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Aktivitäten rund um den 80. Jahrestag des Todesmarsches aus dem KZ "Katzbach" in den Adlerwerken

Vorlagentyp: B
327 Wochen bis zur Antwort6 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

Zusammenfassung

Zur Erinnerung an die Opfer des Todesmarsches aus dem KZ Katzbach wurde ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm initiiert, das zahlreiche Aktivitäten und Kooperationen zwischen Kommunen, Institutionen und zivilgesellschaftlichen Initiativen umfasst. Ziel ist es, das Gedenken und die Diskussion über die Verbrechen der Vergangenheit in die Gesellschaft zu tragen und die Betroffenen zu integrieren.

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Thema Kultur verfolgen

Bericht

Zum 80. Jahrestag des Todesmarsches und damit der Auflösung des KZ in den Adlerwerken bereitete das Dezernat Kultur und Wissenschaft zusammen mit dem Geschichtsort Adlerwerke und engagierten zivilgesellschaftlichen Initiativen ein kommunenübergreifendes Veranstaltungsprogramm zum Gedenken an die Opfer und zum Erinnern an die Verbrechen vor. Auf Initiative Frankfurts haben sich zahlreiche Kommunen, Institutionen und Vereine zusammengeschlossen, um ein vielfältiges Programm entlang der einstigen Todesmarschroute von Frankfurt nach Hünfeld zu erstellen. Dieses startete bereits im Vorfeld des Gedenktages ab Anfang März 2025 und umfasste zahlreiche Aktionen, Ausstellungen, Führungen, Gedenkveranstaltungen, Gottesdienste, Konzerte, Lesungen, Performances und Vorträge. Dank des Etat-Antrags konnten übergreifende Aufgaben zur Organisation, Kommunikation, Vernetzung und Verankerung des Programms finanziert werden. Es konnten zahlreiche Nachkommen der einstigen Opfer ausfindig gemacht und anlässlich des Programms nach Frankfurt eingeladen werden. Rund 20 von ihnen reisten auf Einladung der Dezernentin für Kultur und Wissenschaft an und nahmen an einzelnen Veranstaltungen auch aktiv als Vortragende oder Podiumsteilnehmer teil. Dank der finanziellen Unterstützung durch den Stadtverordnetenbeschluss konnte ein Netzwerk aus Kommunen, Institutionen und Initiativen entstehen, daraus ergaben sich ein reger Austausch und zahlreiche neue Kooperationen. Auch die Ausrichtung der zentralen aufwändigen Gedenkveranstaltung in der Paulskirche am 24. März konnte anteilig aus dem Etat-Antrag finanziert werden, wie auch die Produktion des Flyers zur Bewerbung des Programms. Das umfangreiche Veranstaltungsprogramm verzeichnete große Resonanz. Alle Veranstaltungen die im März 2025 entlang der einstigen Todesmarsch-Route zwischen Frankfurt und Hünfeld stattgefunden haben, waren durchgängig gut besucht. Allein in Frankfurt kamen insgesamt über 1600 Menschen zu insgesamt 13 Veranstaltungen. Den Höhepunkt des Programms, die zentrale Gedenkveranstaltung in der Paulskirche, besuchten rund 600 Gäste und Familienangehörige der Opfer aus aller Welt. Die dazugehörige mobile Ausstellung in der Paulskirche wurde schätzungsweise von über 2000 Menschen angesehen. Dank des engagierten Einsatzes der Beteiligten konnte ein großes Medienecho erzielt und damit das Thema in die Gesellschaft in und um Frankfurt getragen werden. Die umfangreiche und fundierte Medienberichterstattung vorab, rund um den Gedenktag selbst und nach der großen Veranstaltung in der Paulskirche mit insgesamt mindestens 20 Artikeln, Radio- Fernsehberichten und Onlinetexten führte zum Anstieg des Interesses an der Thematik. So verzeichnete der Geschichtsort Adlerwerke, der an das KZ "Katzbach" und die Zwangsarbeit in den Adlerwerken erinnert, an seinem Tag der Offenen Tür rund 400 Besuchende.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 17. Mai 2019BB 175Daten zur Barrierefreiheit zur Verfügung stellenMagistratsbericht
  2. 2. September 2019BB 325Daten zur Barrierefreiheit zur Verfügung stellenMagistratsbericht
  3. 3. Februar 2020BB 30Daten zur Barrierefreiheit zur Verfügung stellenMagistratsbericht
  4. 21. Juni 2021BB 256Daten zur Barrierefreiheit zur Verfügung stellenMagistratsbericht
  5. 26. Mai 2023BB 214Daten zur Barrierefreiheit zur Verfügung stellenMagistratsbericht
  6. 22. August 2025Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 327 Wochen
    BB 310Daten zur Barrierefreiheit zur Verfügung stellen
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 39 · 28.10.2025
TO I, TOP 39
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 310 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPBFF-BIGAfDVoltÖkoLinX-ELF
Sonstige:
FRAKTION (Kenntnis)Gartenpartei (Kenntnis)Stadtv. Yilmaz (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION, Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Kenntnis)

Ausschusses für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa
Sitzung 39 · 30.10.2025
TO I, TOP 10
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 310 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPVoltÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
Linke
Sonstige:
BFF-BIG (Kenntnis)AfD (Kenntnis)FRAKTION (Kenntnis)Stadtv. Yilmaz (Kenntnis)Stadtv. Bäppler-Wolf (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen Linke (= Kenntnis als Zwischenbericht) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG, AfD, FRAKTION, Stadtv. Yilmaz und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Kenntnis)

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