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Mobilitätsstationen

Vorlagentyp: NRCDU
2 Stationen im Verfahren3 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, ein stadtweites System von Mobilitätsstationen für Sharing-Angebote zu etablieren, um den Umstieg auf alternative Verkehrsmittel zu fördern und den Autoverkehr zu reduzieren. Die Standorte sollen in Abstimmung mit den Ortsbeiräten festgelegt werden, um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu sichern.

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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

  1. Der Magistratsvortrag M 94 vom 13.06.2025 "Aufbau eines stadtweiten Systems von Mobilitätsstationen für Sharing-Angebote . ." wird mit der Maßgabe beschlossen, dass die Standorte für M- und L-Stationen im Einvernehmen mit dem jeweiligen Ortsbeirat festzulegen sind.
  2. Die Ziff. III des M 94 vom 13.06.2025, nach der die traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH die Umsetzung der Gesamtkoordination übernimmt, wird abgelehnt. Die Gesamtkoordination wird im Zuständigkeitsbereich des Dezernats XII - Mobilität - einem bestehenden Fachamt oder einer neu einzurichtenden Verwaltungseinheit, etwa einer Stabsstelle für intermodale und verkehrsträgerübergreifende Mobilitätssteuerung, übertragen.

Begründung

Es ist sinnvoll, im öffentlichen Raum Mobilitätsstation zur Ausleihe von Fahrrädern, E-Scootern und Carsharing-Fahrzeugen einzurichten. Damit wird zum einen, gerade auch bei einer räumlichen Nähe zu Haltestellen des ÖPNV, der Umstieg auf andere Verkehrsmittel gestärkt, um den Autoverkehr zu verringern. Zum anderen werden teils chaotische, die Verkehrssicherheit von Fußgängern beeinträchtigende Zustände beim Abstellten von Leihfahrrädern und E-Scootern beordnet. Dabei werden die Mobilitätsstationen in Konkurrenz zu anderen Nutzungen Flächen im Straßenraum belegen. M- und L-Stationen, zusammen 417 Anlagen, sollen jeweils einen Flächenbedarf von vier bzw. sechs Stellplätzen haben. Um bei der großen Anzahl an Stationen die Akzeptanz in der Bevölkerung zu sichern, müssen die Standorte im Einvernehmen mit den Ortsbeiräten festgelegt werden. Die Ortsbeiräte haben eine gute Ortkenntnis, um die Notwendigkeit und Angemessenheit der Standorte beurteilen zu können. Die Beauftragung von traffiQ widerspricht deren eigentlichem Auftrag. traffiQ wurde gemäß Hessischem ÖPNV-Gesetz durch die Stadt Frankfurt am Main gegründet, um die Planung, Organisation und Qualitätssicherung des öffentlichen Personennahverkehrs - insbesondere von Bus und Bahn - sicherzustellen. Die operative Steuerung, bauliche Umsetzung und das Fördermittelmanagement für städtische Infrastrukturmaßnahmen liegt bei den Fachämtern. Eine Übertragung dieser Aufgaben an traffiQ schafft neue Doppelstrukturen und wirft erhebliche Fragen nach der fachlichen Abgrenzung und politischen Steuerbarkeit auf. Wer künftig die Prioritäten bei Standortentscheidungen, Auswahlkriterien für Anbieter oder technische Standards setzen soll, bleibt in der aktuellen Planung offen. Die Gesamtkoordination für Mobilitätsstationen soll daher bei einem schon jetzt mit der Umsetzung von Mobilitätsinfrastrukturmaßnahmen befassten Fachamt liegen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 13. Juni 2025MM 94Aufbau eines stadtweiten Systems von Mobilitätsstationen für Sharing-Angebote hier: Bau- und Finanzierungsvorlage sowie Verlagerung des Projekts „Ladeinfrastruktur/E-Mobilität“ zum Dezernat XIIMagistratsvortrag
  2. 16. Juni 2025Sie sind hier
    NRNR 1286Mobilitätsstationen
    STVV-Antrag · CDU

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 37 · 23.06.2025
TO I, TOP 30
Abgelehnt
1. Der Vorlage M 94 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1286 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltFRAKTION
Ablehnung:
CDU
Sonstige:
Linke (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)BFF-BIG (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)AfD (M 94 und NR 1286 = Votum im Haupt- und Finanzausschuss)ÖkoLinX-ELF (M 94 = Annahme, NR 1286 = Ablehnung)
zu 2)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltFRAKTION
Ablehnung:
CDUBFF-BIG
Sonstige:
Linke (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1286); Linke und BFF-BIG (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) zu 2. GRÜNE, SPD, FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU und BFF-BIG (= Annahme); Linke (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (M 94 und NR 1286 = Votum im Haupt- und Finanzausschuss) ÖkoLinX-ELF (M 94 = Annahme, NR 1286 = Ablehnung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 40 · 01.07.2025
TO I, TOP 11
Abgelehnt
1. Der Vorlage M 94 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1286 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUBFF-BIGAfD
Sonstige:
Gartenpartei (M 94 = Enthaltung, NR 1286 = Prüfung und Berichterstattung)Stadtv. Yilmaz (M 94 = Annahme, NR 1286 = Ablehnung)Stadtv. Bäppler-Wolf (M 94 und NR 1286 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPAfDVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, Linke, FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU und BFF-BIG (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1286) sowie AfD (= Ablehnung) zu 2. GRÜNE, SPD, Linke, FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU und BFF-BIG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (M 94 = Enthaltung, NR 1286 = Prüfung und Berichterstattung) Stadtv. Yilmaz (M 94 = Annahme, NR 1286 = Ablehnung) Stadtv. Bäppler-Wolf (M 94 und NR 1286 = Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 42 · 03.07.2025
TO I, TOP 9
Abgelehnt
1. Der Vorlage M 94 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. a) Die Vorlage NR 1286 wird abgelehnt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Papke, Huber, Luxen, Nagel und Dr. Knacker sowie von Stadtrat Siefert dienen zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPVoltFRAKTION
Ablehnung:
CDUBFF-BIGAfD
Enthaltung:
Gartenpartei
zu 2 / a)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPAfDVoltFRAKTION
Ablehnung:
CDUBFF-BIGGartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, Linke, FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU und BFF-BIG (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1286) sowie AfD (= Ablehnung); Gartenpartei (= Enthaltung) zu 2. zu a) GRÜNE, SPD, Linke, FDP, AfD, Volt und FRAKTION gegen CDU und BFF-BIG (= Annahme) sowie Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)

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