Weltoffenes Frankfurt am Main - auf dem Weg zu einer lesben- und schwulenfreundlichen Stadt
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Bericht des Magistrats vom 07.12.2018, B 394
Betreff: Weltoffenes Frankfurt am Main - auf dem Weg zu einer lesben- und schwulenfreundlichen Stadt Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 15.12.2005, § 10452 - NR 1822/05 GRÜNE, NR 2046/05 CDU, l. B 335/15 - Die im Dezember 2014/Januar 2015 auf Grundlage des Etatantrages 202/2013 (Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 12.12.2013, § 4004) geschaffene Koordinierungsstelle für lesbische, schwule, trans*, inter* und queere Themen (Koordinierungsstelle für LSBTIQ-Themen) hat zum 01.11.2015 ihre Arbeit aufgenommen. Die Aufgaben der beiden Mitarbeitenden (zu jeweils 50% Stellenanteil) umfassen im Wesentlichen die konzeptionelle Bearbeitung des Themenfeldes, Koordinationstätigkeiten und Netzwerkarbeit. Dabei ist ihre Arbeit gegen jede Form der Ausgrenzung nicht nur von lesbischen und schwulen Menschen, sondern auch von bisexuellen, trans*, inter* und queeren Menschen gerichtet. In einer programmatischen Auftaktveranstaltung am 18.02.2016 mit dem Titel "LSBTIQ ... darüber möchten wir reden!" wurden in diesem Sinne Teilhabe und Ausschlüsse bei verschiedenen LSBTIQ-Biographien sichtbarer gemacht - gegenüber der allgemeinen Stadtgesellschaft und auch gegenüber den Anwesenden aus den jeweiligen einzelnen LSBTIQ-Communities. Die konsequente Bezeichnung als "Koordinierungsstelle für LSBTIQ-Themen" ist ein Ausdruck dieser umfassenden Aufgabe in vielen Lebensbereichen. Beispiele für Handlungsfelder sind der Bildungsbereich, der öffentlicher Raum und die Sichtbarkeit von LSBTIQ. Beispiele für Personengruppen bilden jüngere und ältere LSBTIQ-Personen, LSBTIQ-Personen mit Migrationsgeschichte oder einer Transitionsgeschichte. Diese Konzeption sowie die Verortung im Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) ermöglichen umfangreiche Betrachtungsmöglichkeiten auf die Teilhabechancen von LSBTIQ-Personen auch mit Mehrfachzugehörigkeiten. Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität und Chancen von LSBTIQ-Personen können so zielgenau konzipiert und umgesetzt werden. In zahlreichen Erstgesprächen mit Akteurinnen und Akteuren der LSBTIQ-Communities (Vereine, Gruppen) wurden weitere Bedarfe aus den Communities abgeleitet und bestehende Angebote miteinander vernetzt. Zudem wurden Projekte und Themen, die bisher in den LSBTIQ-Communities wenig berücksichtigt wurden, initiiert. Dieses geschah mit dem Ziel, gegenseitige Bedarfe abzudecken, gemeinsam an Anliegen zu arbeiten oder sich gegenüber anderen LSBTIQ-Personengruppen weiter zu öffnen. Der Magistrat plant aktuell eine systematische partizipative und themenzentrierte Einbindung von LSBTIQ-Communities. Die LSBTIQ-Koordinierungsstelle fungiert ferner als Schnittstelle zu anderen Teilen der Stadtverwaltung im Sinne einer ämterübergreifenden Kommunikation und Zusammenarbeit. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den LSBTIQ-Communities, der Frankfurter Stadtgesellschaft und Behörden zu stärken sowie Aktionen und Strategien zum Abbau von Diskriminierungen und Gewalt gegen LSBTIQ-Personen anzuregen und zu entwickeln. Aus anderen Ämtern und Institutionen gehen bei der Koordinierungsstelle im AmkA vermehrt Anfragen wegen fachlichen Einschätzungen und Beratungen ein. Es entstehen Kooperationen und gemeinsame Maßnahmen. Über das AmkA ist der Magistrat Teil des Bundesnetzwerks der kommunalen LSBTIQ-Stellen und tauscht sich dort regelmäßig über einzelne Vorhaben und Maßnahmen in der LSBTIQ-Arbeit in Städten und Gemeinden aus. Das Netzwerk ermöglicht unterjährig konkrete Beratungen und eventuell gemeinsame Projekte. Ein Beitritt der Stadt Frankfurt zum internationalen Netzwerk "Rainbow Cities Network" ist in Vorbereitung. Ein wichtiges Ziel des Magistrats ist es, die Sichtbarkeit von LSBTIQ-Lebensweisen in der Stadt Frankfurt am Main zu erhöhen und Benachteiligungen von LSBTIQ-Personen entgegenzuwirken. Diese Aufgabe reiht sich ein in den Auftrag des AmkA, ein offenes Klima für alle Bevölkerungsgruppen in der Stadt Frankfurt am Main zu schaffen und zu fördern. Für LSBTIQ-Akteurinnen und -Akteure besteht die Möglichkeit zur Nutzung der AmkA-Webseiten für eigene Termine/Veranstaltungen. Eine Vielzahl von LSBTIQ-Veranstaltungen finden sich bereits auf dem Webauftritt www.Vielfalt-bewegt-Frankfurt.de. Im AmkA laufen aktuell Weiterentwicklungen um den Webauftritt. Es ist geplant, zukünftig unterschiedlichen Communities, wie z.B. für LSBTIQ, eigene Bereiche im Webauftritt zu eröffnen. Gedenk-und Feiertage, die für LSBTIQ-Personen wichtig sind, sind im vom AmkA jährlich herausgegebenen "Frankfurter multikulturellen Kalender" berücksichtigt. Diese sind: - der Internationale Tag gegen Homo-, Bi- und Transfeindlichkeit (IDAHOT) (17. Mai) - der Christopher Street Day Frankfurt am Main - der Internationale Tag zur Sichtbarkeit von Trans* (Trans Visibility Day, 31. März) - der Internationale Tag zur Sichtbarkeit von Bisexualität (23. September) - der Internationale Tag der Solidarität mit intergeschlechtlichen Menschen (08. November) - der Gedenktag für die Opfer von Transfeindlichkeit (Transgender Day of Remembrance) (20. November) - der Welt-AIDS-Tag (01. Dezember 2017) In der Regel erscheinen zu den Terminen kurz vorher spezifische Fachartikel auf dem Webauftritt Vielfalt-bewegt-frankfurt.de um zu einer weiteren Sensibilisierung gegenüber LSBTIQ-Personen und -Themen anzuregen. Um die Zusammenarbeit zwischen städtischer Verwaltung und LSBTIQ-Vereinen zu stärken und konkrete Veränderungen zu erzielen fand am 3.9.2018 das erste LSBTIQ-Forum statt. Mit einem jährlich wechselnden Schwerpunkt (2018 ist es der Schwerpunkt Arbeit) sollen Impulse in und von den Vereinen, sowie der Stadtverwaltung miteinander verschränkt werden. In Arbeitsgruppen sollen konkrete Maßnahmen und Handlungsoptionen erarbeitet werden. Der Magistrat war mit seiner AmkA-Koordinierungsstelle für LSBTIQ-Themen erstmals beim CSD Frankfurt 2016 mit einem personalkommunikativ ausgerichteten Stand vertreten. Beim CSD 2016 standen Mitarbeitende des AmkA auf dem "Basar der Vielfalt" für alle Fragen und Anregungen rund um LSBTIQ-Themen und die Arbeit des Magistrats zur Verfügung. Interessierte bildeten teils lange Warteschlangen, um u.a. bei einem LSBTIQ-Quiz mitmachen zu dürfen. Allein dabei wurden über 1.700 Teilnehmende im persönlichen Gespräch erreicht. Am AmkA-Stand beim CSD 2016 gab es zudem einen eigenen Kinderbereich mit altersgerechten Büchern, in denen LSBTIQ-Themen aufgegriffen werden. Das AmkA war beim 25.-jährigen Jubiläum des CSD 2017 wie auch 2018 erneut mit einem eigenen Stand sowie verstärkt im Programm vertreten, wie beispielsweise bei der "Gedenkminute" auf der kleinen Kulturbühne. Das AmkA hatte beim CSD 2017 einen hohen Wiedererkennungswert aus den LSBTIQ-Communities rückgemeldet bekommen. Darüber hinaus gibt es auf Grundlage des Antrags NR 608/2013 (Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 04.07.2013, § 3367) seit dem Jahr 2013 einen städtischen CSD-Empfang im Kaisersaal, bei dem den Organisatorinnen und Organisatoren und den LSBTIQ-Communities für ihr hohes ehrenamtliches Engagement im Namen der Stadt Frankfurt gedankt wird. Aufgrund seiner Bedeutung, Inhalte und Reichweite wird der CSD Frankfurt seit 2017 durch das Dezernat für Integration und Bildung auch finanziell in Höhe von 10.000 € gefördert. Anlässlich des CSD 2018 hat der Magistrat zudem eine dauerhafte Installation der schwulen und lesbischen Ampelpärchen an der Konstablerwache erwirkt. Auf Grundlage des Antrags NR 705//2013 (Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 04.07.2013, § 3367) hat das der Magistrat im Rahmen des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transfeindlichkeit (IDAHOT 2017) eine eigene Veranstaltungsreihe mit dem Titel "Unter dem Regenbogen" durchgeführt. Der Themenschwerpunkt war Kindheit, Jugend, Elternschaft und Familie unter dem Regenbogen. Die Termine fanden jeweils an unterschiedlichen Orten (u.a. im Deutschen Filmmuseum, dem LSKH und der IGS Nordend) und in Kooperation mit Vereinen und Initiativen statt, die selbst in diesem Themengebiet aktiv sind. Am IDAHOT Gedenktag nimmt die Stadt