Aufwertung des Rödelheimer Ortskerns - Mittel für die Gestaltung des Kreuzungsbereichs Alt-Rödelheim/Assenheimer Straße
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Zusammenfassung
Die Aufwertung des Rödelheimer Ortskerns soll mit Mitteln für die Gestaltung des Kreuzungsbereichs Alt-Rödelheim/Assenheimer Straße unterstützt werden. Dadurch wird eine Verbesserung der örtlichen Infrastruktur angestrebt, die auch die Lebensqualität der Anwohner erhöhen soll.
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Alt-Rödelheim — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 29.05.2026.
- Aufwertung des Rödelheimer Ortskerns – Mittel für die Gestaltung des Kreuzungsbereichs AltRödelheim / Assenheimer Straße29.05.2026 · B (Bericht des Magistrats)
- In Alt-Rödelheim werden derzeit mehrere Eigentumswohnungen errichtet. Seit mehreren Monaten besteht in diesem Zusammenha22.01.2026 · F (Frage zur Fragestunde Stadtverordnetenversammlung)
- Produktbereich: 13 Stadtplanung Produktgruppe: 13.01 Stadtplanung Aufwertung des Rödelheimer Ortskerns - Mittel für die Gestaltung des Kreuzungsbereichs AltRödelheim/Assenheimer Straße25.11.2025 · EA (Etatanregung Ortsbeirat)
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Neues zu Alt-Rödelheim per E-MailBericht
Seit 1990 verbindet Frankfurt am Main und Budapest eine enge Städtepartnerschaft, entstanden im Geist der demokratischen Umbrüche Osteuropas. Beide Städte vertiefen ihre Zusammenarbeit kontinuierlich - unter anderem durch Kulturprojekte, Jugendbegegnungen und Initiativen zu Demokratie und Menschenrechten. Frankfurt ist zudem Mitglied im Pact of Free Cities, einem Zusammenschluss demokratisch regierter Städte, der sich gegen autoritäre und illiberale Strömungen in Europa engagiert. Der Bund entstand als Reaktion auf die Visegrád-Gruppe; Budapests Oberbürgermeister Gergely Karácsony war einer der Mitinitiatoren. Ziel ist es, europäische Werte, Rechtsstaatlichkeit und Bürgerrechte zu stärken.
Im Rahmen der Städtepartnerschaft war Oberbürgermeister Mike Josef zur Pride Parade in Budapest eingeladen. Diese fand am Samstag, 28. Juni 2025, vor dem Hintergrund zunehmender Repressionen in Ungarn gegen LGBTQ*-Personen, unabhängige Medien und zivilgesellschaftliches Engagement statt. Neue Gesetzesinitiativen drohen unter anderem mit hohen Geldstrafen für Veranstalter:innen von Pride-Events und erlauben Gesichtserkennung bei Demonstrationen. Auch das sogenannte "Starve and Strangle"-Gesetz setzt regierungskritische NGOs unter Druck.
Oberbürgermeister Gergely Karácsony erklärte die Parade zur "kommunalen Freiheitsfeier" am "Tag der ungarischen Freiheit" und positionierte sie damit als städtisches Ereignis außerhalb des Versammlungsrechts. So konnte sie ohne Genehmigung staatlicher Behörden stattfinden - ein Schutz vor Eingriffen, der auch die sichere Teilnahme internationaler Delegationen ermöglichte. Gergely Karácsony versteht die Pride als Ausdruck einer offenen, inklusiven Stadtpolitik und als Zeichen gegen autoritäre Entwicklungen.
Da Oberbürgermeister Mike Josef nicht persönlich teilnehmen konnte, vertrat Stadtrat Wolfgang Siefert den Magistrat in Budapest und nahm am Empfang des Oberbürgermeisters teil. Die Stadt Frankfurt am Main setzte damit ein klares Signal der Solidarität mit seiner Partnerstadt: für queere Rechte, Demokratie, Menschenwürde und Freiheit. Ein Angriff auf diese Rechte bedroht nicht nur einzelne Personen, sondern die Grundlagen einer offenen Gesellschaft.
Die Pride 2025 war die größte in Budapest seit drei Jahrzehnten: Hunderttausende Menschen, darunter zahlreiche europäische und internationale Mandatsträger:innen, nahmen teil. Sie gilt als eine der eindrucksvollsten Kundgebungen in der jüngeren Geschichte Ungarns. Frankfurts Beteiligung verdeutlicht, wie Partnerschaften liberaler Städte Räume für Vielfalt schützen und erweitern können.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 10. April 2025NRNR 1201Reise und Einladung CSD Budapest/FrankfurtSTVV-Antrag · Linke
- 3. Juni 2025NRNR 1276Für Freiheit, Grundrechte und Selbstbestimmung - Solidarität mit der queeren Community und allen demokratischen Kräften in unserer Partnerstadt BudapestSTVV-Antrag · CDU
- 5. September 2025Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 21 WochenBB 338a) Reise und Einladung CSD Budapest/Frankfurt b) Für Freiheit, Grundrechte und Selbstbestimmung - Solidarität mit der queeren Community und allen demokratischen Kräften in unserer Partnerstadt BudapestMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG, AfD, FRAKTION, Stadtv. Yilmaz und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION