Austausch von Gasleuchten, Erhöhung der Mittel (M 167/24)
Zusammenfassung
Der Magistrat berichtet über den Fortschritt beim Austausch von Gasleuchten gegen LED-Leuchten in Frankfurt am Main. Bis Ende 2024 sollen 2.492 Gasleuchten umgerüstet worden sein, was zu einer signifikanten CO2-Einsparung führt. Ziel ist es, bis 2030 alle Gasleuchten umzurüsten, um die Klimaneutralität zu erreichen.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenBericht
Bis Ende des Jahres 2024 wurden von vormals 5.467 Gasleuchten insgesamt 2.492 Gasleuchten zurückgebaut und gegen elektrische LED-Leuchten ersetzt. Dies entspricht einem Anteil von circa 46 Prozent und einer CO2-Einsparung von etwa 2.500 Tonnen pro Jahr. Bei stadteigenen Aktivitäten und Zuständigkeiten wird der Rückbau der Gasbeleuchtung berücksichtigt. Der kontinuierliche und beschleunigte Rückbau der gasbetriebenen Straßenbeleuchtung ist ein unverzichtbarer Bestandteil, um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Mit jeder rückgebauten gasbetriebenen Straßenleuchte können jährlich Energiekosten von 374,88 € und ein CO2-Ausstoß von 1,3 Tonnen eingespart werden. Der Strommix für die neuen elektrischen Leuchten hat eine CO2-Emission von etwa 155 Gramm pro Kilowattstunde. Eine elektrische Leuchte im Frankfurter Stadtgebiet erzeugt im Mittel damit etwa 0,1 Tonnen CO2 pro Jahr. Eine Gasleuchte etwa 1,3 Tonnen CO2 pro Jahr. Somit ergibt sich durch den Rückbau einer Gasleuchte bei gleichzeitiger Errichtung einer LED-Leuchte eine durchschnittliche Einsparung von etwa 1,2 Tonnen CO2 pro Jahr. Seit der entsprechenden Beschlussfassung im Jahr 2014 wurden - wie auch bei Punkt 1. aufgeführt - bis Ende 2024 insgesamt 2.492 Gasleuchten zurückgebaut und gegen elektrische LED-Leuchten umgerüstet. In den kommenden Jahren werden insgesamt voraussichtlich 2.975 Gasleuchten umgerüstet. Zu einer Prognose für einzelne Jahre verweist der Magistrat auf die jährlichen Berichte (Grundsatzbeschluss zur Umrüstung von Gasleuchten hier: jährlicher Bericht zum Vortrag des Magistrats vom 28.03.2014, M 69 Ziffer 5). Im Rahmen der Mittelverfügbarkeit wird angestrebt alle Gasleuchten im Jahr 2030 umgerüstet zu haben. Die im fortgeschriebenen Plan (Soll 2025 + BÜ) zur Verfügung stehenden Mittel zur Umrüstung der Gasleuchten werden kontinuierlich gebunden und nach Vorlage der Rechnungen des Dienstleisters, der SRM StraßenBeleuchtung Rhein-Main GmbH, entsprechend verausgabt. Dieses Vorgehen wurde durch den Magistrat freigegeben.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 8. November 2024MM 167Austausch von Gasleuchten: Erhöhung der MittelMagistratsvortrag
- 16. Januar 2025AA 333Austausch von Gasleuchten, Erhöhung der Mittel (M 167/24)STVV-Anfrage · AfD
- 23. Juni 2025Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 32 WochenBB 223Austausch von Gasleuchten, Erhöhung der Mittel (M 167/24)Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD und Gartenpartei (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, Volt und ÖkoLinX-ELF Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD und FRAKTION (= Kenntnis)