Bestandsaufnahme der Entwässerungseinrichtungen und Drainageanlagen im Ortsbezirk 10
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Zusammenfassung
Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit der Bestandsaufnahme der Entwässerungseinrichtungen im Ortsbezirk 10. Es wird festgestellt, dass die Entwässerungssysteme in Berkersheim keinen Einfluss auf die Kapazität der öffentlichen Anlagen haben und dass die Kanalisation nicht für extreme Starkregenereignisse ausgelegt ist. Die Ergebnisse sollen zur Verbesserung der Entwässerungssituation beitragen.
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E-Mail-Abo einrichtenStellungnahme des Magistrats
Dem Magistrat - Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) - liegt bereits eine hydraulische Bestandsaufnahme sämtlicher im Ortsbezirk 10 liegenden öffentlichen Entwässerungsanlagen vor bzw. befindet sich derzeit für die Stadtteile Frankfurter Berg und Bonames noch in der Bearbeitung. Sofern in Kanalnetzberechnungen Schwachstellen im System aufgedeckt werden, werden diese von der SEF nach und nach behoben. Die Aufnahme des baulichen Zustandes (Inspektion) sowie betriebliche Überprüfungen werden turnusmäßig und bei konkreten Anlässen durchgeführt. Zur Entwässerung im Ortsbezirk 10 ist anzumerken, dass die Entwässerung des Stadtteils Berkersheim keinen Einfluss auf die Kapazität der öffentlichen Entwässerungsanlagen in den westlich der Homburger Landstraße gelegenen Wohngebieten am Frankfurter Berg hat (Klare Trennung, unterschiedliche Entwässerungsrichtungen). Die öffentliche Kanalisation kann nicht für einen extremen Starkregen ausgelegt werden und staut planmäßig beim Bemessungsregen bis zur Straßenoberkante ein. Bei Starkregen fließt das Regenwasser vorrangig auf der Oberfläche ab. Die Schäden entstehen dann durch das Eindringen der Sturzfluten in Lücken im jeweiligen Objektschutz (Kellertreppen, Lichtschächte, ebenerdige Eingänge etc.) oder durch defekte bzw. fehlende Rückstausicherungen gegen den Wasserdruck aus der Kanalisation. Hinzu kommen defekte Anschlussleitungen oder illegal angeschlossene Hausdrainagen, durch die das Wasser in den Boden drückt. Gemäß § 11 der Satzung über die Entwässerung der Stadt Frankfurt am Main (EWS) ist das Einleiten von Grund- und Drainagewasser in die öffentlichen Entwässerungsanlagen grundsätzlich nicht zulässig. Lage und Eigentumsverhältnisse von historischen Drainageanlagen sind im Stadtgebiet größtenteils unbekannt. So ist auch das erwähnte "Drainagesystem mit gekoppelten Zisternen als Rückhaltebecken" im Bereich Am Hohlacker/An der Roseneller nicht bekannt. Die Folgen einer Versandung dieses erwähnten Drainagesystems hätte jedoch, wenn überhaupt, nur auf einen sehr kleinen Teil von Berkersheim Auswirkung. Nach wasserwirtschaftlichen Gesichtspunkten sind Drainageabflüsse für den oberflächigen Abfluss bei kurzzeitigen Starkregenereignissen unwesentlich und eine Bestandsaufnahme von Drainageanlagen im Ortsbezirk 10 für diese Thematik nicht zielführend.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 1. September 2020OFOF 1034/10Bestandsaufnahme der Entwässerungseinrichtungen und Drainageanlagen im Ortsbezirk 10Ortsbeiratsantrag · FDP
- 15. September 2020OMOM 6500Bestandsaufnahme der Entwässerungseinrichtungen und Drainageanlagen im Ortsbezirk 10Direktanregung
- 8. Februar 2021Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 23 WochenSTST 290Bestandsaufnahme der Entwässerungseinrichtungen und Drainageanlagen im Ortsbezirk 10Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab