Heinrich-Heine-Denkmal - Unterstützung der öffentlichen Feier
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Zusammenfassung
Die Initiative beantragt finanzielle Unterstützung in Höhe von 6.000 Euro für die Durchführung eines Festes zur Neuaufstellung des Heinrich-Heine-Denkmals. Dies ist wichtig für die Wiederherstellung des jüdischen Charakters des Ostends und wird von der Initiative 9. November e. V. organisiert.
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Thema Stadtplanung verfolgenInitiative
Der Magistrat wird gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 20.07.2023, § 3563 (E 92), gebeten, der Initiative 9. November e. V. zur Unterstützung der Durchführung eines Festes anlässlich der Neuaufstellung des Denkmals für Heinrich Heine am 20. September einen Betrag in Höhe von 6.000 Euro aus dem Sonderetat zur Unterstützung von Stadtteilfesten zur Verfügung zu stellen.
Am 20. September 2023 wird in einem öffentlichen, von der Initiative 9. November e. V. organisierten festlichen Akt die neu gestaltete Friedberger Anlage eingeweiht, und das Heinrich-Heine-Denkmal kehrt auf seinen alten Vorkriegsort zurück.
Sein neuer Platz wird schräg gegenüber und mit direktem Blickkontakt zum Hochbunker auf der anderen Straßenseite sein - dem Bunker, der 1942 von französischen Zwangsarbeitern auf dem Grund der am 9. November 1938 von den Nationalsozialisten zerstörten Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft gebaut wurde. Dem Bunker, der Erinnerungs- und Gedenkort an jüdisches Leben und jüdische Kultur ist, an Widerstand gegen alte und neue Nazis, an Terror und Krieg.
Seit 2010 hat sich die Initiative 9. November bemüht, das Heinrich- Heine-Denkmal an seinen alten Ort im Ostend zurückzuholen. Immer wieder wurde die Versetzung aufgeschoben. Jetzt endlich ist es so weit. Der Ortsbeirat begrüßt diese Umsetzung ausdrücklich, die für den Stadtteil besonders wichtig ist und durch die der alte - jüdische - Charakter des Ostends unterstrichen wird. Insbesondere hält er die konsequente und erfolgreiche Arbeit der Initiative 9. November e. V., aktuell auch ihr Vorhaben, diese Feier zu organisieren, für absolut unterstützenswert und beantragt dafür finanzielle Unterstützung von der Stadt Frankfurt.
Begründung
Der Ortsbeirat begrüßt diese Umsetzung ausdrücklich, die für den Stadtteil besonders wichtig ist und durch die der alte - jüdische - Charakter des Ostends unterstrichen wird. Insbesondere hält er die konsequente und erfolgreiche Arbeit der Initiative 9. November e. V., aktuell auch ihr Vorhaben, diese Feier zu organisieren, für absolut unterstützenswert und beantragt dafür finanzielle Unterstützung von der Stadt Frankfurt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. September 2023OFOF 336/4Heinrich-Heine-Denkmal - Unterstützung der öffentlichen FeierOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, SPD, FDP
- 19. September 2023Sie sind hierOIOI 31Heinrich-Heine-Denkmal - Unterstützung der öffentlichen FeierInitiative
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Initiative kann der Ortsbeirat dem Magistrat direkt Handlungsaufträge erteilen — bei Themen, für die er eigene Entscheidungsrechte hat (z. B. Verkehrsberuhigung, Straßenbenennung, Spielplätze). Der Magistrat führt aus oder erarbeitet einen Bericht.
- 1Ortsbeirat beschließt Initiative
- 2direkt an den Magistrat
- 3Magistrat führt aus oder berichtet