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Mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum

Vorlagentyp: NRGRÜNESPDVolt
92 Wochen bis zur Antwort5 Stationen im Verfahren3 SitzungenAngenommen
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, die Sauberkeit im öffentlichen Raum in Frankfurt am Main zu verbessern durch verschiedene Maßnahmen wie zusätzliche Müllbehälter und Informationskampagnen. Ziel ist es, Missstände im Abfallmanagement zu beheben und das Bewusstsein der Bevölkerung zu schärfen, um eine sauberere Stadt zu erreichen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Zeil — 28 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 11.10.2026.

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Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt,

  1. die bereits laufenden, umfassenden und eng ineinandergreifenden Maßnahmen der Stadt zur Verbesserung der Sauberkeit im stadtweiten öffentlichen Raum konsequent fortzuführen und bei Bedarf auszuweiten.
  2. eine Informationskampagne zum Mängelmelder der Stadt Frankfurt (www.ffm.de) zu starten, um die einfache und effiziente Möglichkeit zur Meldung illegaler Müllablagerungen stärker bekannt zu machen.
  3. zu prüfen und zu berichten, ob an stark frequentierten Plätzen vor allem in den Sommermonaten zusätzliche und ausreichend dimensionierte Müllbehälter platziert werden können.
  4. zu prüfen und zu berichten, an welchen Orten aufgrund eines erhöhten Abfallaufkommens zusätzliche Hinweisschilder angebracht werden sollten, auf welchen darüber informiert wird, dass das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfall einen Verstoß gegen die städtische Abfallsatzung darstellt.
  5. die Stadtpolizei wird angewiesen Verstöße gegen die Abfallsatzung konsequent zu ahnden.
  6. die vakanten Stellen im Ordnungsamt schnellstmöglich zu besetzen, damit das Kontrollpersonal präsenter sein kann.
  7. zu prüfen und zu berichten wie hoch die Kosten für die Etablierung von Sauberkeitsbeauftragten in möglichst allen Stadtteilen sind, die regelmäßig Kontrollgänge durchführen, kleinere Verunreinigungen selbst entfernen und größere Verunreinigungen zeitnah melden.

Begründung

Die Frankfurter*innen wünschen sich eine saubere Stadt. Achtlos auf den Boden geworfene Abfälle sind ein großes Ärgernis, verschandeln die Stadt und beeinträchtigen die Attraktivität der Innenstadt. Die Stadt Frankfurt hat daher bereits umfassende Maßnahmen eingeleitet, um die Sauberkeit im öffentlichen Raum konsequent weiter zu verbessern. Dazu gehören die Aufstellung zusätzlicher Abfallbehälter, die Erprobung unterschiedlicher Abfallbehältertypen, die Erhöhung der Reinigungsintervalle, die Durchführung innovativer Informations- und Aufklärungskampagnen sowie die Einführung der "Reinigung aus einer Hand". Im Juni 2024 hat die Stadt Frankfurt entlang der Haupteinkaufsstraße Zeil, an der Hauptwache und an der Konstablerwache gut sichtbare, gelbe Hinweisschilder aufgehängt, auf welchen darüber informiert wird, mit welchem Bußgeld das achtlose Wegwerfen von Müll, das Wildpinkeln und das Liegenlassen von Hundehaufen geahndet werden. Durch den Etat-Antrag "Mehr Sauberkeit in den Stadtteilen" hat die Römer-Koalition außerdem für das Haushaltsjahr 2025 250.000 Euro in den Haushalt eingestellt, um zusätzliche Maßnahmen zur Müllvermeidung bzw. Müllbeseitigung in den Stadtteilen finanzieren zu können (z.B. die Anbringung zusätzlicher Abfallbehälter) (E 201/2024). Diese Maßnahmen können jedoch nur ihre Wirkung entfalten, wenn die Abfallbehälter auch tatsächlich und konsequent genutzt werden. Das Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum stellt dabei einen Verstoß gegen die städtische Abfallsatzung dar. § 9 I 1 der Abfallsatzung verlangt, dass Abfall in die dafür vorgesehenen Abfallbehälter geworfen wird. Daher ist es wichtig, dass das Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum durch verstärkte Kontrollen und die konsequente und unmittelbare Ahnung sanktioniert wird. Zur weiteren Verbesserung der Sauberkeit des öffentlichen Raumes braucht es ein gut abgestimmtes Vorgehen. Dabei können die Aufstellung zusätzlicher Abfallbehälter, die Anbringung von weiteren Hinweisschildern, effektive Kontrollen und eine abschreckende Höhe des verhängten Bußgeldes für Verstöße gegen die Abfallsatzung eine wichtige Rolle spielen. Die Sauberkeit des öffentlichen Raumes kann jedoch am Ende nur deutlich verbessert werden, wenn die aufgehängten Abfallbehälter auch tatsächlich und konsequent genutzt werden - dafür bedarf es der Einsicht und der aktiven Mitarbeit der Bevölkerung.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 6. Juni 2024EE 201Produktbereich: 22 Umwelt Produktgruppe: 22.05 Straßenreinigung Mehr Sauberkeit in den StadtteilenEtatantrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
  2. 29. August 2025Sie sind hier
    NRNR 1347Mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum
    STVV-Antrag · GRÜNE, SPD, Volt
  3. 30. September 2025NRNR 1378Anhebung der finanziellen Deckelung für Ortsbeiratsinitiativen aus dem Sonderfonds „Mehr Sauberkeit in den Stadtteilen“STVV-Antrag · GRÜNE, SPD, Volt
  4. 24. November 2025BB 422Mehr Sauberkeit im öffentlichen RaumMagistratsbericht
  5. 13. März 2026Antwort des Magistrats · nach 92 WochenBB 94Mehr Sauberkeit in den Stadtteilen: Kuhwald und RebstockMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 38 · 04.09.2025
TO I, TOP 14
Angenommen
1. Die Vorlage NR 1325 wird abgelehnt. 2. Der Vorlage NR 1347 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUBFF-BIGAfD
Sonstige:
Gartenpartei (NR 1325 und NR 1347 = Prüfung und Berichterstattung)
zu 2)
Sonstige:
Grüne (unter Hinweis auf NR 91/21, NR 407/22, NR 1051/24 und NR 1274/25)CDU (unter Hinweis auf NR 91/21, NR 407/22, NR 1051/24 und NR 1274/25)SPDLinkeFDPBFF-BIGAfDVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, Linke, FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU und BFF-BIG (= Annahme) sowie AfD (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. GRÜNE, CDU (unter Hinweis auf NR 91/21, NR 407/22, NR 1051/24 und NR 1274/25), SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (NR 1325 und NR 1347 = Prüfung und Berichterstattung)

Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung
Sitzung 38 · 15.09.2025
TO I, TOP 15
Angenommen
1. Die Vorlage NR 1325 wird abgelehnt. 2. Der Vorlage NR 1347 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPVoltÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDUBFF-BIGAfD
Sonstige:
FRAKTION (NR 1325 und NR 1347 = Ablehnung)Stadtv. Bäppler-Wolf (NR 1325 und NR 1347 = Annahme)
zu 2 / Ziffer 1. bis 6)
Sonstige:
Grüne (unter Hinweis auf NR 91/21, NR 407/22, NR 1051/24 und NR 1274/25)CDU (unter Hinweis auf NR 91/21, NR 407/22, NR 1051/24 und NR 1274/25)SPDLinkeFDPBFF-BIGAfDVoltÖkoLinX-ELF
zu 2 / Ziffer 7)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPBFF-BIGAfDVolt
Ablehnung:
ÖkoLinX-ELF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, Linke, FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU und BFF-BIG (= Annahme) sowie AfD (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. Ziffern 1. bis 6: GRÜNE, CDU (unter Hinweis auf NR 91/21, NR 407/22, NR 1051/24 und NR 1274/25), SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF Ziffer 7.: GRÜNE, CDU (unter Hinweis auf NR 91/21, NR 407/22, NR 1051/24 und NR 1274/25), SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD und Volt gegen ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (NR 1325 und NR 1347 = Ablehnung) Stadtv. Bäppler-Wolf (NR 1325 und NR 1347 = Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 43 · 18.09.2025
TO I, TOP 6
Angenommen
1. Die Vorlage NR 1325 wird abgelehnt. 2. 1. Der Vorlage NR 1347 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Schlimme, Podstatny, Schwander, Pfeiffer, Dr. Langner, Huber, Müller und Fuchs sowie von Stadträtin Zapf-Rodriguez dienen zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPVoltÖkoLinX-ELFCDUBFF-BIGAfD
Ablehnung:
CDUBFF-BIGAfDGartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, Linke, FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU und BFF-BIG (= Annahme) sowie AfD und Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. zu 1.: GRÜNE, CDU (unter Hinweis auf NR 91/21, NR 407/22, NR 1051/24 und NR 1274/25), SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)

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