Miyawaki-Wäldchen am Sinaipark?
Stellungnahme des Magistrats
Der Magistrat hat auf Grundlage des genannten Antrags der GRÜNEN-, SPD-, FDP- und Volt-Fraktion vom 11.05.2023, NR 659, bereits zahlreiche Flächen hinsichtlich ihrer Eignung zur Anlage eines Tiny Forest geprüft und wird diese Prüfung auch weiter fortführen. Grundsätzlich bieten sich zu entsiegelnde Flächen vorrangig an, da der ökologische und mikroklimatische Effekt deutlich höher ist, als bei der Pflanzung eines Tiny Forest auf nicht versiegelten Flächen. Auf der Westseite des Sinaiparks gab es zum Sichtschutz der dort ausgewiesenen Liegewiese eine durchgehende, geschnittene Hecke. Diese musste bei der Neuschaffung des Straßenüberganges aufgrund der erforderlichen Verschwenkung des Gehweges gerodet werden. Die Neupflanzung erfolgt in der kommenden Pflanzperiode, so dass die Abschirmung zur Straße wiedergegeben ist. Die Anpflanzung eines Tiny Forest im Sinaipark ist aus der Sicht des Magistrates nicht sinnvoll: Wie oben erwähnt sollen die Miniwälder bevorzugt auf befestigten, zu entsiegelnden Flächen angepflanzt werden. Darüber hinaus verfügt der Sinaipark insbesondere im östlichen Teil über eine ausgedehnte Waldfläche, auch an den nördlichen und südlichen Rändern finden sich gut entwickelte Gehölzbestände.