Haifischzähne für die Kreuzung Schloßborner Straße/Frankenallee
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Zusammenfassung
Der Magistrat hat entschieden, dass die Anordnung von Haifischzähnen an der Kreuzung Schloßborner Straße/Frankenallee nicht erforderlich ist, da die Verkehrssituation klar ist und die Haifischzähne nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden sollen. Dies soll verhindern, dass sie inflationär im Stadtgebiet aufgebracht werden.
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Neues zu Schloßborner Straße per E-MailStellungnahme des Magistrats
Hinsichtlich der Anordnung des Verkehrszeichens 342 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) "Haifischzähne" fand zwischen dem Magistrat (insbesondere Unfallkommission) und der Polizei eine Konferenz statt.
Die Beteiligten waren sich einig, dass die Anordnung zur Aufbringung von Haifischzähnen grundsätzlich der Unfallkommission vorbehalten sein soll. Nur in Ausnahmefällen sollen Haifischzähne markiert werden.
Hintergrund dieser Festlegung ist, dass die Haifischzähne nicht inflationär im Stadtgebiet aufgebracht werden, sondern vielmehr nur an besonderen Gefahrenstellen zum Einsatz kommen. Dies entspricht auch dem Grundgedanken des § 39 Absatz 1 StVO, Zitat:
"Angesichts der allen Verkehrsteilnehmer[_inne]n obliegenden Verpflichtung, die allgemeinen und besonderen Verhaltensvorschriften dieser Verordnung eigenverantwortlich zu beachten, werden örtliche Anordnungen durch Verkehrszeichen nur dort getroffen, wo dies auf Grund der besonderen Umstände zwingend geboten ist."
Der Bereich Schloßborner Straße / Frankenallee befindet sich in einer Tempo 30-Zone mit Rechts-vor-Links-Regelung. Der Bereich und besonders der entgegenkommende Verkehr werden frühzeitig gesehen. Es ist eine allgemeine Regelung, dass der linksabbiegende Verkehr den Geradeausverkehr sowie den rechtsabbiegenden Verkehr zu achten hat.
In der Anlage Abschnitt 8 laufende Nummer 23.1 zu § 42 Absatz 2 (Richtzeichen) ist zum Verkehrszeichen 342 StVO folgendes erläutert:
"Die Markierung hebt eine Wartepflicht infolge einer bestehenden Rechts-vor-links-Regelung abseits der Bundes-, Landes- und Kreisstraßen sowie weiterer Hauptverkehrsstraßen und eine durch Zeichen 205 oder 206 angeordnete Vorfahrtberechtigung des Radverkehrs im Zuge von Kreuzungen oder Einmündungen von Radschnellwegen hervor. Im Fall dieser Vorfahrtberechtigung des Radverkehrs sind die Markierungen auf beiden Seiten entlang der Fahrbahnkanten des Radschnellwegs mit den Spitzen in Richtung des wartepflichtigen Verkehrs anzuordnen."
Eine Anbringung des Verkehrszeichens 342 StVO würde lediglich zu einer Verdeutlichung der Rechts-vor-Links-Situation an der Ecke Schloßborner Straße / Frankenallee (Sackgassenbereich) führen.
Darüber hinaus wird auf den KGV-abgestimmten Plan zum Neubau eines Geh- und Radweges zwischen Frankenallee und Schmidtstraße (mit Neubau der Eisenbahnüberführung Frankenallee) vom 07.04.2020 verwiesen. Die Planung sieht vor, die beiden Sackgassenbereiche in der Frankenallee weitestgehend Kfz-frei zu gestalten ("städtebauliche Entwicklungsfläche") und den Spielplatz zu verlegen.
Der Anregung lässt sich aus den genannten Gründen nicht entsprechen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 29. Juni 2021OMOM 402Haifischzähne für die Kreuzung Schloßborner Straße/FrankenalleeDirektanregung
- 15. November 2021STST 2052Haifischzähne für die Kreuzung Schloßborner Straße/FrankenalleeStellungnahme
- 16. Dezember 2021OFOF 270/1Haifischzähne für die Kreuzung Schloßborner Straße/FrankenalleeOrtsbeiratsantrag · SPD
- 11. Januar 2022OMOM 1365Haifischzähne für die Kreuzung Schloßborner Straße/FrankenalleeDirektanregung
- 25. April 2022Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 43 WochenSTST 989Haifischzähne für die Kreuzung Schloßborner Straße/FrankenalleeStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab