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Die Gedenktafel an die sogenannte Perlenfabrik in der Ginnheimer Landstraße 42 wieder auf der Fassade anbringen

Vorlagentyp: OFGRÜNE
81 Wochen bis zur Antwort5 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
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Begründung

Perlenfabrik in der Ginnheimer Landstraße 42 wieder auf der Fassade anbringen Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, das Studentenwerk Frankfurt am Main aufzufordern, die unter der Wärmedämmung befindliche Gedenktafel an das erste südhessiche KZ, die sogenannte Perlenfabrik, wieder an der Fassade anzubringen. Begründung: Die Gedenktafel des Künstlers Wolf Spemann ist im Rahmen der Fassaden- Sanierung hinter der Wärmedämmung des Gebäudes verblieben. Die Begründung des Studentenwerk Frankfurt, dass die Gedenktafel ohne diese zu zerstören nicht zu entfernen gewesen sei, kann nicht akzeptiert werden. An dieser Stelle wurden 1933 viele Gegner des Naziregimes unter ihnen viele Gewerkschafter und Betriebsräte verhaftet und Interniert. Das Gedenken an diese unmenschliche Verhaftungswelle darf nicht hinter einer Fassadendämmung verborgen bleiben. Text der Gedenktafel: "Wenige Tage nach der Machtergreifung 1933 errichtete das NS-Regime hier auf dem Gelände eines ehemaligen Erziehungsheimes, bekannt unter dem Namen "Perlenfabrik", für Südhessen das erste Konzentrationslager. Innerhalb kurzer Zeit durchliefen mehr als 250 Gegner des NS-Reglmes dieses Lager zum Transport In die Konzentrationslager nach Osthofen, Rhld.-Pfalz, Dachau, Bayern, und Buchenwald, Thür. "

Inhalt

Antrag vom 21.11.2012, OF 259/2

Betreff: Die Gedenktafel an die sogenannte Perlenfabrik in der Ginnheimer Landstraße 42 wieder auf der Fassade anbringen

Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, das Studentenwerk Frankfurt am Main aufzufordern, die unter der Wärmedämmung befindliche Gedenktafel an das erste südhessiche KZ, die sogenannte Perlenfabrik, wieder an der Fassade anzubringen.

Begründung: Die Gedenktafel des Künstlers Wolf Spemann ist im Rahmen der Fassaden- Sanierung hinter der Wärmedämmung des Gebäudes verblieben. Die Begründung des Studentenwerk Frankfurt, dass die Gedenktafel ohne diese zu zerstören nicht zu entfernen gewesen sei, kann nicht akzeptiert werden. An dieser Stelle wurden 1933 viele Gegner des Naziregimes unter ihnen viele Gewerkschafter und Betriebsräte verhaftet und Interniert. Das Gedenken an diese unmenschliche Verhaftungswelle darf nicht hinter einer Fassadendämmung verborgen bleiben. Text der Gedenktafel: "Wenige Tage nach der Machtergreifung 1933 errichtete das NS-Regime hier auf dem Gelände eines ehemaligen Erziehungsheimes, bekannt unter dem Namen "Perlenfabrik", für Südhessen das erste Konzentrationslager. Innerhalb kurzer Zeit durchliefen mehr als 250 Gegner des NS-Reglmes dieses Lager zum Transport In die Konzentrationslager nach Osthofen, Rhld.-Pfalz, Dachau, Bayern, und Buchenwald, Thür. "Beratung im Ortsbeirat: 2

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 21. November 2012Sie sind hier
    OFOF 259/2Die Gedenktafel an die sogenannte Perlenfabrik in der Ginnheimer Landstraße 42 wieder auf der Fassade anbringen
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 26. November 2012OMOM 1725Die Gedenktafel an der sogenannten Perlenfabrik in der Ginnheimer Landstraße 42 wieder an der Fassade anbringenDirektanregung
  3. 18. Februar 2013STST 293Die Gedenktafel an der sogenannten Perlenfabrik in der Ginnheimer Landstraße 42 wieder an der Fassade anbringenStellungnahme
  4. 17. März 2014VV 965Sachstandsabfrage zur Gedenktafel „Perlenfabrik"Anfrage
  5. 13. Juni 2014Antwort des Magistrats · nach 81 WochenSTST 820Sachstandsabfrage zur Gedenktafel "Perlenfabrik"Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 2
Sitzung 17 · 26.11.2012
TO I, TOP 22
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 1725 2012 Die Vorlage OF 259/2 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
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