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Platz der Unwirtlichkeit unserer Städte - Bushaltestellen

Vorlagentyp: STMagistrat
24 Wochen bis zur Antwort7 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat schlägt vor, den Haltestellennamen "Platz der Unwirtlichkeit unserer Städte" nicht zu verwenden, da er zu lang ist und in den meisten Anzeigemedien abgekürzt werden müsste. Stattdessen wird empfohlen, einen angrenzenden Straßennamen zu verwenden, wobei der ursprüngliche Name als Klammerzusatz auf der Beschilderung erscheinen könnte. Dies würde die Lesbarkeit und Erfassung für Fahrgäste verbessern.

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Grundsätzlich orientiert sich die Benennung von Haltestellen an Straßen- und Platznamen im Umfeld. Allerdings wird an Haltestellennamen die Anforderung gestellt, möglichst kurz und prägnant zu sein, damit sie für die Fahrgäste schnell zu erfassen sind. Die Anzeigen in den Fahrzeugen bieten zudem häufig nur ausreichend Platz für max. 18-24 Schriftzeichen. Längere Texte werden abgeschnitten oder viel zu klein dargestellt. Leer- und Sonderzeichen sind zudem möglichst zu vermeiden. Der vorgeschlagene Haltestellenname "Platz der Unwirtlichkeit unserer Städte" umfasst 39 Zeichen, davon vier Leerzeichen. Unter Berücksichtigung üblicher Abkürzungen, beispielsweise "Straße" zu "Str.", wäre er unter den Top 5 der längsten Haltestellennamen in Frankfurt. Auf den meisten Medien müsste er zu "Pl. d. Unwirtl. unsr. St." oder Ähnliches abgekürzt werden, was sicherlich nicht im Sinne der Anregung ist. Dieser abgekürzte Name wäre selbst dann immer noch für viele Anzeiger zu lang. Da im Umfeld ausreichend Querstraßen vorhanden sind, die alternativ für die Benennung der Haltestelle herangezogen werden könnten, ist es aus Sicht des Magistrats sinnvoll, stattdessen auf einen der angrenzenden Straßennamen auszuweichen. In diesem Falle könnte, falls gewünscht, "Platz der Unwirtlichkeit unserer Städte" als Klammerzusatz auf die Beschilderung mit aufgenommen werden. Somit wäre der neue Platzname in der Beschilderung sowie in Ansagen und der Fahrplanauskunft präsent, würde allerdings nicht zwingend in allen Anzeigemedien dargestellt werden.

Eine Umbenennung von Haltestellen erfordert eine zeitaufwendige Anpassung in den Hintergrundsystemen der elektronischen Informations- und Vertriebsmedien. Zudem muss die Beschilderung vor Ort getauscht werden, was ebenfalls einen gewissen zeitlichen Vorlauf erfordert. Für den Fahrplanwechsel Dezember 2024 sind die Fahrplandaten bereits an die Verkehrsunternehmen übermittelt und die in diesem Zuge vorgesehenen Beschilderungsanpassungen beauftragt. Eine Anpassung der Benennung ist zum kommenden Fahrplanwechsel rein organisatorisch nicht mehr möglich. Der nächste denkbare Zeitpunkt wäre im zweiten Halbjahr 2025.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 21. August 2024OFOF 994/2Platz der Unwirtlichkeit unserer Städte - BushaltestellenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 24. August 2024OFOF 976/2Platz der Unwirtlichkeit unserer StädteOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  3. 6. September 2024OFOF 993/2Platz der Unwirtlichkeit unserer StädteOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  4. 9. September 2024OMOM 5880Platz der Unwirtlichkeit unserer Städte - BushaltestellenDirektanregung
  5. 9. September 2024OIOI 71Platz der Unwirtlichkeit unserer StädteInitiative
  6. 6. Dezember 2024BB 455Umbenennung Mitscherlichplatz in Platz der Unwirtlichkeit unserer StädteMagistratsbericht
  7. 3. Februar 2025Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 24 Wochen
    STST 186Platz der Unwirtlichkeit unserer Städte - Bushaltestellen
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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