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Unsichtbare Bäche im Nordend nutzen

Vorlagentyp: OMOrtsbeirat 3
22 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Ortsbeirat 3 fordert den Magistrat auf, die Nutzung der unterirdischen Bäche im Nordend zu prüfen, um den Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken. Ziel ist es, die Bäche zur Bewässerung städtischer Grünanlagen zu nutzen und die Lufterwärmung im Stadtteil zu mildern.

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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Anregung

Nur wenigen Bürgerinnen und Bürgern im Nordend ist bekannt, dass sich unter dem Asphalt verborgene Bäche befinden. Diese wurden im 19. und 20. Jahrhundert im Rahmen der Urbanisierung der damals ländlichen Gegend unter die Erde verlegt, um den Bau von Wohn- und Geschäftsgebäuden zu ermöglichen. Bei starkem Regen können die Anwohnerinnen und Anwohner das Rauschen in den Röhren vernehmen. Angesichts des zunehmenden Klimawandels mit heißen Sommern und zunehmendem Wassermangel sollte der Magistrat Schritte unternehmen, um die Folgen dieser Entwicklung für die Bewohnerinnen und Bewohner des Nordends abzuwehren oder zumindest zu mildern.

Dies vorausgeschickt ersucht der Ortsbeirat den Magistrat, zu prüfen und zu berichten:

a) Ist dem Magistrat die Anzahl der im Untergrund verborgenen Bäche und ihrer Verläufe bekannt?

b) Wird das Wasser der verborgenen Bäche aufgefangen, um es zur Bewässerung städtischer Grünanlagen zu verwenden?

c) Sieht der Magistrat Möglichkeiten, diese verborgenen Bäche zu renaturieren, um die zunehmende Lufterwärmung im Stadtteil zu mildern?

d) Sollte eine Wiederherstellung der Oberflächenbäche nicht durchzuführen sein, wäre der Magistrat in diesem Falle in der Lage und willens, unterirdische Zisternen anzulegen, die das Wasser der Bäche auffangen, um es im Bedarfsfall zum Bewässern der städtischen Grünanlagen, insbesondere der Bäume, nutzen zu können?

Begründung

Nur wenigen Bürgerinnen und Bürgern im Nordend ist bekannt, dass sich unter dem Asphalt verborgene Bäche befinden. Diese wurden im 19. und 20. Jahrhundert im Rahmen der Urbanisierung der damals ländlichen Gegend unter die Erde verlegt, um den Bau von Wohn- und Geschäftsgebäuden zu ermöglichen. Bei starkem Regen können die Anwohnerinnen und Anwohner das Rauschen in den Röhren vernehmen. Angesichts des zunehmenden Klimawandels mit heißen Sommern und zunehmendem Wassermangel sollte der Magistrat Schritte unternehmen, um die Folgen dieser Entwicklung für die Bewohnerinnen und Bewohner des Nordends abzuwehren oder zumindest zu mildern.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 5. Oktober 2023OFOF 594/3Unsichtbare Bäche im Nordend renaturierenOrtsbeiratsantrag · LINKE.
  2. 7. Dezember 2023Sie sind hier
    OMOM 4919Unsichtbare Bäche im Nordend nutzen
    Direktanregung
  3. 8. März 2024Antwort des Magistrats · nach 22 WochenSTST 530Unsichtbare Bäche im Nordend nutzenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

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