Vorschläge zur Fluglärmminderung
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Der Ortsbeirat bittet den Magistrat, in der Fluglärmkommission die folgenden Punkte zu vertreten:
- Die Überprüfung einer Möglichkeit von DROps (Dedicated Runway Operations) auch bei Landungen.
- Die Bevorzugte Bahnnutzung - DROps (Dedicated Runway Operations) soll so eingerichtet werden, dass bei Betriebsrichtung 07 Ost für Starts die Startbahn West maximal ausgelastet wird.
- Die Rückenwindkomponente für Landungen bei Betriebsrichtung 25 West auf der neuen Landebahn soll nicht ausgeweitet werden. Begründung: Der Bericht des Magistrats (B415) zum Maßnahmenpaket "Aktiver Schallschutz des Forums Flughafen und Region" weist die Bevorzugte Bahnnutzung - DROps zu bestimmten Zeiten als Möglichkeit zur Entlastung der Bürger aus. Eine Ausweitung der DROps wie oben beschrieben würde die Frankfurter Bürger entlasten. Weiterhin weist der Bericht eine Erhöhung des Anteils der Betriebsrichtung 25 (West), d.h. der Rückenwindkomponente in zwei Stufen als von der Fluglärmkommission angestrebte Maßnahme aus. Diese Maßnahme würde beim derzeitigen Betrieb unmittelbar eine Erhöhung des Lärms über dem am stärksten durch Fluglärm belasteten Frankfurter Süden bewirken, weil die Landungen großenteils auf der neuen Nordwestlandebahn erfolgen.
Inhalt
Antrag vom 07.11.2012, OF 442/5
Betreff: Vorschläge zur Fluglärmminderung Der Ortsbeirat bittet den Magistrat, in der Fluglärmkommission die folgenden Punkte zu vertreten:
- Die Überprüfung einer Möglichkeit von DROps (Dedicated Runway Operations) auch bei Landungen.
- Die Bevorzugte Bahnnutzung - DROps (Dedicated Runway Operations) soll so eingerichtet werden, dass bei Betriebsrichtung 07 Ost für Starts die Startbahn West maximal ausgelastet wird.
- Die Rückenwindkomponente für Landungen bei Betriebsrichtung 25 West auf der neuen Landebahn soll nicht ausgeweitet werden. Begründung: Der Bericht des Magistrats (B415) zum Maßnahmenpaket "Aktiver Schallschutz des Forums Flughafen und Region" weist die Bevorzugte Bahnnutzung - DROps zu bestimmten Zeiten als Möglichkeit zur Entlastung der Bürger aus. Eine Ausweitung der DROps wie oben beschrieben würde die Frankfurter Bürger entlasten. Weiterhin weist der Bericht eine Erhöhung des Anteils der Betriebsrichtung 25 (West), d.h. der Rückenwindkomponente in zwei Stufen als von der Fluglärmkommission angestrebte Maßnahme aus. Diese Maßnahme würde beim derzeitigen Betrieb unmittelbar eine Erhöhung des Lärms über dem am stärksten durch Fluglärm belasteten Frankfurter Süden bewirken, weil die Landungen großenteils auf der neuen Nordwestlandebahn erfolgen.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 10.09.2012, B 415 Beratung im Ortsbeirat: 5
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 10. September 2012BB 415Welche Vorschläge zur Fluglärmminderung macht die Stadt Frankfurt am Main?Magistratsbericht
- 7. November 2012Sie sind hierOFOF 442/5Vorschläge zur FluglärmminderungOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 30. November 2012OMOM 1785Vorschläge zur FluglärmminderungDirektanregung
- 18. Februar 2013Antwort des Magistrats · nach 23 WochenSTST 303Vorschläge zur FluglärmminderungStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD und LINKE. (= Zurückweisung) zu 2. CDU, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD und LINKE. (= Annahme) zu 3. CDU, GRÜNE und SPD gegen FREIE WÄHLER (= Ablehnung); FDP und LINKE. (= Enthaltung)