Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Verkehrssicherheit in der Heddernheimer Landstraße erhöhen

Vorlagentyp: STMagistrat
19 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Magistrat schlägt vor, die Verkehrssicherheit in der Heddernheimer Landstraße durch die Markierung von Fahrradpiktogrammen und die Errichtung von Radfahrstreifen zu erhöhen. Dies soll insbesondere die Sensibilisierung der Autofahrer:innen für den Radverkehr verbessern und die Sicherheit der Radfahrer:innen gewährleisten. Die vorgeschlagenen Maßnahmen zielen darauf ab, eine klare Trennung zwischen Rad- und Kraftfahrzeugverkehr zu schaffen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Zu dieser Straße geht es weiter

Oberschelder Weg — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 05.08.2026.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Neues zu Oberschelder Weg per E-Mail

Stellungnahme des Magistrats

Zu 1.: Die Markierung von einzelnen Fahrradpiktogrammen erhöht nur punktuell die Sensibilisierung der Autofahrer:innen für den Radverkehr. Die Markierung einer Piktogrammspur ist in all jenen Bereichen förderlich, in welchen keine andere Radinfrastruktur vorhanden ist, um eine kontinuierliche Sensibilisierung sicherzustellen. Bei einer Piktogrammspur sind Fahrradpiktogramme in regelmäßigen Abständen (alle 20m) auf der Fahrbahn markiert. Im betrachteten Abschnitt wäre dies von der Dillenburger Straße bis zum Beginn der in Maßnahme 2 erläuterten Radverkehrsanlage der Fall (sofern sich nicht stattdessen für eine der unten erläuterten weitergehenden Maßnahmen für den Radverkehr ausgesprochen würde). Der Anregung wird entsprochen, unter Berücksichtigung von Punkt 2.

Zu 2.: Ab Höhe der Hausnummer 148 bis zum Wendehammer lässt die Fahrbahnbreite die Errichtung eines Radfahrstreifens entlang der kritischen Einmündung der Rosa-Luxemburg-Straße zu, sofern die Parkplätze (vier Stück) in diesem Abschnitt entfallen. In der Gegenrichtung kann aufgrund der vorhandenen Breite nur ein Schutzstreifen, welcher durch Kraftfahrzeuge (Kfz) überfahren werden darf, errichtet werden. Durch die Frequentierung der Einmündung Rosa-Luxemburg-Straße durch den Schwerverkehr ist jedoch die Errichtung des Radfahrstreifens auf der südlichen Seite von höherer Bedeutung. In Abbildung 1 ist ersichtlich, wie eine Radverkehrsanlage auf der Fahrbahn in diesem Bereich aussehen könnte. Weiter südlich, bis zum Bereich des Lidl-Supermarktes (oder bis zur Dillenburger Straße) ist die Errichtung von Radinfrastruktur (über die in Maßnahme 1 erläuterte Piktogrammspur hinaus) nur unter - je nach Variante unterschiedlichen - Voraussetzungen umsetzbar. In allen Fällen müsste aufgrund des Straßenquerschnittes der Radverkehr in nördlicher Richtung weiterhin im Mischverkehr geführt werden, was durch eine Piktogrammspur gekennzeichnet würde. Durch das hohe Aufkommen von Müllfahrzeugen wäre, wie bereits oben erläutert, eine Separierung des Kfz- und des Radverkehrs in südliche Richtung erstrebenswert. Eine Variante wäre, in südliche Fahrtrichtung einen Schutzstreifen zu markieren. Dies würde eine direkte Fortführung des in Abbildung 1 dargestellten Radfahrstreifens schaffen, wodurch die unter Sicherheitsaspekten gefährliche Einfädelung des Radverkehrs in den Mischverkehr am Ende des Radfahrstreifens wegfallen würde. Hierfür müsste aufgrund der Fahrbahnbreite allerdings das Gehwegparken entfallen. Sofern die Straße in eine in südliche Richtung verlaufende Einbahnstraße (mit Freigabe für den Radverkehr) umgewidmet werden würde, könnte der in Abbildung 1 dargestellte Radfahrstreifen in südliche Richtung verlängert werden, ohne dass er zu einem Schutzstreifen werden würde. Der Vorteil dieser Variante wäre, dass die Müllfahrzeuge nicht auf die Radinfrastruktur ausweichen müssten (beziehungsweise dürften), da keine Begegnungsfälle mit Kfz vorkämen. Das Gehwegparken müsste allerdings auch in diesem Fall entfallen, um eine ausreichende Breite für die passierenden Müllfahrzeuge sicherzustellen. Die Erreichbarkeit aller Liegenschaften wäre durch die Rosa-Luxemburg-Straße und den Oberschelder Weg weiterhin gewährleistet. Eine dritte Variante, mit Beibehaltung der meisten Parkplätze, wäre folgende: Auf der westlichen Seite, auf welcher die Müllfahrzeuge in südlicher Fahrtrichtung unterwegs sind, ist südlich der Hausnummer 140 ein 2,60m breiter Gehweg vorhanden. Sofern das derzeitige Gehwegparken dort auf die Fahrbahn verlegt würde, könnte eine gemeinsame Nutzung des Seitenraumes durch Fußgänger:innen und Radfahrer:innen erfolgen, da hier nur wenige Fußgänger:innen unterwegs sind. Es könnte also ein gemeinsamer Geh- und Radweg angeordnet werden. Da das Versetzen der Parkstände auf die Fahrbahn eine Verschmälerung der nutzbaren Fahrbahnbreite mit sich bringen würde, wäre auch bei dieser Variante eine Umwidmung in eine Einbahnstraße (mit Radverkehrsfreigabe) erforderlich. Nördlich der Hausnummer 140 müsste dennoch eine Radverkehrsanlage (idealerweise Radfahrstreifen) vorgesehen werden, da dort der Gehweg definitiv zu schmal für eine gemeinsame Nutzung ist. Eine beispielhafte Aufteilung des Straßenraumes bei dieser Variante ist in Abbildung 2 dargestellt. Beidseitige gemeinsame Geh- und Radwege sind nicht umsetzbar, da auf der östlichen Seite das Fußgängeraufkommen zu hoch für diese Lösung ist. Der Magistrat hält die dritte erläuterte Variante mit gemeinsamem Geh- und Radweg in südlicher Richtung am sinnvollsten und bittet den Ortsbeirat um Zustimmung. Mit dieser Maßnahme wird die Separierung des Schwerverkehrs (Müllfahrzeuge) und des Radverkehrs erreicht, ohne, dass sich grundlegende Gegebenheiten an der Parkplatzsituation südlich der Hausnummer 140 verändern. Auch ist die Erreichbarkeit aller Liegenschaften weiterhin sichergestellt.

Zu 3.: Der Anregung wird entsprochen, vergleiche Abbildung 1.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 31. August 2022OFOF 197/8Verkehrssicherheit in der Heddernheimer Landstraße erhöhenOrtsbeiratsantrag · SPD
  2. 15. September 2022OMOM 2704Verkehrssicherheit in der Heddernheimer Landstraße erhöhenDirektanregung
  3. 13. Januar 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 19 Wochen
    STST 152Verkehrssicherheit in der Heddernheimer Landstraße erhöhen
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen