Planung und Konzepterstellung eines Kinder- und Jugendtheaters
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenBegründung
Kinder- und Jugendtheaters Die Stadtverordnetenversammlung hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Errichtung eines Kinder- und Jugendtheaters befasst. Auch wenn einzelne Theater und Theatergruppen bereits ein Repertoire für Kinder und Jugendliche anbieten, fehlt ein Haus mit ganzjährigem Spielplan und Aufführungen. Das bestehende Angebot soll so durch ein neues zeitgenössisches Angebot erweitert, der Publikumszuspruch für das Kinder- und Jugendtheater im Hinblick auf kulturelle Jugendbildung verbreitert und intensiviert werden. Ein Kinder- und Jugendtheater richtet sich mit seinem Angebot zudem an Familien. Gleichzeitig bietet ein Kinder- und Jugendtheater als kreativer Ort und Haus des Kindes und der Jugendlichen eine Plattform nicht nur für stadtweite mit Schulen abgestimmte, regelmäßige Aufführungen und theaterpädagogische Projekte. Regelmäßige Aufführungen und theaterpädagogische Projekte könnten auch in den Schulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen der Umlandgemeinden stattfinden. Ein selbstständiges Kinder- und Jugendtheater wird die Theaterlandschaft in Frankfurt sinnvoll ergänzen. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat wird beauftragt, zeitnah ein eigenständiges Kinder- und Jugendtheater in selbstständiger Trägerschaft zu planen und konzeptionell vorzubereiten. Orientierungshilfen in inhaltlicher, künstlerischer, organisatorischer und finanzieller Hinsicht können ähnliche Einrichtungen wie in Stuttgart oder Berlin sein.
- Das Zoogesellschaftshaus wird als idealer Standort für das Kinder- und Jugendtheater präferiert.
- Der Magistrat wird beauftragt, ein Gesamtkonzept zur Umnutzung und baulichen Sanierung des Zoogesellschaftshauses zu erarbeiten. Als Nutzungen bzw. Nutzer sind Kinder- und Jugendtheater, Fritz-Rémond-Theater, Gastronomie, Zoologischer Garten und die Zoologische Gesellschaft vorgesehen.
- Das Kulturdezernat wird mit der Erarbeitung der notwendigen Grundlagen und der Planung zu Ziff.1 bis Ziff. 3 mit dem Ziel beauftragt, ein Raumprogramm aufzustellen und Kostenschätzungen zu erarbeiten.
- Unabhängig von den vorgenannten Ziffern soll der Magistrat versuchen, das Land Hessen, die Umlandgemeinden und den Kulturfonds Rhein/Main mit in die Planung und Konzeption des Kinder- und Jugendtheaters einzubeziehen und für eine gemeinsame Trägerschaft zu gewinnen.
Inhalt
Antrag vom 23.01.2017, NR 221
Betreff: Planung und Konzepterstellung eines Kinder- und Jugendtheaters Die Stadtverordnetenversammlung hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Errichtung eines Kinder- und Jugendtheaters befasst. Auch wenn einzelne Theater und Theatergruppen bereits ein Repertoire für Kinder und Jugendliche anbieten, fehlt ein Haus mit ganzjährigem Spielplan und Aufführungen. Das bestehende Angebot soll so durch ein neues zeitgenössisches Angebot erweitert, der Publikumszuspruch für das Kinder- und Jugendtheater im Hinblick auf kulturelle Jugendbildung verbreitert und intensiviert werden. Ein Kinder- und Jugendtheater richtet sich mit seinem Angebot zudem an Familien. Gleichzeitig bietet ein Kinder- und Jugendtheater als kreativer Ort und Haus des Kindes und der Jugendlichen eine Plattform nicht nur für stadtweite mit Schulen abgestimmte, regelmäßige Aufführungen und theaterpädagogische Projekte. Regelmäßige Aufführungen und theaterpädagogische Projekte könnten auch in den Schulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen der Umlandgemeinden stattfinden. Ein selbstständiges Kinder- und Jugendtheater wird die Theaterlandschaft in Frankfurt sinnvoll ergänzen. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat wird beauftragt, zeitnah ein eigenständiges Kinder- und Jugendtheater in selbstständiger Trägerschaft zu planen und konzeptionell vorzubereiten. Orientierungshilfen in inhaltlicher, künstlerischer, organisatorischer und finanzieller Hinsicht können ähnliche Einrichtungen wie in Stuttgart oder Berlin sein.
- Das Zoogesellschaftshaus wird als idealer Standort für das Kinder- und Jugendtheater präferiert.
- Der Magistrat wird beauftragt, ein Gesamtkonzept zur Umnutzung und baulichen Sanierung des Zoogesellschaftshauses zu erarbeiten. Als Nutzungen bzw. Nutzer sind Kinder- und Jugendtheater, Fritz-Rémond-Theater, Gastronomie, Zoologischer Garten und die Zoologische Gesellschaft vorgesehen.
- Das Kulturdezernat wird mit der Erarbeitung der notwendigen Grundlagen und der Planung zu Ziff.1 bis Ziff. 3 mit dem Ziel beauftragt, ein Raumprogramm aufzustellen und Kostenschätzungen zu erarbeiten.
- Unabhängig von den vorgenannten Ziffern soll der Magistrat versuchen, das Land Hessen, die Umlandgemeinden und den Kulturfonds Rhein/Main mit in die Planung und Konzeption des Kinder- und Jugendtheaters einzubeziehen und für eine gemeinsame Trägerschaft zu gewinnen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 23. Januar 2017Sie sind hierNRNR 221Planung und Konzepterstellung eines Kinder- und JugendtheatersSTVV-Antrag · CDU, SPD, GRÜNE
- 28. April 2017MM 92Planung und Konzepterstellung eines Kinder- und Jugendtheaters/Zukunft des Zoo-GesellschaftshausesMagistratsvortrag
- 4. Mai 2018BB 122Planung und Konzepterstellung eines Kinder- und Jugendtheaters/Zukunft des ZooGesellschaftshausesMagistratsbericht
- 16. November 2018BB 363Planung und Konzepterstellung eines Kinder- und Jugendtheaters/Zukunft des ZooGesellschaftshausesMagistratsbericht
- 17. Mai 2019Antwort des Magistrats · nach 121 WochenBB 200Planung und Konzepterstellung eines Kinder- und Jugendtheaters/Zukunft des Zoo-GesellschaftshausesMagistratsbericht
- 23. August 2019MM 123Planung und Konzepterstellung eines Kinder- und Jugendtheaters/Zukunft des Zoogesellschaftshauses hier: GrundsatzbeschlussMagistratsvortrag
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, GRÜNE, 3 CDU, LINKE., FDP, ÖkoLinX-ARL, BFF und dFfm gegen 1 CDU (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Ziffern 1. und 5.: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER Ziffern 2. bis 4.: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION gegen FRANKFURTER (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und ÖkoLinX-ARL
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.