25 Jahre Kinderzirkus Zarakali e. V.: Strukturelle Sicherheit für wichtige Einrichtung im Ortsbezirk 9 herstellen
Stellungnahme des Magistrats
Die Förderung von Einrichtungen der Jugendarbeit und damit der dort tätigen Fachkräfte erfolgt über das Jugendhilfebudget und wird vom Jugendhilfeausschuss der Stadt Frankfurt am Main beschlossen. Für die Ausweitung der in der Förderung berücksichtigten Stellen bedarf es entsprechend der Beratung im Fachausschuss Kinder- und Jugendförderung und der Zustimmung des Jugendhilfeausschusses. Der Kinderzirkus Zarakali e.V. hat mit dem Zuschussantrag für 2025 auch die beabsichtigte Stellenaufstockung beantragt. Zu diesem Antrag steht das Jugend- und Sozialamt über das zuständige Fachteam 51.D62 in Kontakt mit dem Träger und begleitet das laufende Verfahren. Die Entscheidung über die Förderung zusätzlicher Fachkräfte im Kinderzirkus Zarakali trifft der Jugendhilfeausschuss im Rahmen der im Jugendhilfebudget verfügbaren Haushaltsmittel. Der Kinderzirkus Zarakali e. V. leistet einen wichtigen Beitrag zur Bewegungsförderung und zur ganzheitlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in Frankfurt. Durch kreative, spielerische Zugänge werden motorische Fähigkeiten, Körperbewusstsein und soziale Kompetenzen gestärkt. Dieses Engagement fördert Teilhabe, Inklusion und Bildung und wird von der Stadt Frankfurt ausdrücklich anerkannt. Im Rahmen des Sportpreises 2023 unter dem Motto "Barriere frei - für den Sport" wurde der Kinderzirkus für sein vorbildliches Wirken ausgezeichnet. Der Preis ergänzt die Sportförderrichtlinien der Stadt und würdigt Projekte mit besonderem Engagement für Bewegung und soziale Integration, die nicht ausschließlich von eingetragenen Turn- und Sportvereinen initiiert werden müssen. Der Sportpreis ist nicht Bestandteil der Sportförderrichtlinien. Nach diesen Richtlinien sind ausschließlich Frankfurter Turn- und Sportvereine förderfähig, die Mitglied im Landessportbund Hessen oder einer vergleichbaren Organisation sind. In 2025 wird der Sportpreis erneut ausgelobt, die Ausschreibung unter dem Motto "Sport stärkt Demokratie" erfolgt in den kommenden Wochen. Eine erneute Bewerbung seitens des Kinderzirkus Zarakali ist möglich. Aktuell erarbeitet das Klimareferat die Kommunale Wärmeplanung. Nach dem vom Bundestag verabschiedeten und seit 01.01.2024 in Kraft getretenen Wärmeplanungsgesetz (WPG) ist dies für Frankfurt ab 2026 verpflichtend. Die Mainova AG unterstützt die Stadt Frankfurt bei der Erarbeitung der kommunalen Wärmeplanung mit ihrer Expertise. Ergänzend dazu hat Mainova einen Fernwärme-Transformationsplan erarbeitet, in dem sowohl die Dekarbonisierung als auch der Ausbau des Netzes beschrieben wird. Der Fernwärme-Transformationsplan führt die Kundenbedarfe mit den mit aktuellen Wärmequellen in einer Gesamtplanung zusammen. Der Fernwärme-Transformationsplan wurde im Juli 2024 fertiggestellt. Demnach wird das Fernwärmenetz in Frankfurt in den nächsten Jahren verdoppelt. Damit sollen mehr als 40 % des Wärmebedarfs der Stadt mit Fernwärme gedeckt werden. Hinsichtlich des Ausbaus der Fernwärme untersucht Mainova jedes potenzielle Gebiet für Fernwärme genau und ermittelt bei Eignung, in welchem Zeitraum und mit welcher Priorität der Anschluss an das Fernwärmenetz erfolgen kann. Die Ergebnisse des Fernwärme-Transformationsplans sind daher in der Kommunalen Wärmeplanung zu berücksichtigen. Dafür hat Mainova eine umfangreiche Informationsseite zur Fernwärme in Frankfurt aufgebaut, die wiederkehrend aktualisiert wird. Mit dem Wärmeverfügbarkeitscheck können Interessenten jederzeit einen potenziellen Fernwärmeanschluss prüfen und eine Anfrage stellen sowie in Fällen, in denen keine Fernwärme verfügbar ist, ihr Interesse an einem Fernwärmeanschluss bekunden. Dieser ist unter www.mainova.de/de/ihre-mainova/ueber-uns/waerme-stromversorgung/fernwaerme zu erreichen.