Frankfurt ist weltoffen und tolerant
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Frankfurt am Main zählt zu den deutschen Großstädten mit einer großen Zahl lesbischer Einwohnerinnen und schwuler Einwohner. Hinzu kommt eine große Zahl von Schwulen und Lesben aus dem Rhein-Main-Gebiet, die in Frankfurt arbeiten und ebenfalls Teil unserer Gesellschaft sind. Frankfurt hat eine Tradition als Stadt mit einer liberalen, weltoffenen und toleranten Gesellschaft. Frankfurt am Main stellt sich auch in Gegenwart und Zukunft die Aufgabe, alle ihre Bewohnerinnen und Bewohner vor Diskriminierungen, auch solchen, die deren sexuelle Orientierung betreffen, zu schützen und Vorurteile abzubauen. Die Stadtverordnetenversammlung möge daher beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung unterstützt die Aktivitäten des "Runden Tisches zur Situation von Lesben und Schwulen in Frankfurt" und sieht in den bisherigen Ergebnissen wichtige Handlungshinweise, die auf ihre Umsetzbarkeit hin vom Magistrat zu prüfen sind. Der Magistrat wird aufgefordert, weiterhin Diskriminierungen jedweder Art, also auch bezüglich der sexuellen Orientierung, entgegenzuwirken und die erarbeiteten Handlungshinweise so weit in sein Verwaltungshandeln aufzunehmen, wie sie den selbstverständlichen Anspruch dieser Stadt formulieren, Bürgerinnen und Bürger ob heterosexuell oder homosexuell gleich zu behandeln.
Inhalt
Antrag vom 05.10.2005, NR 2046
Betreff: Frankfurt ist weltoffen und tolerant Frankfurt am Main zählt zu den deutschen Großstädten mit einer großen Zahl lesbischer Einwohnerinnen und schwuler Einwohner. Hinzu kommt eine große Zahl von Schwulen und Lesben aus dem Rhein-Main-Gebiet, die in Frankfurt arbeiten und ebenfalls Teil unserer Gesellschaft sind. Frankfurt hat eine Tradition als Stadt mit einer liberalen, weltoffenen und toleranten Gesellschaft. Frankfurt am Main stellt sich auch in Gegenwart und Zukunft die Aufgabe, alle ihre Bewohnerinnen und Bewohner vor Diskriminierungen, auch solchen, die deren sexuelle Orientierung betreffen, zu schützen und Vorurteile abzubauen. Die Stadtverordnetenversammlung möge daher beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung unterstützt die Aktivitäten des "Runden Tisches zur Situation von Lesben und Schwulen in Frankfurt" und sieht in den bisherigen Ergebnissen wichtige Handlungshinweise, die auf ihre Umsetzbarkeit hin vom Magistrat zu prüfen sind. Der Magistrat wird aufgefordert, weiterhin Diskriminierungen jedweder Art, also auch bezüglich der sexuellen Orientierung, entgegenzuwirken und die erarbeiteten Handlungshinweise so weit in sein Verwaltungshandeln aufzunehmen, wie sie den selbstverständlichen Anspruch dieser Stadt formulieren, Bürgerinnen und Bürger ob heterosexuell oder homosexuell gleich zu behandeln.Hauptvorlage: Antrag vom 20.04.2005, NR 1822
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. Oktober 2005Sie sind hierNRNR 2046Frankfurt ist weltoffen und tolerantSTVV-Antrag · CDU
- 17. März 2006BB 154Weltoffenes Frankfurt - auf dem Weg zu einer lesben- und schwulenfreundlichen Stadt (B.454/04)Magistratsbericht
- 19. September 2008Antwort des Magistrats · nach 154 WochenBB 608Weltoffenes Frankfurt am Main - auf dem Weg zu einer lesben- und schwulenfreundlichen Stadt (B 454/04)Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf9 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD und GRÜNE zu 2. CDU, SPD und GRÜNE zu 3. CDU, SPD und GRÜNE
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu 2. CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu 3. CDU, SPD, GRÜNE und FDP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD und GRÜNE zu 2. CDU, SPD und GRÜNE zu 3. CDU, SPD und GRÜNE
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu 2. CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu 3. CDU, SPD, GRÜNE und FDP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. a), b) und d): SPD, GRÜNE und FDP gegen CDU (= Ablehnung) c): CDU und FDP gegen SPD und GRÜNE (= Annahme) zu 3. CDU, SPD und FDP gegen GRÜNE (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FAG (NR 1822 = Prüfung und Berichterstattung ursprüngliche Fassung, NR 2046 = Prüfung und Berichterstattung) REP (NR 1822 und NR 2046 = Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. a), b) und d): SPD, GRÜNE und FDP gegen CDU (= Ablehnung) und FAG (= Prüfung und Berichterstattung) c): CDU und FDP (= Ablehnung) SPD und GRÜNE (= Annahme mit der Maßgabe, dass der erste Absatz wie folgt lautet: "Der Grüneburgpark soll für Sportveranstaltungen geöffnet werden, die den Park nicht schädigen.") FAG (= Prüfung und Berichterstattung) Der Ausschussvorsitzende stellt fest, dass der erste Absatz der Ziffer 8. der Vorlage NR 1822 nicht die erforderliche Mehrheit erhalten hat und somit abgelehnt ist. zu 3. CDU, SPD und FDP gegen GRÜNE (= Ablehnung) und FAG (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und BFF (NR 1822 und NR 2046 = Ablehnung) Die Linke. (NR 1822 und NR 2046 = Annahme) ÖkoLinX-ARL (NR 1822 = Annahme, NR 2046 = Ablehnung) E.L. (NR 1822 = Ziffer 8. erster Absatz Annahme mit Änderung, Rest Prüfung und Berichterstattung, NR 2046 = Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG und REP zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG und REP zu 3. CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG und REP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. a) und d) SPD, GRÜNE und FDP gegen CDU (= Ablehnung) und FAG (= Prüfung und Berichterstattung) b) SPD, GRÜNE, FDP und FAG gegen CDU (= Ablehnung) c) SPD, GRÜNE und FAG gegen CDU und FDP (= Ablehnung) zu 3. CDU, SPD, FDP und FAG gegen GRÜNE (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und BFF (NR 1822 und NR 2046 = Ablehnung) Die Linke. (NR 1822 = Annahme mit Ergänzung, NR 2046 = Annahme) ÖkoLinX-ARL (NR 1822 = Annahme, NR 2046 = Ablehnung) E.L. (NR 1822 = Ziffer 8. erster Absatz Annahme mit Ergänzung, Rest Prüfung und Berichterstattung, NR 2046 = Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. zu 1. a) und d): SPD, GRÜNE, FDP, Die Linke. und ÖkoLinX-ARL gegen CDU, REP und BFF (= Ablehnung) sowie FAG (= Prüfung und Berichterstattung) b): SPD, GRÜNE, FDP, FAG, Die Linke. und ÖkoLinX-ARL gegen CDU, REP und BFF (= Ablehnung) c): SPD, GRÜNE, FAG, Die Linke. und ÖkoLinX-ARL gegen CDU, FDP, REP und BFF (= Ablehnung) zu 3. zu 3.: CDU, SPD, FDP und FAG gegen GRÜNE, REP, Die Linke., BFF und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)