Einfach mal entsiegeln statt noch mehr Konzepte
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main plant Maßnahmen zur Entsiegelung und Begrünung, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Durch Projekte wie "Mikrobeete" und die Umgestaltung von Plätzen soll die städtische Infrastruktur klimaangepasst werden. Ziel ist es, die Lebensqualität in der Stadt zu erhöhen und die Umwelt zu schützen.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenStellungnahme des Magistrats
Die Stadt Frankfurt am Main stellt sich den Herausforderungen des Klimawandels. Maßnahmen zur Entsiegelung, Begrünung, Verschattung und Versickerung von Niederschlagswasser vor Ort sind wichtige Handlungsfelder der städtischen Klimaanpassung.
Die Stadt Frankfurt prüft im Rahmen von Umgestaltungsmaßnahmen stets Möglichkeiten der Entsiegelung und Begrünung von Straßenräumen und setzt diese gegebenenfalls um. Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) agiert in seinen Baubezirken bereits selbständig auf kleineren Plätzen.
Bürger:innen können außerdem durch die Partizipation am Projekt "Mikrobeete" aktiv an Entsiegelungen und Begrünungen teilnehmen. Ein formloser Antrag an das ASE über gestattungen.amt66@stadt-frankfurt.de führt zu einer Prüfung der beantragten Fläche. Bei erfolgreicher Genehmigung werden die Mikrobeete von ehrenamtlichen Patinnen oder Paten betreut. In Frage kommen öffentliche Flächen auf Gehwegen.
Im Zuge der klimaangepassten Stadtplatzgestaltung werden stetig und gezielt sanierungsbedürftige Plätze ausgewählt und deren Umgestaltung (Entsiegelung) initiiert. Im Rahmen verschiedener Bauprogramme und anstehender Transformationsvorhaben werden sich Dringlichkeiten aus einer komplexen Abwägung unterschiedlicher Ziele, insbesondere des infrastrukturellen Umbaus der Stadt, ergeben.
Im Ortsbezirk 1 begannen die Bauarbeiten am Goetheplatz im Januar 2025. Dort soll der bislang dunkle und sich bei Hitze stark aufheizende Bodenbelag durch einen hellen Belag ersetzt werden. Außerdem werden 27 weitere Sitzmöbel, darunter auch Liegen und seniorengerechte Bänke, aufgestellt. Zusätzlich zum Baumhain mit 40 Schnurbäumen wird ein Staudenbeet mit trockenheitsresistenten Pflanzen wie Astern, Sonnenhut oder Thymian vor dem Goethedenkmal angelegt. Eine sensorgesteuerte Bewässerungsanlage sorgt künftig für eine effiziente und ressourcenschonende Wasserversorgung der Bäume und Pflanzen.
Um die Anpassung der Stadt an den Klimawandel auch auf privaten Flächen voranzutreiben, fördert der Magistrat seit 2018, zunächst mit dem Förderprogramm Frankfurt frischt auf, seit November 2023 mit dem Förderprogramm Klimabonus https://frankfurt.de/klimabonus unter anderem Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen. Die Förderquote liegt in diesen Fällen bei 50 Prozent. Allein im Jahr 2024 wurden über 100 Maßnahmen im Bereich Entsiegelung und Begrünung durch den Klimabonus gefördert.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 24. Oktober 2024OFOF 1435/1Einfach mal entsiegeln statt noch mehr KonzepteOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 3. Dezember 2024OAOA 513Einfach mal entsiegeln statt noch mehr Konzepte Bericht des Magistrats vom 11.10.2024, B 379Anregung
- 7. April 2025Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 24 WochenSTST 571Einfach mal entsiegeln statt noch mehr KonzepteStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab