Unsichtbare Bäche im Nordend renaturieren
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die unterirdischen Bäche im Nordend zu renaturieren, um die Auswirkungen des Klimawandels zu mildern. Die Initiative fordert den Magistrat auf, die Anzahl und den Verlauf dieser Bäche zu prüfen und Möglichkeiten zur Nutzung des Wassers zu evaluieren. Das erwartete Ergebnis ist eine Verbesserung der städtischen Grünanlagen und eine Anpassung an die klimatischen Veränderungen.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenAntrag
Nur wenigen Bürger:innen im Nordend ist bekannt, dass sich unter dem Asphalt verborgene Bäche befinden. Diese wurden im 19. und 20 Jahrhundert im Rahmen der Urbanisierung der damals ländlichen Gegend unter die Erde verlegt, um den Bau von Wohn- und Geschäftsgebäuden zu ermöglichen. Bei starkem Regen können die Anwohner:innen das Rauschen in den Röhren vernehmen. Angesichts des zunehmenden Klimawandels mit heißen Sommern und zunehmendem Wassermangel sollte der Magistrat Schritte unternehmen, um die Folgen dieser Entwicklung für die Bewohner:innen des Nordends abzuwehren oder zumindest zu mildern.
Dies vorausgeschickt ersuchen wir den Magistrat zu prüfen und zu berichten:
a) Ist dem Magistrat die Anzahl der im Untergrund verborgenen Bäche und ihr Verlauf bekannt?
b) Wird das Wasser der verborgenen Bäche aufgefangen, um es zur Bewässerung städtischer Grünanlagen zu verwenden?
c) Sieht der Magistrat Möglichkeiten, diese verborgenen Bäche zu renaturieren, um die zunehmende Lufterwärmung im Stadtteil zu mildern?
d) Sollte eine Wiederherstellung der Oberflächenbäche nicht durchzuführen sein, wäre der Magistrat in diesem Falle in der Lage und willens, unterirdisch Zisternen anzulegen, die das Wasser der Bäche auffangen, um es im Bedarfsfall zum Bewässern der städtischen Grünanlagen, insbesondere der Bäume, nutzen zu können?
Begründung
renaturieren Nur wenigen Bürger:innen im Nordend ist bekannt, dass sich unter dem Asphalt verborgene Bäche befinden. Diese wurden im 19. und 20 Jahrhundert im Rahmen der Urbanisierung der damals ländlichen Gegend unter die Erde verlegt, um den Bau von Wohn- und Geschäftsgebäuden zu ermöglichen. Bei starkem Regen können die Anwohner:innen das Rauschen in den Röhren vernehmen. Angesichts des zunehmenden Klimawandels mit heißen Sommern und zunehmendem Wassermangel sollte der Magistrat Schritte unternehmen, um die Folgen dieser Entwicklung für die Bewohner:innen des Nordends abzuwehren oder zumindest zu mildern.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. Oktober 2023Sie sind hierOFOF 594/3Unsichtbare Bäche im Nordend renaturierenOrtsbeiratsantrag · LINKE.
- 7. Dezember 2023OMOM 4919Unsichtbare Bäche im Nordend nutzenDirektanregung
- 8. März 2024Antwort des Magistrats · nach 22 WochenSTST 530Unsichtbare Bäche im Nordend nutzenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., Volt und ÖkoLinX-ARL gegen FDP (= Ablehnung) zu 2. Einstimmige Annahme