Grundsatzbeschluss zur Umrüstung von Gasleuchten
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Schüttgrabenstraße — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 13.02.2026.
- Kreuzung Schüttgrabenstraße/Alt-Niederursel/Spielsgasse sicherer machen13.02.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Produktbereich: 13 Stadtplanung Produktgruppe: 13.01 Stadtplanung Mit dem Rahmenplan Niederursel endlich anfangen27.11.2025 · EA (Etatanregung Ortsbeirat)
- Haushalt 2026 Produktbereich: 13 Stadtplanung Produktgruppe: 13.01 Stadtplanung Mit dem Rahmenplan Niederursel endlich anfangen10.11.2025 · OF (Antrag Ortsbeirat)
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Neues zu Schüttgrabenstraße per E-MailBegründung
Gasleuchten Der Ortsbeirat 8 bittet die Stadtverordnetenversammlung, den Magistrat aufzufordern, die in der Vorlage M 69 2014 vorgesehene Umrüstung von Gasleuchten im Ortsbeiratsbezirk 8 nicht umzusetzen. Unabhängig von der Ablehnung bittet der Ortsbeirat 8 um Auskunft darüber: 1. wie viele Gasleuchten bisher im Ortsbezirk 8 (getrennt nach Stadtteilen) vorhanden sind und wie viele davon auf LED-Leuchten umgestellt werden sollen? 2. wie viele Gasleuchten nach dem TÜV-Gutachten von 2010 davon in den nächsten 10 Jahren wegen Problemen mit der Standsicherheit ersetzt werden müssen? 3. zu welchem Zeitpunkt in welchen Straßenzügen die vorhandenen Gasleuchten durch LED- bzw. Standardleuchten ersetzt werden sollen? 4. wird die Pilotanlage mit LED-Leuchten in der Nistergasse auf Standardbeleuchtung umgestellt? Begründung: Im Ortsteil Niederursel werden - wenn man die Anlage M_69_2014_AN_Plaene_Erhaltungsgebiete Seite 5 richtig interpretiert (da die Legende in den Unterlagen nicht gefunden wurde, wird unterstellt, dass in den mit grüner Farbe gekennzeichneten Straßen die Gasleuchten auf LED-Leuchten umgestellt und in den mit roter Farbe gekennzeichneten Straßen die bisherigen Gasleuchten durch Standardstraßen-beleuchtung ersetzt werden sollen) - von bisher etwa sechs Straßenzügen mit Gasleuchten nur vier Straßenzüge mit LED-Leuchten versehen. Die vier Straßenzüge (Weißkirchener Weg, Erbsengasse, Alt-Niederursel und Schüttgrabenstraßen) umrahmen einen Teil des Dorfkerns, jedoch im Innenbereich werden Gasleuchten dann Standardleuchten ersetzt. Damit wird das Bild des Innenbereichs des Dorfkerns nicht entsprechend hervorgehoben. Es ergibt sich ein "schräges" (uneinheitliches, nicht harmonisches) Bild zwischen den Straßenzügen um den Dorfkern und dem Innenbereich. Es entsteht ein Bruch in der harmonischen architektonischen Gesamtansicht. In der Anlage M_69_2014_AN_Plaene_Erhaltungsgebiete ist der Ortsteil Heddernheim überhaupt nicht zu finden. Der Anlage M_69_2014_AN_Uebersichtsplan ist zu entnehmen, dass von etwa 20 Straßenzügen mit Gasleuchten kein einziger Straßenzug auf LED-Leuchten umgestellt werden soll. Selbst die Pilotanlage mit den LED-Leuchten in der Nistergasse ist nicht im Übersichtsplan aufgeführt und somit stellt sich die Frage, ob die Pilotanlage dann auf Standardbeleuchtung umgestellt wird. Die Straßenbeleuchtung mit Gas hat im Ortsbezirk 8 eine lange Tradition. Im Jahr 1904 wurde ein eigenes Gaswerk in Heddernheim errichtet wurde, das bis zu seiner Schließung im Jahre 1933 die Straßenbeleuchtung mit Gas in den beiden Stadtteilen Heddernheim und Niederursel belieferte. Danach wurde weiterhin eine große Anzahl von Straßenleuchten mit Gas betrieben, die somit das Straßenbild in den beiden Stadtteilen bis heute prägen. Die Reduzierung auf Null in Heddernheim und um über 50 % in Niederursel wäre ein tiefgreifender Einschnitt in das Erscheinungsbild der beiden Ortsteile.
