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Recycling von Baumaterialien für den Hochbau

Vorlagentyp: B
177 Wochen bis zur Antwort7 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Magistrat plant ein Pilotprojekt zur Verwendung von recyceltem Beton aus Abrissmaterialien. Ziel ist die Förderung der Wiederverwendung von Baustellenmaterialien, um die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit im Hochbau zu verbessern. Die Umsetzung hängt jedoch von der Verfügbarkeit geeigneter Projekte und Lagerflächen ab.

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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgen

Bericht

Zwischenbescheid des Magistrats vom 06.05.2024

Der Magistrat plant bereits in einem geeigneten Fall ein Pilotprojekt, bei dem recycelter Beton aus dem Abriss der dortigen Gebäude eingesetzt wird, durchzuführen. Aktuell ist jedoch kein solches, geeignetes Projekt in Arbeit.

Abbruchrecycling ist ein Baustoffgemisch mit heterogenem Gefüge und Materialien. Somit ist die sortenreine Fraktionierung kaum möglich, was eine hochwertige Nachnutzung erschwert. Aus diesen Gründen muss jedes Projekt, insbesondere in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit, einzeln betrachtet werden. Was jedoch jetzt schon umgesetzt wird, ist die Wiederverwendung des Betonrecyclings für technische Bauwerke, u. a. Lärmschutzwälle oder Bodenaustausch zur Bodenstabilisierung unter Fundamenten. Bei der Wiederverwendung des Recyclingmaterial vor Ort entfallen Transportwege zum Abtransport und Rücktransport. Auch dies ist aber in jedem Einzelfall zu prüfen, oft scheitert die Verwendung von eigenem, vor Ort erzeugtem, Recyclingmaterial schlicht an geeignetem Lagerplatz auf der Baustelle, insbesondere in innenstadtnahen Bereichen.

Die Möglichkeiten zur Verwendung von Recyclingmaterial sind eindeutig geregelt - hierzu existieren klare Grenzwerte für die Schadstoffe. Beim Gebäuderückbau werden die Bauteile getrennt zerkleinert, auf Halde gelegt und beprobt. Erst eine Analyse nach Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) definiert die Möglichkeit einer weiteren Verwendung.

Die Verwendung von qualitativ hochwertigem Betonrecyclingmaterial für Recyclingbeton ist möglich, aber durch den Aufbereitungsprozess teurer. Noch ist die CO2-Bilanz zudem schlechter als bei Beton aus natürlichen Zuschlagstoffen. Die Ursache hierfür liegt in den Transportwegen des Abbruchmateriales zu den Aufbereitungsanlagen und von dort in die Lieferbetonwerke.

Technisch ist ein Beton mit teilweise rezyklierten Gesteinskörnungen bis zu einer Festigkeit von C30/37 einem Beton mit natürlichen Zuschlagsstoffen gleichwertig.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 16. November 2022NRNR 538Recycling von Baumaterialien für den HochbauSTVV-Antrag · CDU
  2. 26. Januar 2024Sie sind hier
    BB 53Recycling von Baumaterialien für den Hochbau
    Magistratsbericht
  3. 5. August 2024BB 299Recycling von Baumaterialien für den HochbauMagistratsbericht
  4. 3. März 2025BB 92Recycling von Baumaterialien für den HochbauMagistratsbericht
  5. 26. Mai 2025BB 195Recycling von Baumaterialien für den HochbauMagistratsbericht
  6. 26. September 2025BB 381Recycling von Baumaterialien für den HochbauMagistratsbericht
  7. 7. April 2026Antwort des Magistrats · nach 177 WochenBB 130Recycling von Baumaterialien für den HochbauMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 24 · 20.02.2024
TO I, TOP 33
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 53 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeAfDÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Sonstige:
FRAKTION (Kenntnis)Gartenpartei (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Kenntnis) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und Gartenpartei (= Kenntnis)

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 28 · 02.07.2024
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage B 53 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDP
Ablehnung:
CDULinke
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD und FDP gegen CDU und Linke (= Fristverlängerung um einen Monat)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
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