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Mieterhöhung der Franz-Anton-Gering-Stiftung

Vorlagentyp: OFGRÜNELINKE
14 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

Zusammenfassung

Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, die drastische Mieterhöhung der Franz-Anton-Gering-Stiftung zu prüfen und zu berichten. Die Erhöhung von fast 100 Prozent innerhalb von 13 Monaten wird als unsozial und dem Stiftungszweck widersprechend angesehen, insbesondere für die betroffenen Seniorinnen.

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Thema Wohnen verfolgen

Antrag

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten:

- Warum in der Franz-Anton-Gering Stiftung die Mieten innerhalb von 13 Monaten, in 2 Stufen, um fast 100 Prozent erhöht wurden. Auch wenn der Gesetzgeber ein Schlupfloch für öffentlich geförderten Wohnungsbau in Bezug auf die gesetzliche Jahressperrfrist und die Kappungsgrenze (maximal 20 Prozent innerhalb von 3 Jahren) offengelassen hat, so verstößt die Ausnutzung dieses Schlupfloches doch dem Stiftungszweck der Franz-Anton-Gering Stiftung und ist einer Stadt wie Frankfurt unwürdig.

- Ob die Kosten für notwendige Sanierungen nicht über eine alternative Finanzierungsquelle gedeckt werden können.

- Ob die Auswirkungen auf Mieter*innen, die keine Unterstützung erhalten, berücksichtigt wurden. Gibt es Maßnahmen um Mieter*innen, die sich diese Erhöhung nicht leisten können, zu unterstützen?

- Ob die Auswirkungen auf den ortsüblichen Mietspiegel mit in Betracht gezogen wurden.

Begründung

Nach Jahren vorbildlicher Arbeit, hat die Franz-Anton-Gering-Stiftung eine Mieterhöhung von fast 100 Prozent in 13 Monaten angekündigt, die erste Hälfte zum Januar 2024 auch schon eingezogen. Widersprüche, Beschwerden und auch Rückfragen blieben erfolglos. Bei den Bewohnerinnen handelt es sich um Seniorinnen, oft schwerbehindert, mit Pflegestufen bis zur Stufe 5. Über 20 Jahre Vorbild für "gemeinschaftliches Wohnen", und "bezahlbaren Wohnraum", und eine praktizierte Form "selbstbestimmten Wohnens", trotz immensen Pflege-Bedarfes, wird der Stiftungszweck und die Funktion der über 100 Jahre alten Stiftung in Frage gestellt. Diese Mieterhöhung kann von den Seniorinnen selbst nicht getragen werden. Die Mieterinnen, die Wohngeld erhalten, geben die Erhöhungen an die Stadt weiter, alle anderen werden "ohne Lösungsansätze" allein gelassen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 20. Juni 2024Sie sind hier
    OFOF 725/3Mieterhöhung der Franz-Anton-Gering-Stiftung
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE, Linke
  2. 4. Juli 2024OMOM 5723Mieterhöhung der Franz-Anton-Gering-StiftungDirektanregung
  3. 27. September 2024Antwort des Magistrats · nach 14 WochenSTST 1739Mieterhöhung der Franz-Anton-Gering-StiftungStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 3
Sitzung 31 · 04.07.2024
TO I, TOP 16
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 5723 2024 Die Vorlage OF 725/3 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Enthaltung:
CDU
Abstimmung im Original

Abstimmung: Annahme bei Enthaltung CDU

Mitdiskutieren

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