Haifischzähne für die Kreuzung Schloßborner Straße/Frankenallee
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Zusammenfassung
Der Magistrat wird gebeten, die rechtlichen Grundlagen für die Anordnung von Verkehrszeichen zu prüfen und die Möglichkeit der prophylaktischen Anbringung von Haifischzähnen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu klären. Ziel ist es, Gefährdungssituationen an der Kreuzung Schloßborner Straße/Frankenallee zu entschärfen, bevor es zu Unfällen kommt.
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Schloßborner Straße — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 18.08.2026.
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- Gewerbetreibende auf dem Bockenheimer Wochenmarkt berichten von mehreren kriminellen Vorfällen, bei denen es zu Taschend30.10.2025 · F (Frage zur Fragestunde Stadtverordnetenversammlung)
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Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten,
- aufgrund welcher rechtlichen Regelung "die Anordnung des Verkehrszeichens 342 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) Haifischzähne (...) grundsätzlich der Unfallkommission vorbehalten" ist, wie es im Wortlaut der Stellungnahme ST 2052 behauptet wird;
- unter welchen Voraussetzungen von diesem Grundsatz abgewichen werden kann;
- ob insbesondere auch prophylaktisch - das heißt, ohne dass es bereits zu Unfällen gekommen ist - "Haifischzähne" angebracht werden können, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu erhöhen und Unfällen an gefährlichen Stellen vorausschauend vorzubeugen;
- falls 3. mit ja beantwortet wird, welche Stelle in der Stadt dafür zuständig ist;
- falls 3. mit nein beantwortet wird, wie der Magistrat ansonsten die häufigen Gefährdungssituationen an der Kreuzung Schloßborner Straße/Frankenallee entschärfen will;
- falls der Magistrat nicht der Meinung ist, dass es an der Kreuzung Schloßborner Straße/Frankenallee gehäuft zu Gefährdungssituationen kommt, wann der zuständige Dezernent für einen Ortstermin zur Verfügung steht;
- ob im Lichte der hier gegebenen Antworten die Stellungnahme ST 2052 noch einmal überarbeitet werden kann.
Begründung
Die mit der Stellungnahme vom 15.11.2021, ST 2052, gegebene Antwort auf die Vorlage OM 402 läuft darauf hinaus, dass in der Stadt Frankfurt Gefahrenlagen im öffentlichen Straßenraum erst dann entschärft werden, wenn es zu einem Unfall gekommen ist. Das kann nicht sein. Wenn eine gefährliche Verkehrssituation erkannt wird, muss diese entschärft werden, bevor es zu einem Unfall kommt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. Juni 2021OFOF 87/1Haifischzähne für die Kreuzung Schloßborner Straße/FrankenalleeOrtsbeiratsantrag · SPD
- 29. Juni 2021OMOM 402Haifischzähne für die Kreuzung Schloßborner Straße/FrankenalleeDirektanregung
- 15. November 2021STST 2052Haifischzähne für die Kreuzung Schloßborner Straße/FrankenalleeStellungnahme
- 16. Dezember 2021OFOF 270/1Haifischzähne für die Kreuzung Schloßborner Straße/FrankenalleeOrtsbeiratsantrag · SPD
- 11. Januar 2022Sie sind hierOMOM 1365Haifischzähne für die Kreuzung Schloßborner Straße/FrankenalleeDirektanregung
- 25. April 2022Antwort des Magistrats · nach 45 WochenSTST 989Haifischzähne für die Kreuzung Schloßborner Straße/FrankenalleeStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats