmaz und Stadtv. Schulz gegen CDU (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1111), Linke und BFF-BIG (= Annahme im Rahmen des Revisionsberichtes) sowie AfD und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung); Gartenpartei (= Enthaltung) zu 2. GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt und FRAKTION gegen CDU und BFF-BIG (= Annahme), AfD und Stadtv. Dr. Schulz (= Ablehnung) sowie ÖkoLinX-ELF (= Satz 1 Ablehnung, Punkte 1. bis 3. Annahme); Gartenpartei (= Enthaltung)