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Ladeinfrastruktur Nieder-Erlenbach

Vorlagentyp: STMagistrat
19 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat betont die Notwendigkeit des Ausbaus der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Frankfurt, um die Wirtschaftlichkeit und Attraktivität zu steigern. Die Netzkapazität muss dabei bedarfsorientiert und wirtschaftlich ausgebaut werden, um eine zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Frankfurt ist eine wichtige Voraussetzung für eine zügige Etablierung von Elektrofahrzeugen. Mehr Elektrofahrzeuge steigern die Wirtschaftlichkeit der Ladeinfrastruktur und mehr Ladeinfrastruktur steigert die Attraktivität für Elektrofahrzeuge. Beide Faktoren bedingen sich gegenseitig. Grundsätzlich ist die vor Ort vorhandene Netzkapazität stets eine Voraussetzung für den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur um weiterhin Versorgungssicherheit und -qualität gewährleisten zu können. Hierbei muss ein Ausbau der Netzkapazität stets in einem wirtschaftlichen Verhältnis zwischen zukunftsgerechtem Netzausbau und kostengünstiger Strombereitstellung stehen. Auch kann der Ausbau der Netze stets nur bedarfsorientiert erfolgen. Damit das Netz technisch und wirtschaftlich so ausgelegt werden kann, dass alle Anschlussanfragen bedient und zugleich die Netzentgelte für die Verbraucher geringgehalten werden, ist es erforderlich, dass alle installierten Ladepunkte erfasst werden. Vor diesem Hintergrund ist grundsätzlich jeder Ladepunkt über das eigens dafür erstellte Datenblatt bei der Netzdienste RheinMain GmbH (NRM) anzuzeigen. Bei einer Gesamtladeleistung je Anschlusspunkt von mehr als 12 Kilovoltampere (kVA) sind Ladepunkte darüber hinaus grundsätzlich durch die NRM genehmigungspflichtig. Dadurch gewährleisten Mainova und NRM auch weiterhin die zuverlässige Stromversorgung der Anschlussnehmer. Sofern es aufgrund steigenden Energiebedarfs notwendig wird, kann die Netzkapazität rechtzeitig erhöht werden. Als Unternehmen ist die Mainova AG dem wirtschaftlichen Handeln verpflichtet. Eine exemplarische Analyse am Beispiel verschiedener Straßenzüge würde in diesem Zusammenhang, ohne konkreten Projektbezug, erhebliche Ressourcen binden. Die Mainova AG berät Interessenten auch individuell bei Fragen zu privaten Lademöglichkeiten, (wie etwa dem "Mainova ChargeKit Home") welche durch die Förderbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) seit dem 24.11.2020 gefördert werden. Weitere Informationen dazu finden sich unter www.mainova-wallbox.de.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 1. September 2020OFOF 287/13Ladeinfrastruktur Nieder ErlenbachOrtsbeiratsantrag · SPD
  2. 15. September 2020OMOM 6544Ladeinfrastruktur Nieder-ErlenbachDirektanregung
  3. 11. Januar 2021Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 19 Wochen
    STST 9Ladeinfrastruktur Nieder-Erlenbach
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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