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Verkehrsberuhigung Eschborner Landstraße

Vorlagentyp: STMagistrat
116 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat hat auf die Anregung zur Verkehrsberuhigung der Eschborner Landstraße reagiert. Es wird abgesehen von der Einrichtung von Bremsschwellen, da diese zu Lärmbelästigungen und Gefahren für Radfahrer:innen führen können. Stattdessen werden bestehende Verkehrszeichen überprüft und gegebenenfalls korrigiert.

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Im betreffenden Straßenabschnitt handelt es sich um eine Anliegerstraße mit Linienbusverkehr. Derzeit ist der Abschnitt als Trasse beziehungsweise Zubringer für den geplanten Radschnellweg FRM5 vorgesehen. Für den Fahrverkehr und somit auch den Linienbusverkehr ist der Straßenabschnitt keine Durchgangsstraße. Die Einrichtung von Bremsschwellen kann eine Möglichkeit darstellen, ohne große bauliche Veränderungen eine Verkehrsberuhigung zu erwirken.

Von Bremsschwellen zur Verkehrsberuhigung an der Eschborner Landstraße wird allerdings abgesehen, da Anwohner:innen durch situativ zunehmenden Lärm (Abbremsen und Anfahren, "springende" Ladung bei Güterkraftfahrzeugen) des motorisierten Verkehrs belästigt werden. Auch für den Fahrkomfort in Linienbussen sind Bremsschwellen problematisch, auch bergen sie ein Gefahrenpotential für Radfahrer:innen. Die Eschborner Landstraße stellt bereits heute eine Radverbindung nach Eschborn beziehungsweise auch in den Taunus dar.

Es wurden bereits beidseitig Verkehrszeichen (VZ) 274-30 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) (Zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h) in Verbindung mit VZ 136 StVO (Achtung Kinder) mit dem Zusatz auf 150 Meter ohne Wiederholungszeichen eingerichtet. Weiterhin wurde zusätzlich ein Piktogramm des VZ 136 StVO (Achtung Kinder) auf der Fahrbahn aufgebracht. Bei der Inaugenscheinnahme vor Ort ist aufgefallen, dass die geschwindigkeitsregelnden VZ erst kurz vor den Einmündungen angebracht sind, was ihre Rechtssicherheit und Sichtbarkeit für einfahrende Fahrzeuge beeinträchtigt. Dies wird - im Sinne der Zielsetzung der Anregung - korrigiert.

Abschließend teilt der Magistrat mit, dass die sog. "Kölner Teller" seit vielen Jahren in Frankfurt am Main nicht mehr verbaut werden (sondern rückgebaut wurden), da die von ihnen ausgehende Sturzgefahr für Radfahrer:innen so hoch ist, dass Gerichte den Tatbestand der fahrlässigen Körperverletzung als erfüllt ansehen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.

  1. 19. Juni 2023OFOF 307/7Verkehrsberuhigung Eschborner LandstraßeOrtsbeiratsantrag · die_farbechten-Linke
  2. 22. April 2025OMOM 6798Verkehrsberuhigung Eschborner LandstraßeDirektanregung
  3. 5. September 2025Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 116 Wochen
    STST 1460Verkehrsberuhigung Eschborner Landstraße
    Stellungnahme
  4. 28. September 2026OFOF 74/7Verkehrsberuhigung Eschborner LandstraßeOrtsbeiratsantrag · die farbechten-Linke

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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