Frankfurt jährlich zu einem Moment des Gedenkens am Mahnmal der Homosexuellenverfolgung (Frankfurter Engel, Klaus-Mann-Platz) teil. Am 17.05.2017 und 2018 hat im Namen der Stadt Frankfurt die Dezernentin für Integration und Bildung ihre Anteilnahme über eine Gedenkrede den anwesenden LSBTIQ-Communities zum Ausdruck gebracht und einen Kranz niedergelegt. Darüber hinaus wurde in der Woche des IDAHOT 2018 die Regenbogenfahne auf dem Römerberg gehisst. Gemeinsam mit LLL e.V. (Lebendiges Lesben Leben - Zentrum für Kommunikation, Kultur, Bildung, Beratung und Lebenshilfe e.V.), dem Trägerverein des Lesbisch-Schwulen Kulturhauses LSKH sind seitens des Magistrats neue Veranstaltungsformate geplant. Im Sinne des Koalitionsvertrages dienen diese Planungen auch zur Stärkung des LSKH als ein zentrales LSBTIQ-Kulturhaus für Frankfurt am Main. Der Magistrat hat aufgrund des E 63/17 (90.000 Euro) eine Vorstudie in Auftrag gegeben, um in Zukunft die Geschichte der Verfolgung und Repressionen von LSBTIQ-Menschen in Frankfurt am Main ab 1933 näher aufzuarbeiten, zu dokumentieren und später zu veröffentlichen. Förderungen In der Beratung von Förderansuchen regt der Magistrat an, gemeinsam mit den verschiedenen Akteurinnen und Akteuren der LSBTIQ-Communities koordiniert und zielgerichtet zusammenzuarbeiten. Dies führt zu einer erhöhten Teilhabemöglichkeit von LSBTIQ-Personen Im Berichtszeitraum förderte die Stadt Frankfurt durch das Frauenreferat und das Amt für multikulturelle Angelegenheiten u.a. die Lesben Informations- und Beratungsstelle e.V. (LIBS), das Schwul-Lesbische Kulturzentrum (LSKH), die Deutsch-Iranische Beratungsstelle für Frauen und Mädchen e.V. (DIB) sowie aufgrund des E 3/17 (20.000 Euro) das Café Switchboard mit der Reihe Switchkultur. Förderungen durch das Jugend- und Sozialamt erhielten die Telefonberatung für ältere homosexuelle Männer und das Café Karussell, ein offener Treffpunkt für Männer liebende Männer, im Café Switchboard der Aidshilfe Frankfurt. Die AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. wird außerdem durch das Gesundheitsamt finanziell unterstützt. Weiter wurden/werden durch das Amt für multikulturelle Angelegenheiten folgende Projekte und Aktionen gefördert: - Teilförderung der internationalen und interdisziplinären Konferenz "Transsexualität. Eine gesellschaftliche Herausforderung im Gespräch zwischen Theologie und Neurowissenschaften" an der Goethe Universität Frankfurt am Main. - Mitfinanzierung des Forschungsprojektes "Lebenssituation von Trans* in Hessen unter besonderer Berücksichtigung der Stadt Frankfurt" und öffentlichkeitswirksame Vorstellung der Ergebnisse (Broken Rainbow e.V.) - Mitförderung der 12. Deutschen Meisterschaften im Equality Tanzen für Frauen- und Männerpaare (Meisterschaften im Bereich des schwul/lesbischen Sports) (ARTEMIS Sport e.V.) - Mitförderung der schwul-lesbischen Sportwettkämpfe "X-MAS Turniere" organisiert vom FVV e.V. - Förderung des Treffangebotes "Schulkinder aus Regenbogenfamilien" bei LIBS e.V. Alter, Generationen und Sozialarbeit Wer als LSBTIQ-Person in Deutschland gealtert ist, hat tiefgreifende Wandlungsprozesse erleben müssen. Von der extremen Stigmatisierung und Verfolgung bis über menschenrechtliche Erfolge der Frauen- und Homosexuellenbewegungen. Diese Erlebnisse beeinflussen die Lebensqualität im Alter zusätzlich. In einer Phase, in der körperliche Einschränkungen vermehrt eintreten, gilt es nun zumindest einen Teil der Errungenschaften für LSBTIQ für sich selbst neu erleben zu können und nicht erneut Phobien und Feindlichkeit ausgesetzt zu werden. Der Magistrat möchte durch die Arbeit der neuen Koordinierungsstelle die Einrichtungen der Altenhilfe und anderer Organisationen für die Belange älterer LSBTIQ-Personen sensibilisieren, damit ältere LSBTIQ-Personen diese Lebensphase aktiv und selbstbestimmt gestalten können. Viele ältere LSBTIQ-Personen sind weiterhin in der Stadtgesellschaft kaum sichtbar und finden auch innerhalb der LSBTIQ-Communities wenig Angebote. In der Koordinierungsstelle für LSBTIQ-Themen ist seit Anfang 2015 die Arbeitsgruppe "LSBTIQ-Leben im Alter" angesiedelt, in der unter