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Illegale E-Bikes der Lieferdienste - Verkehrssicherheit verbessern

Vorlagentyp: NRCDU
33 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, die Verkehrssicherheit im Frankfurter Stadtgebiet durch gezielte Kontrollmaßnahmen an E-Bikes von Lieferdiensten zu erhöhen. Die häufige Nutzung von nicht zugelassenen oder manipulierten E-Bikes gefährdet andere Verkehrsteilnehmer. Durch Schulungen und Informationskampagnen sollen Verstöße gegen Verkehrsregeln besser erkannt und aufgeklärt werden.

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Antrag

  1. Der Magistrat wird aufgefordert, gemeinsam mit der Landespolizei regelmäßig gezielte Kontrollmaßnahmen im gesamten Stadtgebiet durchzuführen, um insbesondere nicht zugelassene, übermotorisierte oder technisch manipulierte E-Bikes und Pedelecs von Lieferdiensten zu identifizieren und aus dem Verkehr zu ziehen.
  2. Es wird geprüft, inwieweit Mitarbeitende der Städtischen Verkehrspolizei und des Ordnungsamtes durch geeignete Schulungen und Fortbildungen dazu befähigt werden können, Manipulationen an Fahrzeugen im Bereich der E-Bikes und Pedelecs im Rahmen ihrer Streifentätigkeit schneller und rechtssicherer zu erkennen.
  3. Es wird eine Informations- und Schulungskampagne initiiert, die Fahrerinnen und Fahrer von Lieferdiensten über die geltenden verkehrsrechtlichen Regelungen für Pedelecs, E-Bikes und Kleinkrafträder sowie die damit verbundenen Pflichten (Versicherung, Führerschein, Nutzungspflichten von Radwegen etc.) in geeigneter Weise aufklärt und sensibilisiert.

Begründung

Immer häufiger sind im Frankfurter Stadtgebiet Fahrerinnen und Fahrer von Lieferdiensten wie Uber Eats, Wolt oder Lieferando zu beobachten, die mit augenscheinlich technisch manipulierten oder nicht zugelassenen Fahrzeugen - insbesondere E-Bikes ohne Tretunterstützung bzw. mit Geschwindigkeiten jenseits der 25 km/h - unterwegs sind. Diese Fahrzeuge stellen nicht nur ein erhebliches Sicherheitsrisiko für andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer dar, sondern verletzen geltende verkehrsrechtliche Bestimmungen, etwa bei der Nutzung von Radwegen oder in Fußgängerzonen. Die Antwort des Magistrats auf die Frage F 3298 vom 28. Mai 2025 zeigt, dass derzeit keine systematischen Kontrollen stattfinden und die städtischen Kräfte mangels technischer Fachkenntnis in der Regel auf die Unterstützung der Landespolizei angewiesen sind. Um diese Lücke zu schließen und die Verkehrssicherheit insbesondere für zu Fuß Gehende und Radfahrende zu erhöhen, sind gezielte Kontrollmaßnahmen, bessere personelle Befähigung sowie eine klare Kommunikation der geltenden Regeln notwendig.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 28. Mai 2025FF 3298Immer häufiger sind in Frankfurt Fahrerinnen und Fahrer von Lieferdiensten wie Uber Eats, Wolt oder Lieferando zu beobacFragestunde-Frage
  2. 27. August 2025Sie sind hier
    NRNR 1350Illegale E-Bikes der Lieferdienste - Verkehrssicherheit verbessern
    STVV-Antrag · CDU
  3. 12. Januar 2026Antwort des Magistrats · nach 33 WochenBB 11Illegale E-Bikes der Lieferdienste - Verkehrssicherheit verbessernMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 39 · 27.10.2025
TO I, TOP 7
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 1350 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeBFF-BIGVolt
Ablehnung:
CDUAfDÖkoLinX-ELFFDPFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, BFF-BIG und Volt gegen CDU, AfD und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) sowie FDP und FRAKTION (= Ablehnung)

Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung
Sitzung 39 · 03.11.2025
TO I, TOP 7
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 1350 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPVolt
Ablehnung:
CDUAfDÖkoLinX-ELFFRAKTION
Enthaltung:
Stadtv. Bäppler-Wolf
Sonstige:
BFF-BIG (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, FDP und Volt gegen CDU, AfD und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) sowie FRAKTION (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) Stadtv. Bäppler-Wolf (= Enthaltung)

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