Anwohnerinnen und Anwohner vom Parkdruck entlasten - Parkplätze schaffen
Zusammenfassung
Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit der Umnutzung einer Garage in Frankfurt, um Anwohnerinnen und Anwohner vom Parkdruck zu entlasten. Es wird vorgeschlagen, die Tiefgarage in Bereiche für Fahrräder und PKWs zu unterteilen, um die Betriebskosten zu senken und die Verkehrssituation zu verbessern.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenStellungnahme des Magistrats
Das Gebäude bestehend aus den Teilen Mittlerer Hasenpfad 25 und Großer Hasenpfad 42-48 wurde von den Eigentümern an die Stadt Frankfurt als Interimsstandort für die Martin-Buber-Schule und die Oberstufe der KGS Niederrad vermietet. Die geänderte Nutzung bedarf eines geänderten Konzepts für die bisher ausschließlich für die KFZ-Nutzung vorgesehene Garage. Weiterhin war eine Maßgabe der Mietvertragsverhandlungen, dass die Betriebskosten möglichst reduziert werden können.
Aus diesem Grund wurde in der Nutzungsänderung beantragt, die Tiefgarage, welche ehemals eine Großgarage gewesen ist, zu teilen und einen Teil für das Abstellen von insgesamt 279 Fahrrädern zu nutzen, einen Teil für die erforderlichen 22 Stellplätze weiter zu nutzen und einen Teil stillzulegen.
Um Unfälle auszuschließen, mussten die Bereiche der Fahrradstellplätze von den PKW-Stellplätzen baulich getrennt werden, das heißt, die Tiefgarage ist jetzt zweigeteilt. Durch die Trennung für Fahrrad- und Autoverkehr steht nun an jeder Seite des Gebäudes nur eine kombinierte Ein- und Ausfahrt zur Verfügung. Für die geringe Zahl an Autostellplätzen und den geringen zu erwartenden Gegenverkehr durch ähnliche An- und Abfahrtzeiten ist dies, auch im Hinblick auf die Wartesituation im öffentlichen Bereich, gut realisierbar. Bei einer Fremdnutzung würde ein Ausfahrtverkehr von Nutzenden, die morgens zur Arbeit fahren, mit ankommenden Lehrkräften kollidieren und größere Wartezeiten mit Rückstaugefahr in den öffentlichen Bereich mit sich bringen.
Weiterhin wird der von den KFZ belegte Bereich nun bauordnungsrechtlich als Mittelgarage geführt und nicht wie früher als Großgarage, was für Lüftung, Entrauchung und Feuerlöscheinrichtungen Erleichterungen mit sich bringt, die die Betriebskosten reduzieren. Exemplarisch sei hier die Sprinkleranlage genannt, die nicht mehr in Betrieb bleiben muss, wodurch entsprechende Wartungskosten vermieden werden.
Insgesamt sind von den 22 benötigten KFZ-Stellplätzen 21 in der Tiefgarage untergebracht und 1 Stellplatz ist als Behindertenstellplatz in den Außenbereich integriert.
Überzählige Stellplätze sind in der Tiefgarage nicht mehr vorhanden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 18. März 2024OFOF 1093/5Anwohnerinnen und Anwohner vom Parkdruck entlasten - Parkplätze schaffenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 26. April 2024OMOM 5464Anwohnerinnen und Anwohner vom Parkdruck entlasten - Parkplätze schaffenDirektanregung
- 22. September 2025Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 79 WochenSTST 1613Anwohnerinnen und Anwohner vom Parkdruck entlasten - Parkplätze schaffenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab