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Für einen Römerpark in Heddernheim

Vorlagentyp: OFGRÜNE
141 Wochen bis zur Antwort7 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Begründung

Heddernheim Vorgang: ST 1685/17 Mit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte im Jahr 1991 ergab sich die Möglichkeit, diesen historischen Mittelpunkt der römischen Stadt NIDA wieder sichtbar zu machen. Die Ortsbeiratsmitglieder wünschten sich damals, auf der ca. 4.000 qm großen Fläche ein Freilichtmuseum entstehen lassen zu können. Von der Stadt gab es dazu widersprüchliche Antworten, von einer Befürworten der Pläne, einer Ablehnung bis hin zu einer Verzögerungshaltung. In vielen Reden, Schriften - und Wahlprogrammen der Parteien im Frankfurter Römer wird die Errichtung eines Römerparks gefordert. Geschehen ist bis heute leider nichts. Doch jetzt wird es ernst. Mittlerweile ist ein nicht unerheblicher Teil dieses Geländes schon Baugebiet geworden. Es dient der dringenden Erweiterung der Römerstadtschule. Der Ortsbeirat hat dem ausdrücklich zugestimmt! Zurecht schmückt sich die Stadt Frankfurt mit den Fundstücken der Stadt NIDA. Doch geht es um konkrete Pläne für einen Römerpark an historischer Stelle im heutigen Heddernheim, gibt man sich zugeknöpft und möchte die letzte mögliche Fläche nunmehr mit Wohnungen bebauen lassen. Aktuell geht es dem Ortsbeirat in erster Linie um die weitgehende Freihaltung dieser Fläche und um die würdige Präsentation der dort befindlichen originalen Befunde. Dann könnte dieser Park schrittweise entwickelt werden. Der Ortsbeirat wolle beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten zu beschließen: Die B 315 wird zurückgewiesen. 2. Die in der B 315 genannten Flächen werden verwendet, um an der historischen Stelle der römischen Stadt NIDA in Heddernheim mittelfristig einen Park zu errichten. Repräsentative Funde sind dabei mit einzubeziehen. 3. Wohnungsbau ist am Randgebiet dieses Areals möglich - und mit einer limitierten Anzahl von Wohnungen.

Inhalt

Antrag vom 30.11.2017, OF 228/8

Betreff: Für einen Römerpark in Heddernheim Vorgang: ST 1685/17 Mit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte im Jahr 1991 ergab sich die Möglichkeit, diesen historischen Mittelpunkt der römischen Stadt NIDA wieder sichtbar zu machen. Die Ortsbeiratsmitglieder wünschten sich damals, auf der ca. 4.000 qm großen Fläche ein Freilichtmuseum entstehen lassen zu können. Von der Stadt gab es dazu widersprüchliche Antworten, von einer Befürworten der Pläne, einer Ablehnung bis hin zu einer Verzögerungshaltung. In vielen Reden, Schriften - und Wahlprogrammen der Parteien im Frankfurter Römer wird die Errichtung eines Römerparks gefordert. Geschehen ist bis heute leider nichts. Doch jetzt wird es ernst. Mittlerweile ist ein nicht unerheblicher Teil dieses Geländes schon Baugebiet geworden. Es dient der dringenden Erweiterung der Römerstadtschule. Der Ortsbeirat hat dem ausdrücklich zugestimmt! Zurecht schmückt sich die Stadt Frankfurt mit den Fundstücken der Stadt NIDA. Doch geht es um konkrete Pläne für einen Römerpark an historischer Stelle im heutigen Heddernheim, gibt man sich zugeknöpft und möchte die letzte mögliche Fläche nunmehr mit Wohnungen bebauen lassen. Aktuell geht es dem Ortsbeirat in erster Linie um die weitgehende Freihaltung dieser Fläche und um die würdige Präsentation der dort befindlichen originalen Befunde. Dann könnte dieser Park schrittweise entwickelt werden. Der Ortsbeirat wolle beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten zu beschließen: Die B 315 wird zurückgewiesen. 2. Die in der B 315 genannten Flächen werden verwendet, um an der historischen Stelle der römischen Stadt NIDA in Heddernheim mittelfristig einen Park zu errichten. Repräsentative Funde sind dabei mit einzubeziehen. 3. Wohnungsbau ist am Randgebiet dieses Areals möglich - und mit einer limitierten Anzahl von Wohnungen.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 22.09.2017, B 315

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 6. April 2017OFOF 149/8Grundstück sichern - für einen Römerpark an historischer Stelle der Stadt NIDAOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 18. Mai 2017OMOM 1618Grundstück sichern - für einen Römerpark an historischer Stelle der Stadt NIDADirektanregung
  3. 8. September 2017STST 1685Grundstück sichern - für einen Römerpark an historischer Stelle der Stadt NIDAStellungnahme
  4. 2. November 2017OFOF 218/8„Wer die Erkenntnis der Sache nicht hat, dem wird die Erkenntnis der Worte nichts helfen“ (Luther) Ortsbeirat wirbt weiter für einen Römerpark in Heddernheim!Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  5. 30. November 2017OAOA 206Für einen Römerpark in Heddernheim Bericht des Magistrats vom 22.09.2017, B 315Anregung
  6. 30. November 2017Sie sind hier
    OFOF 228/8Für einen Römerpark in Heddernheim
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  7. 20. Dezember 2019Antwort des Magistrats · nach 141 WochenBB 526Für einen Römerpark in HeddernheimMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 8
Sitzung 17 · 30.11.2017
TO I, TOP 11
Angenommen
Anregung OA 206 2017 1. Die Vorlage B 315 wird zurückgewiesen. 2. Die Vorlage OF 218/8 wurde zurückgezogen. 3. Die Vorlage OF 228/8 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 3)
Zustimmung:
GrüneLinkeFDPBFFFreie Wähler
Ablehnung:
CDU
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 3. zu Ziffer 1 der Vorlage: SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, BFF und FREIE WÄHLER gegen CDU (= Ablehnung) zu Ziffer 2 und 3 der Vorlage: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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