Quartiersplatz Albusstraße in "Anni-und-Erwin-Levi-Platz" benennen
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zusammenfassung
Mit dieser Initiative wird vorgeschlagen, den Quartiersplatz Albusstraße in "Anni-und-Erwin-Levi-Platz" umzubenennen, um das Leben sowie die Leistungen der Eheleute Levi zu würdigen und die Erinnerung an ihre Verfolgung im Holocaust wachzuhalten. Dies soll auch einen Beitrag zur demokratischen Erziehungsarbeit leisten.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Zu dieser Straße geht es weiter
Opernplatz — 15 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 18.08.2026.
- Außengastronomie in Frankfurt: Duldung der bestehenden Anlagen bis zum Frühjahr/Sommer 2027 und Schaffung praktikabler Regelungen ab Herbst/Winter 202718.08.2026 · NR (Antrag Stadtverordnetenversammlung)
- Sichere Ein- und Ausfahrt für Radfahrerinnen und Radfahrer am Opernplatz18.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Die nie verwirklichten Brunnen der Konstablerwache sichtbar machen02.08.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Neues zu Opernplatz per E-MailInitiative
Der Magistrat wird gemäß § 3 Absatz 3 Satz 2 Ziffer 1 der Geschäftsordnung der Ortsbeiräte aufgefordert, den neu entstehenden Quartiersplatz Albusstraße/Ecke Breite Gasse in
"Anni-und-Erwin-Levi-Platz"
zu benennen.
Die Benennung ehrt die Eheleute Erwin und Anni Levi, die in der Nähe des neu zu gestaltenden Platzes in der Allerheiligenstraße 20 wohnten, und gedenkt der Repressalien und der Verfolgung der Familie Levi im Holocaust. Die Ehrung berücksichtigt insbesondere auch die Leistungen von Anni Levi als Witwe und Mutter von acht Kindern nach dem Zweiten Weltkrieg.
Erwin Levi wurde am 24. Februar 1909 in Berlin geboren, lebte ab 1914 in Frankfurt am Main und war unter anderem als Packer und Autoschlosser bei der Firma Ford tätig. Infolge seiner Deportation aus Frankfurt am 6. April 1943 wurde Levi in Auschwitz durch die Nationalsozialisten ermordet. Sein genaues Todesdatum ist unbekannt. Für ihn liegt bereits seit 2008 ein Stolperstein vor seinem letzten Wohnsitz in der Allerheiligenstraße 20.
Anni Levi wurde 1911 geboren, arbeitete als Verkäuferin und lernte Erwin Levi im Café Rumpelmayer am Opernplatz kennen. Beide heirateten am 9. November 1933. Nach nationalsozialistischer Definition handelte es sich um eine sogenannte "Mischehe", da Anni Levi nichtjüdisch und evangelisch war. Beide bekamen zwischen 1932 und 1943 fünf Söhne und drei Töchter. Die Familie wurde Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Entrechtung. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste Anni Levi die Tatsache verkraften, dass ihr Ehemann das Naziregime nicht überlebt hatte, und stand nach Aussage ihrer Hinterbliebenen vor dem materiellen Nichts. In dieser schwierigen Lage erzog sie ihre Kinder nach dem Motto: "Jetzt lehre ich meinen Kindern das Lachen und nicht das Hassen." Anni Levi verstarb am 2. Oktober 1998.
Der Ortsbeirat 1 würdigt mit der Benennung das Leben der beiden Geehrten, gedenkt der Ermordung von Erwin Levi und erinnert an die positive, demokratische Erziehungsarbeit von Anni Levi.
Begründung
Die Benennung ehrt die Eheleute Erwin und Anni Levi, die in der Nähe des neu zu gestaltenden Platzes in der Allerheiligenstraße 20 wohnten, und gedenkt der Repressalien und der Verfolgung der Familie Levi im Holocaust. Die Ehrung berücksichtigt insbesondere auch die Leistungen von Anni Levi als Witwe und Mutter von acht Kindern nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ortsbeirat 1 würdigt mit der Benennung das Leben der beiden Geehrten, gedenkt der Ermordung von Erwin Levi und erinnert an die positive, demokratische Erziehungsarbeit von Anni Levi.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 17. Dezember 2023OFOF 1099/1Quartiersplatz Albusstraße: Wie ist der aktuelle Planungsstand?Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 16. Januar 2024VV 829Quartiersplatz Albusstraße: Wie ist der aktuelle Planungsstand?Anfrage
- 21. Juni 2024STST 1311Quartiersplatz Albusstraße: Wie ist der aktuelle Planungsstand?Stellungnahme
- 17. Februar 2025STST 273Quartiersplatz Albusstraße: Wie ist der aktuelle Planungsstand?Stellungnahme
- 27. Mai 2025OFOF 1661/1Quartiersplatz Albusstraße in „Anni-und-Erwin-Levi-Platz“ benennenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke
- 27. Mai 2025OFOF 1662/1Quartiersplatz Albusstraße gestalten und Ehrung von Anni und Erwin Levi ermöglichenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke
- 24. Juni 2025Sie sind hierOIOI 107Quartiersplatz Albusstraße in „Anni-und-Erwin-Levi-Platz“ benennenInitiative
- 24. Juni 2025OMOM 7169Quartiersplatz Albusstraße gestalten und Ehrung von Anni und Erwin Levi ermöglichenDirektanregung
- 1. September 2025BB 320Quartiersplatz Albusstraße in „Anni-und-Erwin-Levi-Platz“ benennenMagistratsbericht
- 18. Mai 2026Antwort des Magistrats · nach 126 WochenSTST 935Quartiersplatz Albusstraße gestalten und Ehrung von Anni und Erwin Levi ermöglichenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Initiative kann der Ortsbeirat dem Magistrat direkt Handlungsaufträge erteilen — bei Themen, für die er eigene Entscheidungsrechte hat (z. B. Verkehrsberuhigung, Straßenbenennung, Spielplätze). Der Magistrat führt aus oder erarbeitet einen Bericht.
- 1Ortsbeirat beschließt Initiative
- 2direkt an den Magistrat
- 3Magistrat führt aus oder berichtet