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Klimafreundlicher Lückenschluss

Vorlagentyp: ST Magistrat

Stellungnahme des Magistrats

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie "Verlängerung U4 - Bockenheimer Warte nach Ginnheim" wurde - wie von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen (§ 2012 vom 14.07.2022) - auch die Klimawirkung der drei Varianten 1a, 1d und 3i untersucht. Um die Klimawirkung für die Verlängerung der U4 vergleichbar zu machen, wurde eine Treibhausgas-Bilanzierung (THG) vorgenommen. Diese sieht eine Bewertung mit Schwerpunkt auf verschiedene Projektphasen vor - von der Baustoffherstellung bis zur Fertigstellung des Infrastrukturprojekts. Dabei werden die THG-Potenziale aus der Herstellung von Materialien, wie Beton und Stahl (Phasen A1-A3), berechnet. Die Phasen A4-A5 umfassen die Bauphase, also den Transport der Baumaterialien und Maschinen zur Baustelle sowie deren Nutzung und Verarbeitung vor Ort. Die Nutzungs- und Rückbauphase wurden nicht in die Bilanz aufgenommen, da ein ähnlicher Wert bei allen Varianten erwartbar ist. Dabei ist das Ergebnis der THG-Bilanz als ein Kriterium unter vielen in die Nachhaltigkeits-Bewertungsmatrix eingeflossen. Mit der Matrix wurden die drei Varianten durch das Projektteam unter den Aspekten der "Ökologie", "Ökonomie", "Soziokultur", "Städtebau & Standort" und "Prozesse" miteinander verglichen und bewertet. So konnte die Variante 3i als klare Vorzugsvariante ermittelt werden. Mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 27.02.2025, § 5776, wurde die 3i als Vorzugsvariante festgelegt. Der Erläuterungsbericht zur THG-Bilanzierung und zur Machbarkeitsstudie sowie alle weiteren Gutachten stehen Interessierten in der Mediathek der SBEV - Stadtbahn Entwicklung und Verkehrsinfrastrukturprojekte Frankfurt GmbH als Download zur Verfügung; sbev-frankfurt.de/de/u4/mediathek.

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