Bebauungsplan Nr. 876 - Nördlich An der Wolfsweide
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenBegründung
der Wolfsweide Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Bei der Aufstellung eines Bebauungsplans Nr. 876 wird sichergestellt, dass die Kleingärten des Kleingartenvereins "An der Wolfsweide e.V." am oberen Marbachweg erhalten bleiben und stattdessen geprüft wird, ob die hierfür Am Bogen vorgesehen Ausgleichsflächen nicht einer Bebauung zugeführt werden können. Außerdem sind die als Ausgleichsflächen neu angelegten Streuobstwiesen entlang der Straßenbahntrasse 18 in dem geplanten Baugebiet im Rahmen des Grünzuges unbedingt zu erhalten. Begründung: Es macht keinen Sinn, die bestehende Kleingartensiedlung in den nicht weit entfernten Bogen auszulagern. Die dortigen Flächen sind durch die Straßenbahn 18 ebenfalls erschlossen, allerdings sind die dortigen Gelände nicht in einem gepflegten Zustand wie die bestehenden Kleingärten. Diese Gelände sollten nur für Kleingärten genutzt werden, damit die Wohnbebauung im Bogen einen gewissen Abstand zur A 661 einhält. Auch die Kleingärten des Kleingartenvereins "An der Wolfsweide e.V." am oberen Marbachweg reichen aber bis unmittelbar an die A 661 heran, ohne dass dort eine für eine Wohnbebauung erforderliche Lärmschutzwand bestände. Eine solche ist am Bogen dagegen bereits vorhanden. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll zu prüfen, ob man statt einer Verlagerung der Kleingärten nicht lieber gleich eine Bebauung der Ausweichsfläche im Bogen, der durch schöne Parks glücklicherweise sehr grün ist, ins Auge fassen sollte. Eine Bebauung der frisch angelegten Streuobstwiesen ist auf jeden Fall zu vermeiden, weil solche Wiesen, bis sie ihren ökologischen Zweck erfüllen können, eine gewisse Wachstumszeit brauchen.
Inhalt
Antrag vom 04.03.2014, OF 585/10
Betreff: Bebauungsplan Nr. 876 - Nördlich An der Wolfsweide Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Bei der Aufstellung eines Bebauungsplans Nr. 876 wird sichergestellt, dass die Kleingärten des Kleingartenvereins "An der Wolfsweide e.V." am oberen Marbachweg erhalten bleiben und stattdessen geprüft wird, ob die hierfür Am Bogen vorgesehen Ausgleichsflächen nicht einer Bebauung zugeführt werden können. Außerdem sind die als Ausgleichsflächen neu angelegten Streuobstwiesen entlang der Straßenbahntrasse 18 in dem geplanten Baugebiet im Rahmen des Grünzuges unbedingt zu erhalten.
Begründung: Es macht keinen Sinn, die bestehende Kleingartensiedlung in den nicht weit entfernten Bogen auszulagern. Die dortigen Flächen sind durch die Straßenbahn 18 ebenfalls erschlossen, allerdings sind die dortigen Gelände nicht in einem gepflegten Zustand wie die bestehenden Kleingärten. Diese Gelände sollten nur für Kleingärten genutzt werden, damit die Wohnbebauung im Bogen einen gewissen Abstand zur A 661 einhält. Auch die Kleingärten des Kleingartenvereins "An der Wolfsweide e.V." am oberen Marbachweg reichen aber bis unmittelbar an die A 661 heran, ohne dass dort eine für eine Wohnbebauung erforderliche Lärmschutzwand bestände. Eine solche ist am Bogen dagegen bereits vorhanden. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll zu prüfen, ob man statt einer Verlagerung der Kleingärten nicht lieber gleich eine Bebauung der Ausweichsfläche im Bogen, der durch schöne Parks glücklicherweise sehr grün ist, ins Auge fassen sollte. Eine Bebauung der frisch angelegten Streuobstwiesen ist auf jeden Fall zu vermeiden, weil solche Wiesen, bis sie ihren ökologischen Zweck erfüllen können, eine gewisse Wachstumszeit brauchen.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 17.01.2014, M 12 Beratung im Ortsbeirat: 10
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 4. März 2014Sie sind hierOFOF 585/10Bebauungsplan Nr. 876 - Nördlich An der WolfsweideOrtsbeiratsantrag · FDP
- 18. März 2014OAOA 480Bebauungsplan Nr. 876 - Nördlich An der Wolfsweide Vortrag des Magistrats vom 17.01.2014, M 12Anregung
- 10. Oktober 2014Antwort des Magistrats · nach 31 WochenBB 391Bebauungsplan Nr. 876 - Nördlich An der WolfsweideMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Ziffern 1. bis 7. . Einstimmige Annahme Ziffer 8.: GRÜNE, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER und FDP gegen CDU (= Annahme) zu 3. Einstimmige Annahme zu 4. CDU, GRÜNE, FREIE WÄHLER und FDP gegen SPD und LINKE. (= Ablehnung) zu 5. Einstimmige Annahme