Nachtleben in der City
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zusammenfassung
Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit der Bedeutung des Nachtlebens in Frankfurt und seiner Rolle als zentraler Standortfaktor. Es wird vorgeschlagen, das Nachtleben zu lenken und zu konzentrieren sowie öffentliche Dialogformate und kreative Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität einzuführen. Ziel ist es, die Attraktivität der Stadt zu erhöhen und ein harmonisches Miteinander zwischen Gastronomie und Anwohnerschaft sicherzustellen.
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Junghofstraße — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 18.05.2026.
- Griesheim: Carsharing-Auto Linkstraße 71 - Konsequenz aus der Stellungnahme vom 15.12.2025, ST 2126: Parken und Abstellen von Sprinter, Kleinlastwagen und Lkws auf Gehwegen verbieten und unterbinden18.05.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Pilotprojekte zur Außengastronomie24.02.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Ein leistungsfähiges Umfahrungskonzept für das Bahnhofsviertel23.01.2026 · B (Bericht des Magistrats)
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Neues zu Junghofstraße per E-MailStellungnahme des Magistrats
Gastronomie ist Ausdruck gelebter Vielfalt - ein Ort, an dem Kulturen und Generationen zusammenkommen. Mit rund 70.000 Arbeits- und Ausbildungsplätzen zählt das Gastgewerbe samt Tourismus zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen Frankfurts. Von traditionsreichen Apfelweinlokalen bis hin zu innovativen Sternerestaurants prägt die Gastronomie das urbane Leben der Stadt maßgeblich. Ihre Vielfalt ist ein einzigartiges Merkmal Frankfurts - sie stärkt nicht nur die städtische Identität, sondern auch das internationale Image. Auch die Nachtökonomie - also wirtschaftliche Aktivitäten während der Nacht wie Gastronomie, Kulturveranstaltungen oder das Clubleben - ist ein zentraler Standortfaktor. Sie schafft Arbeitsplätze, steigert Umsätze und generiert Steuereinnahmen. Sie trägt wesentlich zur Attraktivität, Lebendigkeit und Lebensqualität der Stadt bei. Besonders junge Fachkräfte fühlen sich von einem pulsierenden Nachtleben angezogen. Für kreative, innovative und hochqualifizierte Menschen gilt es als entscheidender "weicher" Faktor bei der Wahl ihres Lebensmittelpunkts - eine Stärke, von der auch ansässige Unternehmen profitieren. Gemäß Hessischer Sperrzeitverordnung ist die Außenbewirtung von Gaststätten grundsätzlich bis 5:00 Uhr zulässig. Es existiert lediglich eine Sperrstunde von 5:00 bis 6:00 Uhr. Eine Beschränkung auf 22:00 Uhr wird einzelfallbezogen dann verfügt, wenn als Folge einer Anwohnerbeschwerde mittels einer Schallpegelmessung objektiv belegt werden kann, dass eine Überschreitung der erlaubten Immissionsrichtwerte vorliegt. Da es auch in den vom Ortsbeirat genannten Bereichen Anwohner gibt, können Beschwerden und daraus folgende Beschränkungen auch dort nicht ausgeschlossen werden. Neben verschiedenen durch Gaststätten verursachte Lärmbelästigungen gab es solche Beschwerden in der Vergangenheit z.B. in Zusammenhang mit der regelmäßig stattfindenden Veranstaltung. Die Fahrgasse zeigt jedoch beispielhaft, dass ein konstruktives Miteinander von Gastronomie und Anwohnerschaft möglich ist. Dort pflegen die Gastronomiebetriebe einen aktiven Dialog mit der Nachbarschaft. Anliegen und Beschwerden der Anwohnenden werden ernst genommen und zeitnah umgesetzt. Im Jahr 2024 fanden dort zwei gemeinsame Vor-Ort-Treffen zwischen Gastronomen und Anwohnenden statt, die den konstruktiven Austausch weiter gestärkt haben. Neben diesem Dialog auf privater Ebene befasst sich auch der Nachtrat damit, wie Lebensqualität und Angebote nach 22 Uhr gleichermaßen mit Sicherheit, Rücksichtnahme und einem ganzheitlichen Miteinander einhergehen können. Aus dem Nachtrat heraus sind bereits einige Projektideen hervorgegangen, unter anderem ein begleitendes Veranstaltungsformat in Alt-Sachsenhausen zur Belebung des Kulturortes Paradiesplatz oder die Initiative "Frankfurter Sommer", die in verschiedenen Locations im gesamten Stadtgebiet für 2026 angedacht ist. Darüber hinaus plant der Nachtrat öffentliche Dialogformate mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertretungen aus Politik und Verwaltung, um aktuelle Themen, Ideen und Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Im Zuge der Nachtrataktivitäten findet aktuell auch eine Studie zum Thema Nachtökonomie statt, die in Zusammenarbeit von TCF GmbH und Stabsstelle Stadtmarketing beauftrag und im Stätherbst vorgestellt werden soll. Eine Lenkung und Konzentration des Nachtlebens in bestimmte Bereiche z.B. wie angegeben Hauptwache - Roßmarkt/Goetheplatz/Rathenauplatz - Zeil (zwischen Hauptwache und Konstablerwache) - Kaiserstraße (östlich der Neue Mainzer Straße) - Junghofstraße 2, dazu die Frankfurter Sommer des Nachtrats als Idee mit einer Außengastronomieerweiterung an bestimmten und ausgewählten Orten bis 24:00 Uhr könnten als Pilotprojekte aufgesetzt werden. Dabei wäre es wichtig herauszufinden wie Orte sich verändern, wenn Sie z.B. von Veranstaltern oder Gastronomen kuratiert werden und die Punkte TA Lärm, Sicherheit und Sauberkeit, soziale Kontrolle, lebendiges Frankfurt Beachtung finden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 6. Mai 2025OFOF 1622/1Nachtleben in der CityOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 27. Mai 2025OMOM 7068Nachtleben in der CityDirektanregung
- 22. September 2025Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 20 WochenSTST 1653Nachtleben in der CityStellungnahme
- 3. Februar 2026OFOF 1866/1Pilotprojekte zur AußengastronomieOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 24. Februar 2026OMOM 8195Pilotprojekte zur AußengastronomieDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab