Potenzialermittlung von Dach- und Fassadenbegrünungen
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, ein Kataster für Dach- und Fassadenbegrünungen in Frankfurt am Main zu erstellen, um die Eignung von Gebäuden für solche Maßnahmen zu prüfen. Dies soll in Kombination mit Photovoltaikanlagen erfolgen, um die Umsetzung von umweltfreundlichen Maßnahmen zu fördern.
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Thema Wohnen verfolgenAntrag
- Der Magistrat wird gebeten, die städtischen Gesellschaften aufzufordern, für in deren Eigentum befindliche Gebäude ein Kataster für Dach- und Fassadenbegrünungen in Kombination mit Photovoltaikanlagen / solarthermischen Anlagen oder auch getrennt davon aufzustellen. In Abhängigkeit von Aufwand, Nutzen und zeitlicher Realisierbarkeit soll dann eine Prioritätenliste für die Umsetzung der Maßnahmen erstellt werden. Der Stadtverordnetenversammlung ist über die Ergebnisse zu berichten.
- Der Magistrat wird gebeten, auf die Eigentümer von Gebäuden, in denen die Stadt Frankfurt oder städtische Einrichtungen Mieter sind, zuzugehen und diese für eine Dach- und Fassadenbegrünung dieser Gebäude, auch in Kombination mit Photovoltaik- oder solarthermischen Anlagen, zu gewinnen.
Begründung
Die Eignungsprüfung von Gebäuden, die sich für Fassaden- und Dachbegrünung in Kombination oder getrennt von Photovoltaikanlagen / Solarthermischen Anlagen eignen, ist ein richtiger und wichtiger Schritt, um in Erfahrung zu bringen, wie schnell hier entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden könnten. Diese Prüfung und im günstigsten Fall die nachfolgende Realisierung von Begrünungen und Solarenergienutzungen sollte sich jedoch nicht auf Gebäude im städtischen Eigentum beschränken, sondern von Anfang an möglichst stark ausgeweitet werden, um einen größeren Überblick über solche Gebäude zu erhalten, die sich hierfür eignen und bei welchen die Stadt Frankfurt einen direkten oder indirekten Einfluss geltend machen kann, also bei Gebäuden im Eigentum stadteigener Gesellschaften und dort, wo die Stadt Mieter ist.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 24. November 2021 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 09.12.2021 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU und BFF-BIG (= Annahme im Rahmen NR 181) zu 2. GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION (= Annahme); LINKE. (= Votum im Ausschuss für Planen, Wohnen und Städtebau) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (NR 156 = Annahme, NR 181 = Votum im Ausschuss für Planen, Wohnen und Städtebau)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU und BFF-BIG (= Annahme im Rahmen NR 181) zu 2. GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (NR 156 und NR 181 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Gartenpartei gegen CDU und BFF-BIG (= Annahme im Rahmen NR 181) zu 2. GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme)