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Solaranlagen auf städtischen Dachflächen in Nieder-Erlenbach

Vorlagentyp: OFGRÜNE
48 Wochen bis zur Antwort8 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Begründung

in Nieder-Erlenbach Der Ortsbeirat möge beschließen, den Magistrat der Stadt Frankfurt folgende Anfrage zu stellen:

  1. Verfügen die Bestandsgebäude der Stadt Frankfurt am Main bzw. deren Gesellschaften im Nieder-Erlenbacher Ortsbezirk über Anlagen zur Nutzung von Sonnenenergie ( z.B. KiTa's, Grundschule und Bürgerhaus) und wie ist deren Verteilung? (es wird um eine Aufstellung gebeten)
  2. Falls noch nicht, wird die Stadt Frankfurt am Main in naher Zukunft
    • a)solche Anlagen auf ihren Gebäuden errichten oder errichten lassen, bzw.
    • b)ihre städtische Gesellschaft dazu bewegen, die Gebäude mit Anlagen zur Nutzung von Sonnenenergie auszustatten?
  3. Falls dies weder in naher Zukunft geplant sein sollte bzw. nicht angestrebt wird ist zu erörtern, welche Gründe derzeit bei den genannten Gebäuden gegen die Errichtung von Solaranlagen sprechen? Begründung: Die Frankfurter Klimaallianz der Stadt Frankfurt am Main will einen Klimaschutzfonds gründen. So heißt es in den Vereinbarungen Klimaallianz: "Wir bauen einen städtischen Klimaschutzfonds auf, der zur Finanzierung von emissionsmindernden Maßnahmen in städtischen Bestandsgebäuden genutzt wird." Das ist durchaus zu begrüßen. Es gibt zusätzlich die Möglichkeit, ohne städtische Investition Photovoltaikanlagen durch Dritte, errichten und betreiben zu lassen, wie z.B. auf dem Bildungs- und Kulturzentrum (BIKUZ) in Höchst und auf etlichen Frankfurter Schulen. Dazu hat die Stadt das Dach an je einen Investor vermietet. Mancher Investor sucht und unterstützt Teilnehmer vor Ort, sodass die Photovoltaikanlage ein Bürgersonnenkraftwerk wird. Der erzeugte Strom wird direkt über einen eigenen Zähler in das Hausnetz eingespeist. Zusätzlich benötigter Strom wird ganz normal aus der öffentlichen Versorgung bezogen. An den Bürgersonnenkraftwerken bietet die Stadt sogar Elektrotankstellen an. Diese dezentrale Stromerzeugung bietet die Möglichkeit relativ nah am Endverbraucher nachhaltige Energie zu fördern und stellt damit einen wichtigen Teil zur Energiewende dar. Auch Nieder-Erlenbach möchte seinen Teil zu einer emissionsfreien Energiewirtschaft beitragen.

Inhalt

Antrag vom 11.11.2019, OF 250/13

Betreff: Solaranlagen auf städtischen Dachflächen in Nieder-Erlenbach

Der Ortsbeirat möge beschließen, den Magistrat der Stadt Frankfurt folgende Anfrage zu stellen:

  1. Verfügen die Bestandsgebäude der Stadt Frankfurt am Main bzw. deren Gesellschaften im Nieder-Erlenbacher Ortsbezirk über Anlagen zur Nutzung von Sonnenenergie ( z.B. KiTa's, Grundschule und Bürgerhaus) und wie ist deren Verteilung? (es wird um eine Aufstellung gebeten)
  2. Falls noch nicht, wird die Stadt Frankfurt am Main in naher Zukunft
    • a)solche Anlagen auf ihren Gebäuden errichten oder errichten lassen, bzw.
    • b)ihre städtische Gesellschaft dazu bewegen, die Gebäude mit Anlagen zur Nutzung von Sonnenenergie auszustatten?
  3. Falls dies weder in naher Zukunft geplant sein sollte bzw. nicht angestrebt wird ist zu erörtern, welche Gründe derzeit bei den genannten Gebäuden gegen die Errichtung von Solaranlagen sprechen? Begründung: Die Frankfurter Klimaallianz der Stadt Frankfurt am Main will einen Klimaschutzfonds gründen. So heißt es in den Vereinbarungen Klimaallianz: "Wir bauen einen städtischen Klimaschutzfonds auf, der zur Finanzierung von emissionsmindernden Maßnahmen in städtischen Bestandsgebäuden genutzt wird." Das ist durchaus zu begrüßen. Es gibt zusätzlich die Möglichkeit, ohne städtische Investition Photovoltaikanlagen durch Dritte, errichten und betreiben zu lassen, wie z.B. auf dem Bildungs- und Kulturzentrum (BIKUZ) in Höchst und auf etlichen Frankfurter Schulen. Dazu hat die Stadt das Dach an je einen Investor vermietet. Mancher Investor sucht und unterstützt Teilnehmer vor Ort, sodass die Photovoltaikanlage ein Bürgersonnenkraftwerk wird. Der erzeugte Strom wird direkt über einen eigenen Zähler in das Hausnetz eingespeist. Zusätzlich benötigter Strom wird ganz normal aus der öffentlichen Versorgung bezogen. An den Bürgersonnenkraftwerken bietet die Stadt sogar Elektrotankstellen an. Diese dezentrale Stromerzeugung bietet die Möglichkeit relativ nah am Endverbraucher nachhaltige Energie zu fördern und stellt damit einen wichtigen Teil zur Energiewende dar. Auch Nieder-Erlenbach möchte seinen Teil zu einer emissionsfreien Energiewirtschaft beitragen.Beratung im Ortsbeirat: 13

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.

  1. 11. November 2019Sie sind hier
    OFOF 250/13Solaranlagen auf städtischen Dachflächen in Nieder-Erlenbach
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 26. November 2019VV 1496Solaranlagen auf städtischen Dachflächen in Nieder-ErlenbachAnfrage
  3. 6. März 2020STST 468Solaranlagen auf städtischen Dachflächen in Nieder-ErlenbachStellungnahme
  4. 26. Mai 2020OMOM 6072Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden in Nieder-ErlenbachDirektanregung
  5. 21. August 2020STST 1479Solaranlagen auf städtischen Dachflächen in Nieder-ErlenbachStellungnahme
  6. 12. Oktober 2020Antwort des Magistrats · nach 48 WochenSTST 1825Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden in Nieder-ErlenbachStellungnahme
  7. 14. November 2022OFOF 100/13Installation von Fotovoltaik auf öffentlichen Gebäuden in Nieder-ErlenbachOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  8. 29. November 2022VV 556Installation von Fotovoltaik auf öffentlichen Gebäuden in Nieder-ErlenbachAnfrage

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 13
Sitzung 36 · 26.11.2019
TO I, TOP 8
Angenommen
Auskunftsersuchen V 1496 2019 Die Vorlage OF 250/13 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
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