Inhalt
Antrag vom 22.04.2014, OF 462/8
Betreff: Grundsatzbeschluss zur Umrüstung von Gasleuchten Der Ortsbeirat 8 bittet die Stadtverordnetenversammlung, den Magistrat aufzufordern, die in der Vorlage M 69 2014 vorgesehene Umrüstung von Gasleuchten im Ortsbeiratsbezirk 8 nicht umzusetzen. Unabhängig von der Ablehnung bittet der Ortsbeirat 8 um Auskunft darüber: 1. wie viele Gasleuchten bisher im Ortsbezirk 8 (getrennt nach Stadtteilen) vorhanden sind und wie viele davon auf LED-Leuchten umgestellt werden sollen? 2. wie viele Gasleuchten nach dem TÜV-Gutachten von 2010 davon in den nächsten 10 Jahren wegen Problemen mit der Standsicherheit ersetzt werden müssen? 3. zu welchem Zeitpunkt in welchen Straßenzügen die vorhandenen Gasleuchten durch LED- bzw. Standardleuchten ersetzt werden sollen? 4. wird die Pilotanlage mit LED-Leuchten in der Nistergasse auf Standardbeleuchtung umgestellt?
Begründung: Im Ortsteil Niederursel werden - wenn man die Anlage M_69_2014_AN_Plaene_Erhaltungsgebiete Seite 5 richtig interpretiert (da die Legende in den Unterlagen nicht gefunden wurde, wird unterstellt, dass in den mit grüner Farbe gekennzeichneten Straßen die Gasleuchten auf LED-Leuchten umgestellt und in den mit roter Farbe gekennzeichneten Straßen die bisherigen Gasleuchten durch Standardstraßen-beleuchtung ersetzt werden sollen) - von bisher etwa sechs Straßenzügen mit Gasleuchten nur vier Straßenzüge mit LED-Leuchten versehen. Die vier Straßenzüge (Weißkirchener Weg, Erbsengasse, Alt-Niederursel und Schüttgrabenstraßen) umrahmen einen Teil des Dorfkerns, jedoch im Innenbereich werden Gasleuchten dann Standardleuchten ersetzt. Damit wird das Bild des Innenbereichs des Dorfkerns nicht entsprechend hervorgehoben. Es ergibt sich ein "schräges" (uneinheitliches, nicht harmonisches) Bild zwischen den Straßenzügen um den Dorfkern und dem Innenbereich. Es entsteht ein Bruch in der harmonischen architektonischen Gesamtansicht. In der Anlage M_69_2014_AN_Plaene_Erhaltungsgebiete ist der Ortsteil Heddernheim überhaupt nicht zu finden. Der Anlage M_69_2014_AN_Uebersichtsplan ist zu entnehmen, dass von etwa 20 Straßenzügen mit Gasleuchten kein einziger Straßenzug auf LED-Leuchten umgestellt werden soll. Selbst die Pilotanlage mit den LED-Leuchten in der Nistergasse ist nicht im Übersichtsplan aufgeführt und somit stellt sich die Frage, ob die Pilotanlage dann auf Standardbeleuchtung umgestellt wird. Die Straßenbeleuchtung mit Gas hat im Ortsbezirk 8 eine lange Tradition. Im Jahr 1904 wurde ein eigenes Gaswerk in Heddernheim errichtet wurde, das bis zu seiner Schließung im Jahre 1933 die Straßenbeleuchtung mit Gas in den beiden Stadtteilen Heddernheim und Niederursel belieferte. Danach wurde weiterhin eine große Anzahl von Straßenleuchten mit Gas betrieben, die somit das Straßenbild in den beiden Stadtteilen bis heute prägen. Die Reduzierung auf Null in Heddernheim und um über 50 % in Niederursel wäre ein tiefgreifender Einschnitt in das Erscheinungsbild der beiden Ortsteile.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 28.03.2014, M 69 Beratung im Ortsbeirat: 8
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. April 2014Sie sind hierOFOF 462/8Grundsatzbeschluss zur Umrüstung von GasleuchtenOrtsbeiratsantrag · SPD
- 8. Mai 2014VV 1014Umrüstung von GasleuchtenAnfrage
- 27. Oktober 2014Antwort des Magistrats · nach 27 WochenSTST 1397Umrüstung von GasleuchtenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen LINKE. und FREIE WÄHLER zu 2. 4 CDU, SPD und FDP gegen GRÜNE (= Annahme) bei Enthaltung 1 CDU, LINKE. und FREIE WÄHLER zu 3. CDU, SPD und FDP gegen GRÜNE (= Ablehnung) bei Enthaltung LINKE. und FREIE WÄHLER zu 4. CDU, SPD, FREIE WÄHLER und FDP gegen GRÜNE (= Ablehnung) zu 5. CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen FREIE WÄHLER (= Ablehnung) Der Vertreter der LINKE. hat an den Abstimmungen zu 4. und 5. nicht teilgenommen.