anderem die Leitstelle Älterwerden, LIBS e.V., die AIDS-Hilfe Frankfurt e.V., die Initiative Regenbogenpflege, 40 Plus, Homosexuelle und Kirche, der Frankfurter Verband, die FUAS und weitere Akteurinnen und Akteure dauerhaft vertreten sind. Einen hohen Bedarf sieht die Arbeitsgruppe vor allem bei: - der Gewinnung von weiteren Ehrenamtlichen und Nachfolgerinnen und Nachfolger in bisherige Initiativen, - mehr Sichtbarkeit von älteren LSBTIQ-Personen in der Stadtgesellschaft und den LSBTIQ-Communities, - der durchgängigen Sensibilisierung von Angeboten der Altenpflege/-versorgung, - dem Aufbau von intergenerationalen Patenschaften zwischen jungen und älteren LSBTIQ-Personen, etwa für gemeinsame Unternehmungen. - Begegnungstreffen mit migrantischen Initiativen im Bereich Alter, - Mehr Begegnungstreffen und Veranstaltungen im Bereich "Alter, LSBTIQ und Religion". Die Arbeitsgruppe plant zukünftig gemeinsame Veranstaltungen und abgestimmte Aktionen in den oben genannten Themenfeldern. In der Zusammenarbeit des Jugend- und Sozialamtes mit Trägern der Altenhilfe ist eine Sensibilisierung für besondere Belange von Lesben und Schwulen gegeben. Auch die Leitstelle Älterwerden (51.D24) verweist auf eine konsequente Umsetzung der Bezeichnung "LSBTTIQ". Toleranz und Offenheit sollten nicht nur gegenüber lesbischen und schwulen Menschen gelebt werden, sondern auch gegenüber bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Menschen (LSBTTIQ). Während der Aktionswochen Älterwerden in Frankfurt haben in den letzten Jahren verschiedene Veranstaltungen zu dieser Thematik stattgefunden. Ferner ist der ehrenamtliche Besuchsdienst für ältere an AIDS erkrankte Menschen "Homeworker-Ehrenamtliche Begleitung" der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. Teil des Frankfurter Programms "Würde im Alter" in der ambulanten Altenpflege. Die Mitarbeitenden des Sozialdienstes Zentrale Heimplatzvermittlung (51.D23.1) hatten bisher erst wenige Anfragen von homosexuellen pflegebedürftigen Menschen, die einen darauf ausgerichteten Pflegeplatz suchten. Es gab und gibt eine geringe Nachfrage der offen bekennenden älteren Schwulen und Lesben nach einem Umzug in ein Alten- und Pflegeheim. Beratungsanfragen bei 51.D23.1 zeigen, dass sie sich häufig gemeinschaftliche Wohnformen oder betreutes Wohnen im Alter wünschen und an die entsprechenden Beratungsstellen weitergeleitet werden möchten. Bis zum April 2015 hatte keines der Frankfurter Alten- und Pflegeheime eine eigene Wohngruppe für homosexuelle Pflegebedürftige. Das Sozial- und Reha- Zentrum West bietet seit einigen Jahren spezielle Angebote der Tagesstrukturierung für homosexuelle Männer an und pflegt seit Januar 2014 eine enge Kooperation mit dem Infektiologikum Frankfurt zur medizinischen Betreuung HIV infizierter Bewohnerinnen und Bewohner. Aus dieser Arbeit heraus ergab sich im Laufe des Jahres 2014 die Nachfrage von eher jüngeren Pflegebedürftigen dieser Gruppe nach stationärer Pflege. Seit 13.04.2015 existiert daher im Sozial- und Rehabilitationszentrum West des Frankfurter Verbands ein spezialisierter Wohnbereich für schwule oder lesbische Bewohnerinnen und Bewohner. Es werden dort 13 Plätze in Einzelzimmern und ein Doppelzimmer angeboten. In diese Wohngruppe können sowohl jüngere- als auch über 65-jährige Pflegebedürftige ziehen. Am 29.10.2013 fand, vom Frankfurter Verband für Alten und Behindertenhilfe veranstaltet, eine Fachtagung mit dem Titel "Ältere pflegebedürftige Homosexuelle im Pflegeheim" statt. Aus den Vorträgen und Diskussionen der Fachtagung heraus hat der Frankfurter Verband für Alten und Behindertenhilfe die "Initiative Regebogenpflege" entwickelt. Träger von Altenpflegeeinrichtungen sollen über diese Plattform Informationen bereitgestellt, zum Thema sensibilisiert und zum Austausch angeregt werden. Die Fachtagung und Initiative, sowie das Angebot und die Wohngruppe des Sozial und Reha Zentrums West sind bisher, weiterhin das einzige deutliche Werben von Altenpflegeheimen in Frankfurt um homosexuelle Pflegebedürftige. Zwei der Altenheime des Frankfurter Verbandes, das Sozial- und Reha Zentrum West (Rödelheim) und das Julie-Roger-Haus haben die Zertifizierung als tolerantes Pflegeheim nach niederländischem Vorbild nach den Kriterien des "Roze Loper" (Rosa Schlüssel), welcher in Deutschland "Regenbogenschlüssel" heißt, im Jahr 2014 erhalten. Für diese, mit dem Regenbogenschlüssel zertifizierten Pflegeheime, wurde eine Koordinierungsstelle für kultursensible (Regenbogen)-Themen auf der Basis einer geringfügigen Beschäftigung geschaffen. Gemeinsam mit den Hausleitungen und den Sozialdiensten organisiert die Stelle die Regenbogenaktivitäten in den beiden Häusern. Im Vordergrund der Tätigkeiten steht die Initiierung von Angeboten, die den Bewohnerinnen und Bewohnern aus ihrer eigenen Biographie bekannt sind, Aktivitäten zur Verbesserung der Sensibilität gegenüber der eigenen Identität und die Förderung des Miteinanders der Bewohnenden. Familie, Kinder und Jugendarbeit Der Träger our generation e.V. der Einrichtung KUSS41 hat sich aufgrund der gestiegenen Zahl von Besuchenden und Beratungsbedarfe im Dezember 2016 an das Jugend- und Sozialamt gewandt, um zwei zusätzliche Mitarbeitende im KUSS41 beschäftigen und finanzieren zu können. Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Frankfurt und sein Unterausschuss, der Fachausschuss Kinder- und Jugendförderung, werden sich im Rahmen der zukünftigen Zuschussverteilung neben vielen weiteren Erhöhungsanträgen auch mit dem des KUSS41 befassen und im Rahmen der vom Magistrat zur Verfügung gestellten Finanzen darüber entscheiden. Zur Sensibilisierung von Mitarbeitenden in Jugendhilfeeinrichtungen fanden zum Thema "Geschlechtliche Vielfalt und sexuelle Orientierung" folgende Veranstaltungen, die das Jugend- und Sozialamt durchführte oder daran beteiligt war, statt: - 2015 beim Jahrestreffen der Mädchen- und Jugendarbeitskreise Frankfurt mit ca. 40 Teilnehmenden war das Schwerpunktthema: "Geschlechtliche Vielfalt in der Jugendarbeit- Wege der Öffnung für alle Geschlechter" - 2016 beim hessenweiten Fachtag zur Jungenarbeit mit ca. 60 Besuchenden mit dem Thema "Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Kontext von Jungenarbeit!" - Seit 2014 haben 75 Teams mit 230 Mitarbeitenden aus der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und Jugendhilfe in der Schule an dem jährlichen Qualifizierungsprogramm für den Orientierungsrahmen Gender teilgenommen. Der Orientierungsrahmen wurde gemeinsam von Stadtschulamt und Jugend- und Sozialamt entwickelt und das Qualifizierungsprogramm wird von der Frankfurt University of Applied Sciences umgesetzt. Ziel der Qualifizierung ist, dass die Teams Genderkompetenzen entwickeln, die sowohl Fachwissen als auch Selbst- und Handlungskompetenzen miteinschließen. Die Lesben Informations- und Beratungsstelle (LIBS e. V.) macht Angebote für lesbische, bisexuelle Mädchen/junge Frauen sowie Transgender für die Altersgruppe 14-20 Jahren. Die finanzielle Förderung durch das Jugendamt wurde erhöht, um das Angebot von einer auf nun zwei pädagogische Fachkräfte verstärken zu können. Im Rahmen der Entwicklung von Präventionskonzepten zum Schutz vor sexueller Gewalt in Einrichtungen der stationären und teilstationären Erziehungshilfen werden die Träger vom Jugend & Sozialamt regelhaft dazu aufgefordert, ein sexualpädagogisches Konzept vorzulegen. Ausschlusskriterien bzgl. einer bestimmten sexuellen Orientierung bei Kindern und Jugendlichen werden hierbei weder im Rahmen der Erteilung einer Betriebserlaubnis gem. §45 ff. SGB VIII noch bei den Verhandlungen gem. §78a ff. SGB VIII akzeptiert. Kita, Schule und Bildung Noch immer ist an Schulen die Situation von LSBTIQ-Personen ein häufig tabuisierter Bereich. Von der Kita, über die Schule bis hin zur weiteren Ausbildung gibt es Personen mit vielfältigen Geschlechtsidentitäten und sexuellen Orientierungen, weswegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon frühzeitig für dieses Thema sensibilisiert werden. Am 19.08.2016 ist der reformierte hessische Lehrplan "Sexualerziehung" schulformübergreifend an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Hessen in Kraft getreten. Dieser findet derzeit in den Fällen Anwendung, in denen in der jeweiligen Schule kein