Auslastung in städtischen und privaten Tiefgaragen und Parkhäusern erfassen
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die Auslastung städtischer und privater Parkhäuser und Tiefgaragen zu erfassen, um eine fundierte Diskussion über Flächen für den ruhenden Verkehr im öffentlichen Raum zu ermöglichen. Es wird gefordert, die rechtlichen Hürden für die Erfassung dieser Daten zu prüfen und gegebenenfalls zu beseitigen.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird gebeten,
- zu prüfen und berichten, welche Kennzahlen für eine aussagekräftige Bewertung der Auslastung städtischer und privater Parkhäuser und Tiefgaragen heranzuziehen wären,
- zu prüfen und berichten, ob der Magistrat derzeit die rechtliche Handhabe hat, diese Kennzahlen auch von privaten Betreibergesellschaften von Parkhäusern und Tiefgaragen erfassen zu können,
- sofern 2. verneint wird, zu prüfen und berichten welche rechtlichen Hürden hierfür auf welcher politischen Ebene derzeit bestehen, und dafür zu sorgen, dass diese Hürden beseitigt werden.
- sobald die nötigen Daten erfasst werden können, für jeden Stadtteil eine jährliche Statistik zu erarbeiten, die für alle öffentlichen und privat betriebenen Parkhäuser und Tiefgaragen die für 1. relevanten Kennzahlen und die Auslastung ausweist und diese Statistik der Stadtverordnetenversammlung und den Ortsbeiräten als Magistratsbericht vorzulegen.
Begründung
Immer wieder ist für die Diskussion um Flächen für den ruhenden Verkehr im öffentlichen Raum relevant, wie hoch die Auslastung von Parkhäusern und Tiefgaragen im näheren Umfeld ist. Hierfür gibt es allerdings insbesondere für privat betriebene Parkhäuser und Tiefgaragen keine oder nur wenige Zahlen. In der Stellungnahme auf eine wiederholte Anfrage des Ortsbeirates 2 (ST 139 zur OM 2950) antwortet der Magistrat: "Für Garagen im Privatbesitz kann seitens des Magistrats keine Aussage getätigt werden." Für die öffentliche Diskussion und Entscheidungsfindung über das Aufheben oder Beibehalten von Parkflächen im öffentlichen Raum ist dies nicht befriedigend. Daher muss geklärt werden, warum hierfür keine Aussagen getroffen werden können, und diese Hindernisse alsdann beseitigt werden. Von einzelnen Ortsbeiratsmitgliedern kann nicht erwartet werden regelmäßig bei allen einzelnen privaten Betreiber*innen die Informationen einzuholen. Gleichwohl gibt der Magistrat zu bedenken, dass "einzelne Kennzahlen [. . .] (nur Auslastung in % und absoluten Zahlen) nicht wirklich aussagekräftig" seien. Daher wäre zu klären welche weiteren Daten zu einer validen Aussage führen und diese zu erfassen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 31. Dezember 2020OFOF 1310/2Parkhäuser im OrtsbezirkOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 22. Februar 2021VV 1936Parkhäuser im OrtsbezirkAnfrage
- 14. Januar 2022STST 114Parkhäuser im OrtsbezirkStellungnahme
- 19. September 2022OFOF 474/2Parkhäuser im OrtsbezirkOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 10. Oktober 2022OMOM 2950Parkhäuser im OrtsbezirkDirektanregung
- 13. Januar 2023STST 139Parkhäuser im OrtsbezirkStellungnahme
- 19. September 2023Sie sind hierOFOF 748/2Auslastung in städtischen und privaten Tiefgaragen und Parkhäusern erfassenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 13. November 2023OAOA 412Auslastung in städtischen und privaten Tiefgaragen und Parkhäusern erfassenAnregung
- 17. März 2025Antwort des Magistrats · nach 220 WochenBB 112Auslastung in städtischen und privaten Tiefgaragen und Parkhäusern erfassenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE. und BFF gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)