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Sichere Fahrradspur auf der östlichen Hügelstraße ab Jean-Monnet-Straße

Vorlagentyp: STMagistrat
110 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Der Magistrat unterstützt die Anregung zur Schaffung einer sicheren Fahrradspur auf der Hügelstraße, da dies zur klimaresilienten Entwicklung des Verkehrssystems beiträgt. Es wird jedoch auf die Notwendigkeit einer Verkehrsmodellierung hingewiesen, um die Umsetzbarkeit zu prüfen, da derzeit nicht genügend Ressourcen zur Verfügung stehen.

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Stellungnahme des Magistrats

Der Magistrat begrüßt die Anregung ausdrücklich und sieht die Maßnahme im Sinne einer klimaresilienten Entwicklung des Verkehrssystems und der Stadt insgesamt als hochgradig sinnvoll an. Die Hügelstraße ist Teil des künftigen Radhauptnetzes und stellt somit eine wichtige Verbindung für den Radverkehr dar. Gleichzeitig ist der Bestandsradweg den heutigen Anforderungen nicht gewachsen. Im Rahmen des Radverkehrskonzepts Nord erfolgt eine Bestandsaufnahme und Mängelanalyse, außerdem werden Handlungsempfehlungen abgegeben. Die Zweispurigkeit auf der Hügelstraße ist aufgrund der morgendlichen Spitzenstunde derzeit jedoch erforderlich. Hierbei sind weniger die aus Eckenheim kommenden, als die über die Autobahn kommenden Verkehre relevant. In den Abschnitt von der Jean-Monnet-Straße zur Eschersheimer Landstraße fahren in der morgendlichen Spitzenstunde circa 1300 Kfz hinein (davon circa 950 aus Richtung A 661), was mit nur einer Fahrspur nicht abbildbar ist. Die Fahrzeuge kommen zwar über einen Fahrstreifen von Norden hinein, verteilen sich auf der Strecke aber auf zwei Spuren. Ein temporärer und sich wieder abbauender Rückstau alleine ist noch kein Grund, die Maßnahme nicht dennoch durchzuführen. Jedoch besteht die Befürchtung, dass der Rückstau, welcher an den im weiteren Verlauf befindlichen Ampeln entsteht, eine kritische Länge erreichen könnte (Überstauung nachfolgender Knotenpunkte). Aufgrund dieser Bedenken muss vor der Maßnahme eine Verkehrsmodellierung erfolgen, um die Auswirkungen bzw. Bedingungen für eine Umsetzbarkeit (zum Beispiel Anpassung der Signalzeiten) abschätzen zu können. Derzeit stehen die für eine solche Untersuchung erforderlichen Ressourcen nicht zur Verfügung. Sollte sich die Anregung - entgegen der Interpretation des Magistrats - vollständig oder teilweise auf den Bereich östlich der Jean-Monnet-Straße bezogen haben, sei dazu gesagt, dass eine Radverkehrsanlage über lediglich 150 m hier nicht realisiert werden wird. Planungs- und Umsetzungsaufwand ständen dem Nutzen in keinem Verhältnis gegenüber. Dieser Abschnitt wird vielmehr zukünftig im Rahmen oben beschriebener Maßnahme umgesetzt werden, sodass dann auch der Knotenpunkt mit eigener Radverkehrsfurt gequert werden wird.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 16. September 2022STST 2112Gefahrenstelle Radweg Hügelstraße entschärfenStellungnahme
  2. 10. April 2024OFOF 724/9Sichere Fahrradspur auf der östlichen Hügelstraße ab JeanMonnetStraßeOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  3. 25. April 2024OMOM 5434Sichere Fahrradspur auf der östlichen Hügelstraße ab JeanMonnetStraßeDirektanregung
  4. 28. Oktober 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 110 Wochen
    STST 1849Sichere Fahrradspur auf der östlichen Hügelstraße ab JeanMonnetStraße
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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