Konzept für eine Neugestaltung des Mainufers zwischen Rampe Deutschherrnviertel und Rudererdorf
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Thema Fahrradfahren verfolgenBegründung
Mainufers zwischen Rampe Deutschherrnviertel und Rudererdorf Der Ortsbeirat bittet den Magistrat, ein Konzept für die Gestaltung des Mainufers (Mainwasen) von der Rampe im Deutschherrenviertel bis zum Parkplatz Rudererdorf zu erstellen. Konflikte zwischen Fußgängern, Sportlern und Radlern sind zu reduzieren, innovative Beleuchtungsmöglichkeiten zu erwägen. Begründung: Der Radverkehr auf dem Mainuferweg hat stark zugenommen. Selbst E-Bikes fahren dort immer häufiger, obwohl sie dort nicht zulässig sind. Sportlerinnen und Spaziergänger nutzen die schön gelegene Strecke gleichfalls intensiv. Das führt insbesondere in den Abendstunden vor allem in der dunklen Jahreshälfte zu Konflikten, wenn viele Sportler und Berufspendler unterwegs sind. Es nutzt wenig, darauf zu verweisen, dass Radler durch angepasste Fahrweise Gefährdungen vermeiden müssen. Für Pendler gibt es kaum eine Alternative. Sie sind nach einem langen Arbeitstag unter Umständen nicht ausreichend konzentriert. Durch schlecht sitzende Fahrradleuchten oder Kopfleuchten von Joggern, werden Radler im Gegenverkehr immer wieder überraschend geblendet. Besonders ältere Verkehrsteilnehmer fahren dann viele Meter blind und gefährden dadurch sich und andere. Eine klassische Beleuchtung kommt für den Mainwasen als Landschaftsschutzgebiet nicht in Frage. Daher soll geprüft werden, ob eine lichtarme Beleuchtung, die nur einen geringen Raum über der Asphaltoberfläche erhellt, den Zielkonflikt zwischen Verkehrssicherheit und Naturschutz auflösen kann. In Offenbach und Höchst konnte der Konflikt zwischen Rad- und Fußverkehr entschärft werden, indem der uferfernere Weg dem Radverkehr zugewiesen wurde. Der ist im Mainwasen nur ein Schotterweg, der von den meisten Radlern nicht angenommen wird. Eventuell kann durch eine Verbesserung der Fahrbahnbeschaffenheit die Akzeptanz erhöht werden.
Inhalt
Antrag vom 17.10.2018, OF 1022/5
Betreff: Konzept für eine Neugestaltung des Mainufers zwischen Rampe Deutschherrnviertel und Rudererdorf Der Ortsbeirat bittet den Magistrat, ein Konzept für die Gestaltung des Mainufers (Mainwasen) von der Rampe im Deutschherrenviertel bis zum Parkplatz Rudererdorf zu erstellen. Konflikte zwischen Fußgängern, Sportlern und Radlern sind zu reduzieren, innovative Beleuchtungsmöglichkeiten zu erwägen.
Begründung: Der Radverkehr auf dem Mainuferweg hat stark zugenommen. Selbst E-Bikes fahren dort immer häufiger, obwohl sie dort nicht zulässig sind. Sportlerinnen und Spaziergänger nutzen die schön gelegene Strecke gleichfalls intensiv. Das führt insbesondere in den Abendstunden vor allem in der dunklen Jahreshälfte zu Konflikten, wenn viele Sportler und Berufspendler unterwegs sind. Es nutzt wenig, darauf zu verweisen, dass Radler durch angepasste Fahrweise Gefährdungen vermeiden müssen. Für Pendler gibt es kaum eine Alternative. Sie sind nach einem langen Arbeitstag unter Umständen nicht ausreichend konzentriert. Durch schlecht sitzende Fahrradleuchten oder Kopfleuchten von Joggern, werden Radler im Gegenverkehr immer wieder überraschend geblendet. Besonders ältere Verkehrsteilnehmer fahren dann viele Meter blind und gefährden dadurch sich und andere. Eine klassische Beleuchtung kommt für den Mainwasen als Landschaftsschutzgebiet nicht in Frage. Daher soll geprüft werden, ob eine lichtarme Beleuchtung, die nur einen geringen Raum über der Asphaltoberfläche erhellt, den Zielkonflikt zwischen Verkehrssicherheit und Naturschutz auflösen kann. In Offenbach und Höchst konnte der Konflikt zwischen Rad- und Fußverkehr entschärft werden, indem der uferfernere Weg dem Radverkehr zugewiesen wurde. Der ist im Mainwasen nur ein Schotterweg, der von den meisten Radlern nicht angenommen wird. Eventuell kann durch eine Verbesserung der Fahrbahnbeschaffenheit die Akzeptanz erhöht werden.Beratung im Ortsbeirat: 5
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 17. Oktober 2018Sie sind hierOFOF 1022/5Konzept für eine Neugestaltung des Mainufers zwischen Rampe Deutschherrnviertel und RudererdorfOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 2. November 2018OMOM 3922Konzept für eine Neugestaltung des Mainufers zwischen Rampe Deutschherrnviertel und RudererdorfDirektanregung
- 4. Februar 2019STST 304Konzept für eine Neugestaltung des Mainufers zwischen Rampe Deutschherrnviertel und RudererdorfStellungnahme
- 17. Januar 2020OMOM 5597Beleuchtung GerbermühlstraßeDirektanregung
- 15. Januar 2021STST 59Beleuchtung GerbermühlstraßeStellungnahme
- 3. Januar 2022OFOF 302/5Durchgehend beleuchtete Fuß- und Radwegverbindung zwischen Frankfurt und Offenbach schaffenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 18. Februar 2022OAOA 154Durchgehend beleuchtete Fuß- und Radwegverbindung zwischen Frankfurt und Offenbach schaffenAnregung
- 22. Juli 2022Antwort des Magistrats · nach 196 WochenSTST 1651Durchgehend beleuchtete Fuß- und Radwegverbindung zwischen Frankfurt und Offenbach schaffenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme