Bericht zur UN-Behindertenrechtskonvention als Plattform für Veränderungen nutzen!
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UN-Behindertenrechtskonvention als Plattform für Veränderungen nutzen! Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, im zukünftigen Berichtswesen Folgendes umzusetzen: zu Punkt 2) Die Zusammenführung der Berichte "Frankfurt auf dem Weg zu einer barrierefreien Stadt" und "Bericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention" wird beschlossen. In diesem Rahmen wird die Beteiligung der betroffenen Menschen und deren Interessenvertretungen bei der Erarbeitung einer Leitlinie zur lokalen Umsetzung der UN-Konvention sowie bei der Erarbeitung von Aktionsplänen intensiviert. Der Magistrat berichtet den Stadtverordneten mündlich oder schriftlich in spätestens einem halben Jahr über diesbezügliche Fortschritte. Begründung: Obwohl seit Januar 2012 beschlossen, wurden bisher weder eine Leitlinie noch ein mit den Interessenvertretungen der behinderten Menschen abgestimmter Aktionsplan auf den Weg gebracht. Die vom Magistrat angeregte, sinnvolle Veränderung des Berichtswesens sollte genutzt werden, um eine neue Dynamik in diese Zusammenarbeit zu bringen und gemeinsam Fortschritte zu erreichen. zu Punkt 4) Der Bericht "Lebenssituation der Schwerstmehrfachbehinderten" wird nicht gestrichen, sondern ebenfalls in den "Bericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention" eingebunden. Begründung: Wie vom Magistrat zutreffend dargelegt, sind durch die neue Gesetzgebung die Zuständigkeiten für das Unterstützungssystem für Menschen mit Behinderungen überwiegend zum Landeswohlfahrtsverband verlagert worden. Das enthebt die Kommune jedoch nicht der Verpflichtung, im Interesse der in Frankfurt lebenden Menschen mit Behinderung beim LWV auf eine bedarfsgerechte, den örtlichen Gegebenheiten angepasste Sozialplanung hinzuwirken. Die Fortführung des Berichts im Rahmen der Angaben zur Umsetzung der UN-Konvention gäbe dem Magistrat die Möglichkeit, die Stadtverordneten kontinuierlich über diesbezügliche Ergebnisse zu informieren. Die überwiegend zum LWV verlagerten Zuständigkeiten umfassen nicht den Gesamtbereich "Wohnen". Hier ist die Stadt weiterhin gefragt, kommunale Impulse zu setzen. Auch darüber sollten die Stadtverordneten kontinuierlich informiert werden, der Bericht zur UN-Konvention bietet dafür eine geeignete Plattform. Zu den Punkten 1) und 3) Die vom Magistrat vorgeschlagenen Änderungen werden beschlossen. zu Punkt 5) Der Bericht über die aktuelle Wohnsituation der Bezieher von ALG II (SGB II) ist nicht verzichtbar und wird daher weiter fortgeschrieben. Begründung: Der jüngste Bericht B24/12 des Magistrats "Pauschalierung der Kosten der Unterkunft - welches Einsparpotenzial besteht?" belegt die Notwendigkeit an der Fortschreibung festzuhalten und die aktuelle Wohnsituation von ALG II Beziehern genau im Blick zu behalten. Zum letzten Absatz nach Punkt 5) Bevor eine Ausweitung von Vergaben von Berichten an externe Gremien und Gutachter erfolgt, legt der Magistrat schriftlich sein Gesamtkonzept für das Berichtswesen im Sozialbereich dar.
Inhalt
Antrag vom 22.02.2012, NR 243
Betreff: Bericht zur UN-Behindertenrechtskonvention als Plattform für Veränderungen nutzen! Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, im zukünftigen Berichtswesen Folgendes umzusetzen: zu Punkt 2) Die Zusammenführung der Berichte "Frankfurt auf dem Weg zu einer barrierefreien Stadt" und "Bericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention" wird beschlossen. In diesem Rahmen wird die Beteiligung der betroffenen Menschen und deren Interessenvertretungen bei der Erarbeitung einer Leitlinie zur lokalen Umsetzung der UN-Konvention sowie bei der Erarbeitung von Aktionsplänen intensiviert. Der Magistrat berichtet den Stadtverordneten mündlich oder schriftlich in spätestens einem halben Jahr über diesbezügliche Fortschritte.
Begründung: Obwohl seit Januar 2012 beschlossen, wurden bisher weder eine Leitlinie noch ein mit den Interessenvertretungen der behinderten Menschen abgestimmter Aktionsplan auf den Weg gebracht. Die vom Magistrat angeregte, sinnvolle Veränderung des Berichtswesens sollte genutzt werden, um eine neue Dynamik in diese Zusammenarbeit zu bringen und gemeinsam Fortschritte zu erreichen. zu Punkt 4) Der Bericht "Lebenssituation der Schwerstmehrfachbehinderten" wird nicht gestrichen, sondern ebenfalls in den "Bericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention" eingebunden.
Begründung: Wie vom Magistrat zutreffend dargelegt, sind durch die neue Gesetzgebung die Zuständigkeiten für das Unterstützungssystem für Menschen mit Behinderungen überwiegend zum Landeswohlfahrtsverband verlagert worden. Das enthebt die Kommune jedoch nicht der Verpflichtung, im Interesse der in Frankfurt lebenden Menschen mit Behinderung beim LWV auf eine bedarfsgerechte, den örtlichen Gegebenheiten angepasste Sozialplanung hinzuwirken. Die Fortführung des Berichts im Rahmen der Angaben zur Umsetzung der UN-Konvention gäbe dem Magistrat die Möglichkeit, die Stadtverordneten kontinuierlich über diesbezügliche Ergebnisse zu informieren. Die überwiegend zum LWV verlagerten Zuständigkeiten umfassen nicht den Gesamtbereich "Wohnen". Hier ist die Stadt weiterhin gefragt, kommunale Impulse zu setzen. Auch darüber sollten die Stadtverordneten kontinuierlich informiert werden, der Bericht zur UN-Konvention bietet dafür eine geeignete Plattform. Zu den Punkten 1) und 3) Die vom Magistrat vorgeschlagenen Änderungen werden beschlossen. zu Punkt 5) Der Bericht über die aktuelle Wohnsituation der Bezieher von ALG II (SGB II) ist nicht verzichtbar und wird daher weiter fortgeschrieben.
Begründung: Der jüngste Bericht B24/12 des Magistrats "Pauschalierung der Kosten der Unterkunft - welches Einsparpotenzial besteht?" belegt die Notwendigkeit an der Fortschreibung festzuhalten und die aktuelle Wohnsituation von ALG II Beziehern genau im Blick zu behalten. Zum letzten Absatz nach Punkt 5) Bevor eine Ausweitung von Vergaben von Berichten an externe Gremien und Gutachter erfolgt, legt der Magistrat schriftlich sein Gesamtkonzept für das Berichtswesen im Sozialbereich dar.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 23.01.2012, B 30 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Ausschuss für Soziales und Gesundheit Zuständige sonstige Gremien: KAV Versandpaket: 29.02.2012
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. Januar 2012BB 30Verwaltungsvereinfachung im SozialbereichMagistratsbericht
- 22. Februar 2012Sie sind hierNRNR 243Bericht zur UN-Behindertenrechtskonvention als Plattform für Veränderungen nutzen!STVV-Antrag · SPD
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf9 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD und LINKE. (= Zurückweisung der Vorlage B 30) sowie FDP, FREIE WÄHLER und Piraten (= Kenntnis der Vorlage B 30) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE. und Piraten (= Annahme der Vorlage NR 243) sowie FDP und FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung der Vorlage NR 243)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Die Vorlage B 30 dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage NR 243 wird abgelehnt. 3. Der Vorlage NR 296 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP, FREIE WÄHLER und Piraten gegen SPD und LINKE. (= Zurückweisung) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE. und Piraten (= Annahme) sowie FDP und FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) zu 3. Ziffern 1. und 3.: CDU, GRÜNE, FDP, FREIE WÄHLER und Piraten gegen SPD und LINKE. (= Ablehnung) Ziffern 2. und 4.: CDU, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD, LINKE. und Piraten (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL und Stv. Ochs (B 30 = Zurückweisung, NR 243 = Annahme, NR 296 = Ablehnung) NPD (B 30 = Kenntnis, NR 243 = Enthaltung, NR 296 = Annahme) REP (B 30 = Kenntnis, NR 243 und NR 296 = Annahme)
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Die Vorlage B 30 dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage NR 243 wird abgelehnt. 3. Der Vorlage NR 296 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP, FREIE WÄHLER, Piraten, NPD und REP gegen SPD, LINKE., ÖkoLinX-ARL und Stv. Ochs (= Zurückweisung) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., Piraten, ÖkoLinX-ARL, REP und Stv. Ochs (= Annahme) sowie FDP und FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung); NPD (= Enthaltung) zu 3. Ziffern 1. und 3.: CDU, GRÜNE, FDP, FREIE WÄHLER, Piraten, NPD und REP gegen SPD, LINKE., ÖkoLinX-ARL und Stv. Ochs (= Ablehnung) Ziffern 2. und 4.: CDU, GRÜNE, FDP, FREIE WÄHLER, NPD und REP gegen SPD, LINKE., Piraten, ÖkoLinX-ARL und Stv. Ochs (= Ablehnung)