Interessen von Anwohnern am Grüneburgweg schützen
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Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, Maßnahmen zu prüfen, um sicherzustellen, dass Anwohner-Parkplätze am Grüneburgweg ausschließlich den Anwohnern zur Verfügung stehen. Dies geschieht aufgrund von Beschwerden über die Nutzung durch Nicht-Anwohner und die damit verbundenen Schwierigkeiten für die Anwohner, Parkplätze zu finden.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und an den Ortsbeirat zu berichten, welche Maßnahmen er ergreift, damit Anwohner-Parkplätze den Anwohnerinnen und Anwohnern am Grüneburgweg tatsächlich zur Verfügung stehen (und nicht von Nicht-Anwohnern zugeparkt sind).
Begründung
Beschwerde von Anwohnern im Grüneburgweg Nach Einschätzung von Anwohnern im Grüneburgweg wird seit der Umgestaltung des Grüneburgwegs ca. ein Drittel der Anwohnerparkplätze insbesondere im mittleren Teil des Grüneburgwegs von Verkehrsteilnehmern genutzt, die nicht in diesem Stadtbezirk wohnen. Außerdem kommt es häufig zu weiteren Regelverstößen, da parkende Nicht-Anwohner kein Parkticket erwerben, siehe Fotos mit PKWs ohne Anwohner-Parkausweis und z.T. Kennzeichen nicht von Frankfurt als Anlage
- Da durch die Umgestaltung des Grüneburgwegs außerdem Parkplätze weggefallen sind, müssen Anwohner häufig im Viertel kreisen, um einen Parkplatz zu finden. Dadurch kommt es zu zusätzlichen Verkehrsemissionen. Laut Auskunft der Städtischen Verkehrspolizei (Amt 36) am 13.9.2022 wurde der Bewohnerparkbereich 16 am Grüneburgweg zuletzt in der
- Kalenderwoche (22.-28.8.2022) im Spätdienst kontrolliert. Daher ist davon auszugehen, dass im besten Fall nur ca. alle zwei bis drei Wochen solche Verkehrskontrollen am Grüneburgweg stattfinden. Eine höhere Überwachungsintensität könne die Städtische Verkehrspolizei aufgrund des hohen Beschwerdeaufkommens aus allen Teilen der Stadt nicht gewährleisten, s.u. die Stellungnahme vom 13.9.2022 als Anlage
- Dies ist aus Sicht des Ortsbeirats nicht ausreichend, um die Interessen von Anwohnerinnen und Anwohnern wohnortnah zu parken, ausreichend zu schützen. Auch kann diese Situation beispielsweise für Familien mit Kindern, ältere Menschen oder Personen mit gewissen Einschränkungen, insbesondere, wenn sie nicht berechtigt sind, auf Sonderparkplätzen, zu parken, zu einer großen Belastung werden Daher bittet der Ortsbeirat den Magistrat, ihn zu informieren, welche Maßnahmen er ergreift, damit Anwohner-Parkplätze tatsächlich den Anwohnerinnen und Anwohnern zur Verfügung stehen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. September 2022Sie sind hierOFOF 492/2Interessen von Anwohnern am Grüneburgweg schützenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 7. November 2022OMOM 3100Interessen von Anwohnern am Grüneburgweg schützenDirektanregung
- 5. Juni 2023Antwort des Magistrats · nach 37 WochenSTST 1275Interessen von Anwohnern am Grüneburgweg schützenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: 2 GRÜNE, CDU, SPD und ÖkoLinX-ARL gegen 4 GRÜNE, FDP und LINKE. (= Ablehnung); BFF (= Enthaltung)