Sozialer Segregation frühzeitig begegnen
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Thema Wohnen verfolgenBegründung
begegnen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistratsbericht B 167/10 wird mit der folgenden Maßgabe zur Kenntnis genommen: Die sozialräumliche Betrachtung der sozialen Segregation wird dahingehend ausgeweitet, dass künftig die soziale Durchmischung in allen Frankfurter Stadtbezirken Gegenstand der Analyse und Berichterstattung ist (nicht wie bislang nur die BewohnerInnenstruktur innerhalb von Wohnquartieren mit einem hohen Anteil an BezieherInnen von Transferleistungen). Begründung: Das dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung angegliederte Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat kürzlich in einer Studie zu Trends der Polarisierung in deutschen Städten festgestellt, dass die soziale Segregation innerhalb der bundesdeutschen Großstädte deutlich zunimmt. Auch in dem vorliegenden Wohnungsmarktbericht wird für Frankfurt erstmals ein deutliches Ansteigen der sozialen Segregation festgestellt. Um dem in den wohnungspolitischen Leitlinien formulierten Ziel einer ausgewogenen BewohnerInnenstruktur gerecht werden zu können, ist es notwendig, frühzeitig von gegenläufigen Tendenzen - in allen Stadtbezirken und quer durch alle Einkommensschichten - Kenntnis zu erhalten und darauf zu reagieren.
Inhalt
Antrag vom 26.07.2010, NR 1931
Betreff: Sozialer Segregation frühzeitig begegnen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistratsbericht B 167/10 wird mit der folgenden Maßgabe zur Kenntnis genommen: Die sozialräumliche Betrachtung der sozialen Segregation wird dahingehend ausgeweitet, dass künftig die soziale Durchmischung in allen Frankfurter Stadtbezirken Gegenstand der Analyse und Berichterstattung ist (nicht wie bislang nur die BewohnerInnenstruktur innerhalb von Wohnquartieren mit einem hohen Anteil an BezieherInnen von Transferleistungen).
Begründung: Das dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung angegliederte Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat kürzlich in einer Studie zu Trends der Polarisierung in deutschen Städten festgestellt, dass die soziale Segregation innerhalb der bundesdeutschen Großstädte deutlich zunimmt. Auch in dem vorliegenden Wohnungsmarktbericht wird für Frankfurt erstmals ein deutliches Ansteigen der sozialen Segregation festgestellt. Um dem in den wohnungspolitischen Leitlinien formulierten Ziel einer ausgewogenen BewohnerInnenstruktur gerecht werden zu können, ist es notwendig, frühzeitig von gegenläufigen Tendenzen - in allen Stadtbezirken und quer durch alle Einkommensschichten - Kenntnis zu erhalten und darauf zu reagieren.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 05.03.2010, B 167 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Ausschuss für Soziales und Gesundheit Zuständige sonstige Gremien: KAV Versandpaket: 04.08.2010
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. März 2010BB 167Leitlinien Wohnen Wohnungsmarktbericht 2008Magistratsbericht
- 26. Juli 2010Sie sind hierNRNR 1931Sozialer Segregation frühzeitig begegnenSTVV-Antrag · GRÜNE
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG gegen FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (B 167 = Zurückweisung, NR 1931 = Satz 1 Ablehnung, Rest der Vorlage = Annahme) Stv. Holtz (B 167 = Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FAG (B 167 = Kenntnis, NR 1931 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, FREIE WÄHLER und REP zu 2. zu a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und REP gegen FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung)