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Gedenktafel am letzten Wohnort der Familie von Rabbiner Jakob Horovitz in der Stauffenstraße 33

Vorlagentyp: OIBOrtsbeirat 2
2 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Der Ortsbeirat 2 beantragt die Bereitstellung von bis zu 2.000 Euro zur Finanzierung einer Gedenktafel für Rabbiner Jakob Horovitz in der Stauffenstraße 33. Dies dient der Weiterentwicklung der Erinnerungskultur und soll an die Geschichte der Familie Horovitz erinnern, insbesondere an die Aufarbeitung des Antisemitismus und die Förderung von Demokratie.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Initiative

Zur Finanzierung einer Gedenktafel am letzten Frankfurter Wohnort der Familie von Rabbiner Jakob Horovitz in der Stauffenstraße 33 stellt der Ortsbeirat 2 aus seinem Budget einen Betrag in Höhe von bis zu 2.000 Euro zur Verfügung.

Ziel ist es, die Tafel bis zum geplanten Besuch der Nachfahren der Familie Horovitz/Freimann in Frankfurt am 15./16. Mai 2025 zu errichten bzw. an der Fassade des jetzigen Gebäudes anzubringen und diese dann in einer kleinen Zeremonie gemeinsam mit der Familie zu enthüllen.

Das Kulturdezernat bzw. das Institut für Stadtgeschichte werden gebeten, in Zusammenarbeit mit dem Ortsvorsteher einen entsprechenden Textvorschlag zu erarbeiten. Die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main ist bei allen Schritten direkt und unmittelbar zu beteiligen. Da der Verein Initiative Stolpersteine e. V. derzeit intensiv zur Familie Horovitz/Freimann und hier auch explizit zu Jakob Horovitz recherchiert, wird angeraten, dass sich die Verfasser mit dem Verein in Verbindung setzen und die Ergebnisse der Forschungen in die Entwicklung der Tafel - soweit geeignet - übernehmen.

Alle sich aus dem Projektverlauf ergebenden künftigen Schritte, die das Vorhaben betreffen, sind mit dem Ortsbeirat abzustimmen. Der finale Text und die visuelle Gestaltung der Tafel sind dem Ortsbeirat 2 rechtzeitig vorzustellen, das Gremium entscheidet per Abstimmung über die finale Beauftragung.

Der Magistrat wird gebeten, das Weitere zu veranlassen.

Begründung

Es handelt sich um eine Weiterentwicklung der Erinnerungskultur im Ortsbezirk. In ihrer bewegenden Rede vor dem Deutschen Bundestag am 31.01.2024 erinnerte die Frankfurter Überlebende der Schoah, Eva Szepesi, an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 79 Jahren. Dabei beklagte sie das Wiedererstarken von Antisemitismus in unserer Gesellschaft. Sie forderte Widerspruch und ein Eintreten für Demokratie und gegen Fremdenfeindlichkeit. "Nie wieder ist jetzt!", sagte sie unter anhaltendem Applaus des voll besetzten Plenums. Der Ortsbeirat 2 schließt sich dem an und setzt sich entschlossen für Demokratie und gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit ein. Dazu gehört auch die Aufarbeitung der eigenen Geschichte im Ortsbezirk, die Erinnerung an die Opfer der Diktatur des Nationalsozialismus und die Verankerung ihrer Namen und Geschichten im Stadtbild.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 17. Juni 2024OFOF 944/2Gedenktafel am letzten Wohnort der Familie von Rabbiner Jakob Horovitz in der Stauffenstraße 33Ortsbeiratsantrag · CDU, SPD, FDP, Linke
  2. 1. Juli 2024Sie sind hier
    OIBOIB 334Gedenktafel am letzten Wohnort der Familie von Rabbiner Jakob Horovitz in der Stauffenstraße 33
    Budget-Initiative

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OIBInitiative des Ortsbeirats mit Budgetbezug

Eine Initiative des Ortsbeirats, die Haushaltsmittel im Ortsbezirk betrifft. Wie eine reguläre Initiative wird sie direkt an den Magistrat gerichtet, bezieht sich aber auf die Verwendung von Geld im Stadtteil.

  1. 1Ortsbeirat beschließt Initiative
  2. 2direkt an den Magistrat
  3. 3Magistrat führt aus oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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