Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Arbeitsmarktbericht und Handlungsmöglichkeiten

Vorlagentyp: NRFAG
55 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren8 Sitzungen

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Gesundheit und Soziales verfolgen

Begründung

Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 02.12.2008 Mit Bericht B 166/08 hat der Magistrat den "Frankfurter Sozialbericht Teil VIII: Arbeitsmarkt und Beschäftigung in Frankfurt am Main" vorgelegt. Dieser Sozialbericht ist äußerst informativ und stellt eine sehr gute Bestandsaufnahme des Frankfurter Arbeitsmarktes insbesondere hinsichtlich der Arbeits- und Erwerbslosigkeitssituation dar. Darüber hinaus analysiert er nicht nur die beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, sondern zeigt auch noch vorhandene Handlungsmöglichkeiten auf. Dies ist umso wichtiger, da das "Geschehen auf dem lokalen Arbeitsmarkt von rechtlichen Bedingungen und wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Prozessen abhängig ist, die weitgehend dem Einfluss der Akteure des lokalen Sozialstaats entzogen sind" (Bericht S. 160). Außerdem ist "angesichts der Größe des Frankfurter Arbeitsmarktes die Steuerungs- und Eingriffskapazität des lokalen Sozialstaats begrenzt" (Bericht S. 161). Genau diese Handlungsmöglichkeiten sind es aber, die in Frankfurt neben den bereits bestehenden eventuell umgesetzt werden können. Zu diesen Umsetzungsmöglichkeiten hätte der Bericht B 166/08 Stellung nehmen müssen, was nicht erfolgt ist. Aus diesem Grund möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen: Der Magistrat prüft und berichtet, 1. wie das Platzangebot bei den so genannten "SchuB-Maßnahmen" und dem Projekt "praxisorientierte Hauptschule" (Bericht S. 165) ausgeweitet werden kann, 2. welche Erfolgskriterien entwickelt werden können, "anhand derer das Ergebnis der verschiedenen Programme und Maßnahmen der Arbeitsmarktintegration beurteilt werden kann" (Bericht S. 143), um darauf aufbauend "die Informationsbasis im Hinblick auf die Wirksamkeit und die Wirtschaftlichkeit der verschiedenen von der Stadt Frankfurt am Main geförderten Maßnahmen und Projekte zu verbessern" (Bericht S. 167), 3. in welchem Ausmaß die von der Bundesregierung angebotenen Maßnahmen "Qualifizierungs-Kombi" und "Job-Bonus" (Bericht S. 162) durch die Stadt Frankfurt als Arbeitgeberin (Bericht S. 142) in Anspruch genommen werden können, 4. in welchem Ausmaß die Stadt ihren Einfluss als Anteilseignerin bei ihren Beteiligungsgesellschaften geltend machen kann, damit auch diese von den vorstehend genannten Maßnahmen Gebrauch machen und 5. welche Maßnahmen durch die Wirtschaftsförderung Frankfurt bereits eingeleitet sind bzw. eingeleitet werden können, um Unternehmen in der Stadt zu halten oder hier anzusiedeln, die Personen mit geringen Qualifikationen nachfragen (Bericht S. 169). PS: Der Bericht weist einige orthografische Mängel auf, die für einen sprachempfindsamen Leser ein Quell steter Ablenkung vom eigentlichen Inhalt sind und darüber hinaus die in dem Bericht angesprochene Forderung nach mehr Bildung und Verbesserung der Qualifikationen sehr deutlich - aber nicht gerade positiv - unterstreichen. (Beispiele: "dem Zweiten Sozialgesetzbuchs" (Vorwort), "der Betroffenen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen" (Vorwort), "Wirtschaftförderung" (S. 169), "Unternehmen in der Stadt zu halten oder hier zu ziehen" (S. 169), "in der Ausgaben 2007" (S.167).)

Inhalt

Antrag vom 12.06.2008, NR 960

Betreff: Arbeitsmarktbericht und Handlungsmöglichkeiten Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 02.12.2008 Mit Bericht B 166/08 hat der Magistrat den "Frankfurter Sozialbericht Teil VIII: Arbeitsmarkt und Beschäftigung in Frankfurt am Main" vorgelegt. Dieser Sozialbericht ist äußerst informativ und stellt eine sehr gute Bestandsaufnahme des Frankfurter Arbeitsmarktes insbesondere hinsichtlich der Arbeits- und Erwerbslosigkeitssituation dar. Darüber hinaus analysiert er nicht nur die beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, sondern zeigt auch noch vorhandene Handlungsmöglichkeiten auf. Dies ist umso wichtiger, da das "Geschehen auf dem lokalen Arbeitsmarkt von rechtlichen Bedingungen und wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Prozessen abhängig ist, die weitgehend dem Einfluss der Akteure des lokalen Sozialstaats entzogen sind" (Bericht S. 160). Außerdem ist "angesichts der Größe des Frankfurter Arbeitsmarktes die Steuerungs- und Eingriffskapazität des lokalen Sozialstaats begrenzt" (Bericht S. 161). Genau diese Handlungsmöglichkeiten sind es aber, die in Frankfurt neben den bereits bestehenden eventuell umgesetzt werden können. Zu diesen Umsetzungsmöglichkeiten hätte der Bericht B 166/08 Stellung nehmen müssen, was nicht erfolgt ist. Aus diesem Grund möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen: Der Magistrat prüft und berichtet, 1. wie das Platzangebot bei den so genannten "SchuB-Maßnahmen" und dem Projekt "praxisorientierte Hauptschule" (Bericht S. 165) ausgeweitet werden kann, 2. welche Erfolgskriterien entwickelt werden können, "anhand derer das Ergebnis der verschiedenen Programme und Maßnahmen der Arbeitsmarktintegration beurteilt werden kann" (Bericht S. 143), um darauf aufbauend "die Informationsbasis im Hinblick auf die Wirksamkeit und die Wirtschaftlichkeit der verschiedenen von der Stadt Frankfurt am Main geförderten Maßnahmen und Projekte zu verbessern" (Bericht S. 167), 3. in welchem Ausmaß die von der Bundesregierung angebotenen Maßnahmen "Qualifizierungs-Kombi" und "Job-Bonus" (Bericht S. 162) durch die Stadt Frankfurt als Arbeitgeberin (Bericht S. 142) in Anspruch genommen werden können, 4. in welchem Ausmaß die Stadt ihren Einfluss als Anteilseignerin bei ihren Beteiligungsgesellschaften geltend machen kann, damit auch diese von den vorstehend genannten Maßnahmen Gebrauch machen und 5. welche Maßnahmen durch die Wirtschaftsförderung Frankfurt bereits eingeleitet sind bzw. eingeleitet werden können, um Unternehmen in der Stadt zu halten oder hier anzusiedeln, die Personen mit geringen Qualifikationen nachfragen (Bericht S. 169). PS: Der Bericht weist einige orthografische Mängel auf, die für einen sprachempfindsamen Leser ein Quell steter Ablenkung vom eigentlichen Inhalt sind und darüber hinaus die in dem Bericht angesprochene Forderung nach mehr Bildung und Verbesserung der Qualifikationen sehr deutlich - aber nicht gerade positiv - unterstreichen. (Beispiele: "dem Zweiten Sozialgesetzbuchs" (Vorwort), "der Betroffenen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen" (Vorwort), "Wirtschaftförderung" (S. 169), "Unternehmen in der Stadt zu halten oder hier zu ziehen" (S. 169), "in der Ausgaben 2007" (S.167).) Vertraulichkeit: Nein Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 07.04.2008, B 166

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 7. April 2008BB 166I. 1. Risiken für die soziale Stadt "Erster Frankfurter Sozialbericht" 2. Sozialraumanalyse der Wohngebiete mit verdichteten sozialen Problemlagen II. Bericht zur kommunalen Beschäftigungsförderung für das Jahr 2006 III. Vergleichbarkeit der Zahlen herstMagistratsbericht
  2. 12. Juni 2008Sie sind hier
    NRNR 960Arbeitsmarktbericht und Handlungsmöglichkeiten
    STVV-Antrag · FAG
  3. 30. April 2009Antwort des Magistrats · nach 55 WochenBB 289I. 1. Risiken für die soziale Stadt "Erster Frankfurter Sozialbericht" 2. Sozialraumanalyse der Wohngebiete mit verdichteten sozialen Problemlagen II. Bericht zur kommunalen Beschäftigungsförderung für das Jahr 2006 III. Vergleichbarkeit der Zahlen hersteMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf8 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 22 · 12.06.2008
TO I, TOP 12
Beraten
1. Die Beratung der Vorlage B 166 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 960 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF

KAV
Sitzung 28 · 04.08.2008
TO II, TOP 62
Angenommen
Der Vorlage NR 960 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
Sitzung 23 · 19.08.2008
TO I, TOP 13
Beraten
nicht auf TO 1. Die Beratung der Vorlage B 166 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 960 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAG
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAG
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 23 · 21.08.2008
TO I, TOP 9
Beraten
nicht auf TO 1. Die Beratung der Vorlage B 166 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 2. Die Beratung der Vorlage NR 960 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF

Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
Sitzung 24 · 16.09.2008
TO I, TOP 20
Angenommen
1. Die Vorlage B 166 dient zur Kenntnis. 2. Der Vorlage NR 960 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
Sonstige:
NPD (B 166 = Kenntnis, NR 960 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (B 166 = Kenntnis, NR 960 = Annahme)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 24 · 18.09.2008
TO I, TOP 9
Angenommen
1. Die Vorlage B 166 dient zur Kenntnis. 2. Der Vorlage NR 960 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
Sonstige:
NPD (B 166 = Kenntnis, NR 960 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFAGBFF
Ablehnung:
Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG und BFF gegen LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (B 166 = Kenntnis, NR 960 = Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 27 · 25.09.2008
TO II, TOP 64
Angenommen
1. Die Vorlage B 166 dient zur Kenntnis. 2. Der Vorlage NR 960 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFFNPD
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFAGBFFNPD
Ablehnung:
Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, BFF und NPD zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG, BFF und NPD gegen LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 27 · 22.01.2009
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 960 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen