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Quartiersplatz Albusstraße in "Anni-und-Erwin-Levi-Platz" benennen

Vorlagentyp: OFGRÜNECDUSPDFDP
122 Wochen bis zur Antwort8 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
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Idee
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Zusammenfassung

Der Ortsbeirat beantragt die Benennung des neu entstehenden Quartiersplatzes Albusstraße Ecke Breite Gasse in "Anni-und-Erwin-Levi-Platz". Diese Ehrung soll das Andenken an die Eheleute Levi bewahren, die während des Holocausts verfolgt wurden und an die Leistungen von Anni Levi nach dem Zweiten Weltkrieg erinnern.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Antrag

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat wird gemäß § 3 Absatz 3 Satz 2 Ziffer 1 der Geschäftsordnung der Ortsbeiräte (OI) aufgefordert, den neu entstehenden Quartiersplatz Albusstraße Ecke Breite Gasse in "Anni-und-Erwin-Levi-Platz" zu benennen.

Begründung

Die Benennung ehrt die Eheleute Erwin und Anni Levi, die in der Nähe des neu zu gestaltenden Platzes in der Allerheiligenstraße 20 gewohnt haben und gedenkt den Repressalien und der Verfolgung der Familie Levi im Holocaust. Die Ehrung berücksichtigt insbesondere auch die Leistungen von Anni Levi als Witwe und Mutter von acht Kindern nach dem Zweiten Weltkrieg. Erwin Levi wurde am 24. Februar 1909 in Berlin geboren, lebte ab 1914 in Frankfurt am Main und war unter anderem als Packer und Autoschlosser bei der Firma "Ford" tätig. Infolge seiner Deportation aus Frankfurt am 6. April 1943 wurde Levi in Auschwitz durch die Nationalsozialisten ermordet. Sein genaues Todesdatum ist unbekannt. Für ihn liegt bereits seit 2008 ein Stolperstein vor seinem letzten Wohnsitz in der Allerheiligenstraße 20. Anni Levi wurde 1911 geboren, arbeitete als Verkäuferin und lernte Erwin Levi im Café Rumpelmayer am Opernplatz kennen. Beide heirateten am 9. November 1933. Nach nationalsozialistischer Definition handelte es sich um eine sogenannte "Mischehe", da Anni Levi nichtjüdisch und evangelisch war. Beide bekamen zwischen 1932 und 1943 fünf Söhne und drei Töchter. Die Familie wurde Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Entrechtung. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste Anni Levi die Tatsache verkraften, dass ihr Ehemann das Naziregime nicht überlebt hatte und stand nach Aussage ihrer Hinterbliebenen vor dem materiellen Nichts. In dieser schwierigen Lage erzog sie ihre Kinder nach dem Motto: "Jetzt lerne ich meinen Kindern das Lachen und nicht das Hassen." Anni Levi ist am 2. Oktober 1998 verstorben. Der Ortsbeirat 1 würdigt mit der Benennung das Leben der beiden Geehrten, gedenkt der Ermordung von Erwin Levi und erinnert an die positive, demokratische Erziehungsarbeit von Anni Levi.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 16. Januar 2024VV 829Quartiersplatz Albusstraße: Wie ist der aktuelle Planungsstand?Anfrage
  2. 17. Februar 2025STST 273Quartiersplatz Albusstraße: Wie ist der aktuelle Planungsstand?Stellungnahme
  3. 27. Mai 2025OFOF 1662/1Quartiersplatz Albusstraße gestalten und Ehrung von Anni und Erwin Levi ermöglichenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke
  4. 27. Mai 2025Sie sind hier
    OFOF 1661/1Quartiersplatz Albusstraße in „Anni-und-Erwin-Levi-Platz“ benennen
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke
  5. 24. Juni 2025OIOI 107Quartiersplatz Albusstraße in „Anni-und-Erwin-Levi-Platz“ benennenInitiative
  6. 24. Juni 2025OMOM 7169Quartiersplatz Albusstraße gestalten und Ehrung von Anni und Erwin Levi ermöglichenDirektanregung
  7. 1. September 2025BB 320Quartiersplatz Albusstraße in „Anni-und-Erwin-Levi-Platz“ benennenMagistratsbericht
  8. 18. Mai 2026Antwort des Magistrats · nach 122 WochenSTST 935Quartiersplatz Albusstraße gestalten und Ehrung von Anni und Erwin Levi ermöglichenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 1
Sitzung 40 · 24.06.2025
TO I, TOP 29
Angenommen
Initiative OI 107 2025 Die Vorlage OF 1661/1 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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