Beschluss zu einem eigenen Schulcurriculum vorliegt. Der neue Lehrplan nennt ausdrücklich als Aufgabe und Ziel der schulischen Sexualerziehung die Akzeptanz von LSBTIQ-Personen zu erhöhen. Das Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekt SCHLAU Frankfurt, unter dem Trägerverein our generation e.V., ist durch verschiedene Aufklärungsbesuche zunehmend an Frankfurter Schulen aktiv. Dort sensibilisieren die SCHLAU- Teams für die Lebenssituation von LSBTIQ-Menschen. SCHLAU Hessen wird durch die Landesregierung und aufgrund des E 6/18 (6.000 Euro) durch die Stadt Frankfurt gefördert. In dem Positionspapier zur Inklusion: "Jungen Menschen in ihrer Vielfalt begegnen!" mit Stand vom 06.02.2013 vom JHA verabschiedet und in dem Positionspapier "Orientierungsmaßnahmen für eine genderbezogene Kinder- und Jugendarbeit in Frankfurt am Main" beschlossen im JHA am 28.10.2013 finden sich Ideen und Ansätze zu mehr Offenheit gegenüber LSBTIQ-Menschen. Kita Frankfurt bearbeitet das Thema "Sexuelle Orientierung" im Rahmen ihres Vielfalts-Konzepts. Die Fachkräfte werden durch ein umfassendes Spektrum zum Thema Vielfalt weitergebildet. Alle aufgenommenen Kinder werden frühzeitig, individuell und nachhaltig unter Berücksichtigung ihrer besonderen sozialen und kulturellen Bedürfnisse und Interessen gefördert. Die Anmeldeplattform und Anmeldebögen der städtischen Kitas sind regenbogenfreundlicher geworden. Mit Kita Frankfurt finden bereits erste Kooperationen der Koordinierungsstelle im AmkA statt. Vom 30.05.-31.05.17 wurde eine gemeinsame Fortbildung für pädagogische Fach- und Leitungskräfte mit dem Titel "Sexuelle Bildung - Sexualpädagogik von Anfang an!" organisiert. Die ca. 20 Teilnehmenden kamen aus unterschiedlichen Kitas des Stadtgebiets. Gesundheit LSBTIQ-Lebensweisen wurden lange Zeit im Gesundheitssystem in der psychosozialen, medizinischen und therapeutischen Praxis als krankhaft betrachtet. Diskriminierung und Stigmatisierung durch Tätige in der Gesundheitsversorgung finden weiterhin statt und bilden damit Barrieren im Versorgungszugang. "Good practice" Beispiele aus dem Bereich von zielgruppenspezifischer Bearbeitung von LSBTIQ-Gesundheitsanliegen sind hingegen selten. Die Schwierigkeit im Agieren bezüglich der LSBTIQ-spezifischen Gesundheitsversorgung liegt manchmal auch in der bloßen Definition einer Zielgruppe und der hiermit verbundenen Abrechnungsmöglichkeit. Beispielsweise wird "Transsexualismus" in den ICD-Diagnoseziffern als eine Störung der Geschlechtsidentität betrachtet. Obwohl medizinisch oder therapeutisch arbeitende Personen die Diagnose zur Abrechnung und Behandlung nutzen können, führt diese Kategorisierung zu einer weiteren Stigmatisierung und somit zum sozialen Ausschluss von Trans*-Personen. Dieses trägt in diesem Falle nicht zur seelischen Gesundheit positiv bei. In Anlehnung an das Jahresmotto "Mentale Gesundheit und Wohlbefinden" des IDAHOT 2016 (Internationaler Tag gegen Homo- und Transfeindlichkeit) hat die Koordinierungsstelle für LSBTIQ-Themen einen eigenen Fachtag zum Thema ausgerichtet. Der Fachtag unter dem Arbeitstitel "LSBTIQ und mentale Gesundheit" am 12.05.2016 richtete sich an alle Personen, die professionell sowie ehrenamtlich LSBTIQ-Personen auf psychosozialer oder therapeutischer Ebene beraten. Durch Vorträge und Arbeitsgruppen wurde sowohl neues Wissen erworben als auch ein Dialog zwischen Psychotherapie, psychosozialer Beratung und Selbsthilfestrukturen in Frankfurt am Main gefördert. Im Anschluss an die Tagung ist eine Liste an LSBTIQ-spezifischen und sensiblen Angeboten in Frankfurt am Main im Bereich Mentale Gesundheit entstanden. Diese kann zukünftig um weitere Angebote erweitert werden und ist über den Webauftritt www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de aufrufbar. Kultur und Sport Die städtische Sportförderung erfolgt nach den Sportförderrichtlinien, die den Jugendanteil in den Sportvereinen als Kriterium für die Gewährung von Zuschüssen festschreiben. Kriterien wie Geschlecht, Staatsangehörigkeit oder sexuelle Orientierung spielen hier keine Rolle. Die Sportförderrichtlinien können weder als eine mögliche Grundlage für Diskriminierung noch eine Bevorzugung von LSBTIQ-Personen genutzt werden. Die von der Stadt Frankfurt veranstalteten oder geförderten Sportveranstaltungen sind für alle Sportinteressierten offen, ebenso die städtischen Sportanlagen und -hallen. In Frankfurt lebende Personen sind eingeladen, am Sportleben in dieser Stadt aktiv teilzunehmen. In den "Frankfurter Sport-News", die vom Sportkreis Frankfurt und dem Sportamt an die Frankfurter Sportvereine versandt wird, wird u.a. regelmäßig über Projekte informiert, die sich die Förderung von Integration und sozialem Ausgleich im Sport zum Ziel gesetzt haben. Dort wurde auch auf die Website www.farenet.org, des internationalen Netzwerks gegen Rassismus und Diskriminierung (FARE network) hingewiesen und zum Besuch der Webseite angeregt. Es ist beabsichtigt, dieses in einer der nächsten Ausgaben zu wiederholen. Die Koordinierungsstelle für LSBTIQ-Themen steht mit den in Frankfurt tätigen LSBTIQ-Sportvereinen in Kontakt. Im Rahmen der Gespräche ergaben sich beispielsweise finanzielle Fördernotwendigkeiten. Der Magistrat förderte dieses Anliegen mit einer Mitfinanzierung und einer Mitbewerbung über die AmkA-Medien. Gefördert wurden: - die 12. Deutschen Meisterschaften im Equality Tanzen für Frauen- und Männerpaare (Meisterschaften im Bereich des schwul/lesbischen Sports) (ARTEMIS Sport e.V.) - die schwul-lesbischen Sportwettkämpfe "X-MAS Turniere" organisiert vom FVV e.V. Im Rahmen der touristischen Vermarktung der Stadt Frankfurt am Main wird seit 2013 von der Tourismus + Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF) der "Gay Frankfurt" - Stadtführer für Schwule und Lesben aufgelegt. Neben üblichen Frankfurter Sehenswürdigkeiten werden auch spezielle Angebote der Communities vorgestellt. Die TCF setzt bei ihren Werbemaßnahmen zunehmend auf eine verstärkte Zielgruppen- und Themenausrichtung und verwendet die in der Tourismusbranche übliche Abkürzung LGBT (Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender) anstelle der bei der Stadt Frankfurt mehrheitlich benutzen Abkürzung LSBTIQ. Es werden regelmäßig Anzeigen sowie redaktionelle Beiträge in und für verschiedene spezielle Medien verfasst und geschaltet, wie z.B. "Bahnhofsviertel - Einzigartigkeit und Vielfalt", "Heißer Sommer in Frankfurt" oder "Rosa Weihnacht" auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt. Die TCF stellt für den International Gay & Lesbian Travel Association (IGLTA) Newsletter umfangreiche Informationen bereit. Das hierzu gehörige IGLTA Annual Global Convention ist das führende Bildungs- und Networking Event der LGBT-Tourismus Professionals und findet jedes Jahr in einer anderen Stadt statt. Auf bestimmten Quellmärkten wendet sich die TCF mit gezielten Kampagnen an LGBT: Neben dem deutschen Markt, ist dieses insbesondere die USA, Brasilien, Kanada, Großbritannien und Asien. Beispielsweise nimmt die TCF mit Prospektservice und Standvertretung sowie einem speziell zum Thema angefertigtem Roll-Up auf der ITB Asia in Singapur, im Pink Corner, einem eigens dem Thema LGBT gewidmetem Pavillon, teil. Weiterhin wird das Thema LGBT regelmäßig auf den Festen der TCF umgesetzt u.a. beim Rosa Montag auf der Dippemess, bei der Regenbogenarea auf dem Museumsuferfest, bei der Regenbogenbühne auf dem Wäldchestag oder dem Rosa Montag auf dem Opernplatzfest. Gewaltprävention, Antidiskriminierung und öffentlicher Raum Alle Bediensteten der Stadtpolizei des Ordnungsamtes erhalten präventive Schulungen und Fortbildungsmaßnahmen. Ziel ist, die Stadtpolizei zu sensibilisieren und mögliche diskriminierende Verhaltensweisen gegenüber Minderheiten zu verhindern. Die Schulungskonzepte sind sehr erfolgreich, finden regelmäßig statt und werden fortlaufend aktualisiert. Zur weiteren Vernetzung ist die Stadtpolizei auch Mitglied im Arbeitskreis "Schwule und Lesben" des Präventionsrates. Grundsätzlich erfolgt ein Einschreiten der Stadtpolizei gegenüber Schwulen und Lesben genauso wie gegenüber anderen Personengruppen. Die Ausführungsbestimmungen über das Verfahren und die Feststellung von Verstößen gegen die Antidiskriminierungsrichtlinie der Stadt Frankfurt am Main beinhalten beispielsweise nicht die Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung. Daher liegen der Koordinierungsstelle für LSBTIQ-Themen keine städtischen Statistiken hierzu vor. Das Thema "Gewalt gegen Schwule und Lesben" wird auch im Rahmen von Kampagnen des Präventionsrates thematisiert. Die Geschäftsstelle des Präventionsrates setzt sich zusammen mit dem Arbeitskreis "Jour fix Lesben und Schwule" unter dem Motto "Keine Gewalt gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*" für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Anti-Gewaltarbeit ein. Der Arbeitskreis "Jour fix Lesben und Schwule" trifft sich regelmäßig, um die verschiedenen Konflikt- und Problemfelder, die mit dem Thema Homosexualität verbunden sind, zu erörtern und Lösungen anzustreben. Dazu gehört insbesondere auch eine gewaltpräventive Öffentlichkeitsarbeit. Die Koordinierungsstelle für LSBTIQ-Themen ist Teil des Arbeitskreises "Jour fix Lesben und Schwule". Derzeit wird eine Kampagne erarbeitet, die mit einer Plakat- und Postkartenaktion (mehrsprachig) im öffentlichen Raum für Toleranz und Vielfalt werben soll. In diese Aktion sollen auch die Ämter der Stadt Frankfurt am Main einbezogen werden. Im queeren Jugendzentrum "KUSS41" wurden von der Geschäftsstelle des Präventionsrates "Gewalt-Sehen-Helfen Seminare" für die Szene durchgeführt. Bei den Seminaren geht es darum, "wie schütze ich mich vor Gewalt im öffentlichen Raum" und "wie helfe ich anderen, ohne mich selbst zu gefährden". Aufgrund der hohen Nachfrage, wird das kostenfreie Seminar auch weiterhin im "Kuss41" angeboten. Darüber hinaus fanden weitere Seminare in der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. statt. Weiterhin wurde im Berichtszeitraum in der Café-Bar "Switchboard" ein Vortrag für homosexuelle Seniorinnen und Senioren zum Thema "Gewalt-Sehen-Helfen und Zivilcourage" abgehalten. Im Arbeitskreis "Jour fix Lesben und Schwule" ist zwischenzeitlich dauerhaft auch die Stabstelle Flüchtlingsmanagement vertreten. Ebenso besteht eine Vernetzung zur Organisation "Rainbow Refugees". Im Rahmen der Gespräche zu den Rainbow Refugees Frankfurt wurde offenbar, dass sich die Situation für LSBTIQ-Personen mit Fluchtgeschichte in großen Unterkünften als schwierig gestaltet. Aus diesem Grund begrüßt der Präventionsrat, wenn für diese Menschen eigene Räumlichkeiten in ausreichender Zahl gefunden werden können. Künftige Berichterstattung Die Berichterstattung wird künftig auf einen jährlichen Situationsbericht mit wechselnden Vertiefungsthemen umgestellt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 17. März 2006BB 154Weltoffenes Frankfurt - auf dem Weg zu einer lesben- und schwulenfreundlichen Stadt (B.454/04)Magistratsbericht
- 19. September 2008BB 608Weltoffenes Frankfurt am Main - auf dem Weg zu einer lesben- und schwulenfreundlichen Stadt (B 454/04)Magistratsbericht
- 3. Dezember 2010BB 727Weltoffenes Frankfurt am Main - auf dem Weg zu einer lesben- und schwulenfreundlichen StadtMagistratsbericht
- 29. Juli 2013BB 384Weltoffenes Frankfurt am Main - auf dem Weg zu einer lesben- und schwulenfreundlichen Stadt (B 454/04)Magistratsbericht
- 4. Juli 2014BB 232Weltoffenes Frankfurt am Main - auf dem Weg zu einer lesben- und schwulenfreundlichen Stadt (B 454/04)Magistratsbericht
- 11. September 2015BB 335Weltoffenes Frankfurt am Main - auf dem Weg zu einer lesben- und schwulenfreundlichen Stadt (B 454/04)Magistratsbericht
- 7. Dezember 2018Sie sind hierBB 394Weltoffenes Frankfurt am Main - auf dem Weg zu einer lesben- und schwulenfreundlichen StadtMagistratsbericht
- 20. Februar 2019AA 456Weltoffenes Frankfurt am Main - auf dem Weg zu einer lesben- und schwulenfreundlichen StadtSTVV-Anfrage · AfD
- 2. Dezember 2019BB 465Weltoffenes Frankfurt am Main - auf dem Weg zu einer lesben- und schwulenfreundlichen StadtMagistratsbericht
- 30. September 2022Antwort des Magistrats · nach 863 WochenBB 383Weltoffenes Frankfurt am Main - auf dem Weg zur einer lesben- und schwulenfreundlichen StadtMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, FRAKTION und FRANKFURTER Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.