Barrierefreiheit bei der Sanierung der Siedlung Römerstadt mitbedenken
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Zusammenfassung
Der Magistrat hat die Anregung zur Berücksichtigung der Barrierefreiheit bei der Sanierung der Siedlung Römerstadt begrüßt. Es wird angestrebt, die Barrierefreiheit im Straßen- und Wegenetz zu verbessern, wobei die denkmalrechtlichen Vorgaben beachtet werden müssen. Ziel ist es, die Zugänglichkeit für alle Bürger zu erhöhen.
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An der Ringmauer — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 20.07.2026.
- Radbügel anbringen in der Straße An der Ringmauer20.07.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Siedlung Römerstadt: Stillstand bei der Grunderneuerung der Bastionen und Stützmauern endlich beenden11.06.2026 · V (Auskunftsersuchen)
- Müllstandplatz in der Straße An der Ringmauer vor weiteren Bränden schützen05.01.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu An der Ringmauer per E-MailStellungnahme des Magistrats
Der Magistrat begrüßt die Anregung und hat sich bereits seit längerer Zeit dazu verpflichtet, die Barrierefreiheit innerhalb des Stadtgebiets umzusetzen und bei Sanierungsmaßnahmen zu berücksichtigen.
Die Siedlung Römerstadt ist als Sachgesamtheit Kulturdenkmal und gemäß § 2.1 Hessisches Denkmalschutzgesetz (HDSchG) im Denkmalverzeichnis der Stadt Frankfurt am Main erfasst. Gemäß § 9.1 HDSchG sind die Belange der Barrierefreiheit bei öffentlich zugänglichen Denkmälern besonders zu berücksichtigen.
Im Rahmen einer ämterübergreifenden Arbeitsgruppe im Zusammenhang mit dem Förderprogramm zur Sanierung der Siedlung Römerstadt (Bewerbung UNESCO-Weltkulturerbe) wird entsprechend angestrebt, die Barrierefreiheit des Straßen- und Wegenetzes der Römerstadt zu verbessern, soweit dies denkmalverträglich ist.
Eine besondere Herausforderung besteht in der Siedlung aufgrund der Straßenquerschnitte aus der Entstehungszeit in den 1920er Jahren sowie aufgrund der Verbindungwege zwischen den parallel verlaufenden Straßen. So war es seinerzeit bei der Anlage der Wege erforderlich, die durch das mehr oder weniger starke Gefälle des Geländes entstehenden Höhenunterschiede mittels Treppenstufen auszugleichen. Inwieweit sich denkmalschutzrechtliche Auflagen zum Erhalt der ursprünglichen Gestaltung mit den heutigen Anforderungen hinsichtlich der Vorgaben für eine adäquate Barrierefreiheit vereinbaren lassen, muss im Einzelfall abgestimmt werden.
Generell können jedoch auch punktuelle Einzelmaßnahmen die Bestandssituation verbessern. So wird beispielsweise bei der geplanten grundhaften Erneuerung der Straße "An der Ringmauer" ein besonderes Augenmerk auf die Barrierefreiheit gelegt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 10. Januar 2023OFOF 239/8Barrierefreiheit bei der Sanierung der Römerstadtsiedlung mitbedenkenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 26. Januar 2023OMOM 3480Barrierefreiheit bei der Sanierung der Siedlung Römerstadt mitbedenkenDirektanregung
- 16. Juni 2023STST 1343Barrierefreiheit bei der Sanierung der Siedlung Römerstadt mitbedenkenStellungnahme
- 26. Januar 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 54 WochenSTST 171Barrierefreiheit bei der Sanierung der Siedlung Römerstadt mitbedenkenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab