Komposttoiletten für den Stadtpark Höchst
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Thema Umwelt und Energie verfolgenBegründung
Höchst Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, so schnell wie möglich eine barrierefreie Komposttoilette mit Handwaschbecken neben dem Spielplatz im Stadtpark Höchst aufzustellen. Der Ortsbeirat stellt dafür aus seinem Budget bis zu 5000 € zur Verfügung. Begründung: Der Höchster Stadtpark und insbesondere der neu eröffnete Spielplatz wird von zahlreichen Menschen aufgesucht, die sich gern dort aufhalten, aber auch dann das drängende Bedürfnis verspüren, eine Toilette benutzen zu müssen, die es aber derzeit weit und breit nicht gibt. Die eine Friedhofstoilette ist 5 Minuten entfernt und oft verschlossen. Eltern oder BetreuerInnen der KT.s müssen sich dann mit allen Kindern auf den Heimweg machen oder in der Not zu Lösungen finden, die auch schon zu Konflikten geführt haben (plus die hygienischen Probleme). Die Kiezläuferinnen berichten von urinierenden Vätern, die dann von Müttern oder BetreuerInnen zurechtgewiesen werden, worauf sich heftige Streitereien entwickeln. Das Verteilen von Hundekottüten an Aufsichtspersonen für die Hinterlassenschaften der Kinder wird derzeit unter Empörung und dauerhaft nicht tragbar praktiziert. Das Unverständnis ist berechtigterweise groß, dass bei solch einer Großinvestition nicht Geld für eine Toilette übrig war. Eine Komposttoilette benötigt keinen Wasser- und Stromanschluss und keinen Anschluss an das Abwassersystem und kann daher schnell und ohne Bau- und Anschlusskosten aufgestellt werden. Sie funktioniert ohne Chemie. Zur Geruchsunterbindung werden nach jeder Benutzung Holzspäne aufgestreut. (weitere Details siehe www.nowato.de). Das Wasser für das Handwaschbecken wird mit einer mechanischen Pumpe aus einem Tank gefördert. Eine Erprobung fand 2013 am Spielplatz an der Wörthspitze statt und wurde nach einer Eingewöhnungsphase gut angenommen.
Inhalt
Antrag vom 20.03.2015, OF 1315/6
Betreff: Komposttoiletten für den Stadtpark Höchst Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, so schnell wie möglich eine barrierefreie Komposttoilette mit Handwaschbecken neben dem Spielplatz im Stadtpark Höchst aufzustellen. Der Ortsbeirat stellt dafür aus seinem Budget bis zu 5000 € zur Verfügung.
Begründung: Der Höchster Stadtpark und insbesondere der neu eröffnete Spielplatz wird von zahlreichen Menschen aufgesucht, die sich gern dort aufhalten, aber auch dann das drängende Bedürfnis verspüren, eine Toilette benutzen zu müssen, die es aber derzeit weit und breit nicht gibt. Die eine Friedhofstoilette ist 5 Minuten entfernt und oft verschlossen. Eltern oder BetreuerInnen der KT.s müssen sich dann mit allen Kindern auf den Heimweg machen oder in der Not zu Lösungen finden, die auch schon zu Konflikten geführt haben (plus die hygienischen Probleme). Die Kiezläuferinnen berichten von urinierenden Vätern, die dann von Müttern oder BetreuerInnen zurechtgewiesen werden, worauf sich heftige Streitereien entwickeln. Das Verteilen von Hundekottüten an Aufsichtspersonen für die Hinterlassenschaften der Kinder wird derzeit unter Empörung und dauerhaft nicht tragbar praktiziert. Das Unverständnis ist berechtigterweise groß, dass bei solch einer Großinvestition nicht Geld für eine Toilette übrig war. Eine Komposttoilette benötigt keinen Wasser- und Stromanschluss und keinen Anschluss an das Abwassersystem und kann daher schnell und ohne Bau- und Anschlusskosten aufgestellt werden. Sie funktioniert ohne Chemie. Zur Geruchsunterbindung werden nach jeder Benutzung Holzspäne aufgestreut. (weitere Details siehe www.nowato.de). Das Wasser für das Handwaschbecken wird mit einer mechanischen Pumpe aus einem Tank gefördert. Eine Erprobung fand 2013 am Spielplatz an der Wörthspitze statt und wurde nach einer Eingewöhnungsphase gut angenommen.Beratung im Ortsbeirat: 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 20. März 2015Sie sind hierOFOF 1315/6Komposttoiletten für den Stadtpark HöchstOrtsbeiratsantrag · SPD
- 21. April 2015OIBOIB 319Komposttoiletten für den Stadtpark HöchstBudget-Initiative
- 10. Juli 2015STST 992Komposttoiletten für den Stadtpark HöchstStellungnahme
- 19. Oktober 2015STST 1526Öffentliche Toiletten am Mainberg und in HöchstStellungnahme
- 1. Februar 2016OFOF 1594/6Gibt es im Sommer 2016 Toiletten im Höchster Stadtpark?Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 16. Februar 2016VV 1578Gibt es im Sommer 2016 Toiletten im Höchster Stadtpark?Anfrage
- 17. Mai 2016Antwort des Magistrats · nach 61 WochenSTST 788Gibt es im Sommer 2016 Toiletten im Höchster Stadtpark?Stellungnahme
- 26. August 2018OFOF 789/6Höchst: Gastronomie im Stadtpark HöchstOrtsbeiratsantrag · fraktionslos
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, GRÜNE, LINKE., FREIE WÄHLER, REP und FDP gegen CDU (= Ablehnung)